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1962: Fragen Sie nur!

1962: Fragen Sie nur!

Zeitgeschichte Die Gespräche zwischen dem Komponisten Hanns Eisler und dem Dramaturgen Hans Bunge schaffen eine Erinnerungsliteratur, die in der DDR ihresgleichen suchte
„Wir lernten die Deutschen als Opfer kennen“

„Wir lernten die Deutschen als Opfer kennen“

Interview Zum Jahrestag des Mauerfalls richtet sich der Blick stets auf Ost- und Westdeutschland. Die Autorin Stella Leder kennt beide Perspektiven. Sie erzählt von verfehlter Erinnerungskultur, Nazis in Ost und West – und von ihrer Stasi-Großmutter

Weiche Waffen

Ost versus West Welche Erkenntnisse lassen sich aus künstlerischen Systemvergleichen gewinnen?

„Westdeutschland ist zutiefst rassistisch“

Podcast „Freitag“-Redakteurin Maxi Leinkauf spricht mit Stella Leder über ihre Familiengeschichte, Antisemitismus in Deutschland und Rechtsextremismus in Ost und West

1963: „Profil“ muss man haben

Zeitgeschichte Als die Mauer steht, holt die DDR-Regierung zu Reformen aus. Der Sozialismus soll attraktiver, die Presse lesbarer werden. Ein eigenes Nachrichtenmagazin ist in Sicht
Der ewige Erik

Der ewige Erik

Psychologie Hans-Ulrich Treichel bleibt sich treu, sein neuer Roman „Schöner denn je“ handelt von leisem Neid und großer Liebe

Falsch gedient

Werkschau Das Kunstmuseum Moritzburg in Halle zeigt Willi Sitte als großen Künstler, der am Widerspruch von Kunst, Politik und Macht scheiterte – wie sein Staat, die DDR

„Süffisant belächelt“

Interview Welchen Picasso hätten Sie gerne? Die Kuratorin Julia Friedrich erklärt, warum er in DDR und BRD unterschiedlich bewertet wurde
Als keiner sie wollte

Als keiner sie wollte

Hausbesuch Günter Lichtenstein besitzt die größte private Sammlung mitteldeutscher Nachkriegskunst. Wie kam es dazu?
Das Inferno als Referenzsystem der Gegenwart

Das Inferno als Referenzsystem der Gegenwart

Literatur Prof. Erhard Schütz lässt sich von Analysen zum NS-Film, der Modeindustrie und von 700 Jahren Dante-Rezeption inspirieren

1961: One-Way-Ticket

Zeitgeschichte Der EKD-Ratsvorsitzende Kurt Scharf steht ohne Staat und Geld am Lehrter Bahnhof in Westberlin. Die DDR hat eine Dienstreise genutzt, um ihn auszubürgern

Kann das jetzt weg?

1990 In Berlin-Kreuzberg wird überlegt, wie sich das künstlerische Vokabular ostdeutscher Künstler*innen nach der Wende veränderte

Das Machbare

Öko Ernst Paul Dörfler war schon zu DDR-Zeiten umweltbewegt. In „Aufs Land“ zieht er Resümee

Vorhang auf

Essay Cerstin Gammelin wirft frische Blicke auf die unterschätzten Ostdeutschen
Als einer den Wessis von der DDR erzählte

Als einer den Wessis von der DDR erzählte

Wolfgang Hilbig Der Literat wollte zeigen, wie furchtbar es im Osten zuging. Heraus kam ein Porträt über den wiedervereinten Zeitgeist von 1993
Ostalgiker auf Abwegen

Ostalgiker auf Abwegen

Rechtsdrift Wo der Kabarettist Uwe Steimle früher Witz mit ostdeutscher Folklore garnierte, sind heute nationalistische und verschwörungsideologische Töne nicht mehr zu überhören

Eine kleine Geschichtsstunde für Springer

Medien Bei der „Welt“ weiß man nicht, wie Rosa Luxemburg aussah und verbreitet Lügen über einen verstorbenen SPD-Spitzenpolitiker
Öffnet endlich die Akten!

Öffnet endlich die Akten!

Aufarbeitung Der DDR-Politiker Hans Modrow wurde vom Westen jahrzehntelang bespitzelt. Solange die Archive zu sind, weiß man nicht, was das bedeutet

1961: Totes Gleis

Zeitgeschichte Nach dem Mauerbau wird die S-Bahn in Berlin-West boykottiert und fährt in Richtung Kollaps, während die Stadt selbst vom Zentrum an den Rand des Kalten Krieges driftet
Steine sammeln, Steine zerstreuen

Steine sammeln, Steine zerstreuen

Urbaner Raum Die Initiative zum Wiederaufbau des Palastes der Republik und zum Abriss des Stadtschlosses ergibt Sinn. Berlin war schon immer eine Stadt der schöpferischen Zerstörung

Endstation Kanada

Ausstellung Hinter der Messe Leipzig liegt eine U-Bahn-Station Martin Kippenbergers. Bisher kaum bekannt, ist sie Teil seines fiktiven Metronetzes bis nach Nordamerika
Jüngstes Gericht und Soljanka

Jüngstes Gericht und Soljanka

„Schecks Antikanon“ Der TV-Kritiker inszeniert sich als strafender Gott, der über schlechte Literatur urteilt. Dazu zählt seiner Meinung nach auch die feministische Literatur der DDR

VEB Vielseitig

Ausstellung Der Vater der Künstlerin Sung Tieu kam Ende der 1980er als Vertragsarbeiter in die DDR. Ihre Installation „Multiboy“ in Leipzig geht den Umständen von damals nach
Doppelter Zorn im Sterbelicht

EB | Doppelter Zorn im Sterbelicht

Gedenkender Rückblick Am 7. Juli wäre der Lektor, Herausgeber und Autor Günther Drommer 80 Jahre alt geworden. Zahlreiche junge DDR-Autoren verdanken ihm das Licht der literarischen Welt

1941: Ich habe getötet

Zeitgeschichte Saubere Wehrmacht? Franz Fühmann erlebt den deutschen Überfall auf die Sowjetunion als Augenzeuge mit. In der DDR schreibt er davon in seiner Novelle „Kameraden“