CATO

CATO ist ein Blog, auf dem Jugendliche Texte zu gesellschaftlich relevanten Themen veröffentlichen können. Link: http://cato-online.blogspot.de/
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RE: Söldner oder Vorbild | 11.07.2014 | 19:44

CATO veröffentlich grundsätzlich jegliche Texte, die von Jugendlichen eingesendet werden. Die Plattform betreibt keine Zensur. Einzig wirklich extremistische Texte werden abgelehnt. Diese Definition ist streitbar, aber hier sicherlich nicht gegeben.

Die Meinung einzelner Autoren spiegelt nicht die Meinung der Plattform CATO wider. Diese ist absolut neutral. Jedoch gibt es unter den Schreibern von CATO viele sich widersprechende Meinungen.

Der Beitrag war offline, da sich zunehmend herauskristallisierte, dass die Diskussion zum Beitrag nicht mehr sachlich war. CATO will die Diskussionkulur fördern - manche Kommentare hier waren dazu nicht geeignet.

Dennoch soll der Artikel dauerhaft zugänglich sein, was jedoch nichts mit seinem Inhalt zu tun hat. Wer die Beiträge von CATO aufmerksam verfolgt, sollte die inhaltliche Vielfalt erkannt haben.

Sie haben recht, auf der Website wird nicht auf die Veröffentlichung in der FC hingewiesen. Dies besprechen wir mit den Autoren, die sich an uns wenden. Die Beiträge werden auf der FC veröffentlicht, um Aufmerksamkeit für das Projekt CATO zu erlangen. Dabei ist die FC CATO selbst untergeordnet und nur ein weiterer Publikationskanal.

Sollten weitere Fragen bestehen, wäre es zukünftig sinnvoll, wenn Sie sich einfach in einer freundlichen Mail an uns wenden anstatt zu mutmaßen. Sie erhalten schnellstmöglich Antwort.

Niklas Götz

stellv. für das CATOteam

RE: EU-Mitglied Nr. 29 - die Türkei? | 30.05.2014 | 20:19

Ich muss zugeben, dass ich noch nie in der Türkei war, weshalb ich mich für diesen Artikel auf Quellen gestützt habe, die ich für vertrauenswürdig halte. Wenn Sie manches nicht so sehen, so erläutern Sie dies bitte. Was genau kritisieren Sie? Was sehen Sie anders, und warum? Und auf welche Quellen bzw. eigene Erfahrung stützen Sie sich?

Was den Umfang des Artikels angeht: ich weiß, dass er sehr kurz ist, und nur einen Bruchteil der Thematik beleuchten kann. Hierin wurde er jedoch leider von den Vorgaben der Wahl Gang beschränkt, weshalb ich auch nicht in der Lage war, weiter in die Tiefe zu gehen.

Trotz der oben genannten Einschränkungen stehe ich jedoch weiterhin zu dem, was ich geschrieben habe, bis ich eines Besseren belehrt werde.

Die einfachen Kommentare "Sie haben gar keine Ahnung", und "Dummer Artikel", halte ich für eine solche Belehrung nicht ausreichend.

RE: Cyberwar II - Die ersten Schüsse | 07.04.2014 | 15:23

Natürlich gibt es keinen lineare Zusammenhang zwischen Größe und Komplexität. Es ist jedoch ein erster Anhaltspunkt. Ich konnte im obigen Artikel nur äußerst oberflächlich auf Stuxnet eingehen, alles andere hätte den Rahmen gesprengt und wäre für Laien unverständlich. Wer sich für die Details interessiert, kann sie im offiziellen Symantec Report nachlesen.

RE: Agnostizismus - die ignorierte Weltreligion | 04.01.2014 | 22:23

Ob nicht irgendeine Religion vielleicht doch auf einen existierenden Gott beruht - du streitest das generell ab.

RE: Agnostizismus - die ignorierte Weltreligion | 03.01.2014 | 21:32

Ohne dir zu nahe treten zu wollen - jedoch scheint es mir, dass du entschieden hast, die wenn auch kleine Möglichkeit eines Gottes bewusst in die Irrelevanz zu führen und dich damit ebenfalls allen Entscheidungen zu entziehen.

Auch wenn damit das Leben immer noch schwerer und mehr Entscheidungen für auftretende Situationen erzwingt - der Agnostizismus, der nichts als irrelevant und ausschließbar kennzeichnet, ist immer noch aufwendiger.

RE: Agnostizismus - die ignorierte Weltreligion | 03.01.2014 | 13:54

Sobald aber ein Gott zu dir spricht, spricht (höchstwahrscheinlich; je nach Gottesbild) auch die Wahrheit zu dir.

Ob man die Wahrheit sicher wissen kann, ist eine Frage, die Gläubige bejahen, Ungläubige (allen voran Skeptiker, zu denen ich mich auch zähle) bejahen.

Gläubige glauben daran, die Wahrheit und Gott wissen zu können - weil sie "glauben" höher stufen als "wissen". Man glaubt nicht was man glauben will, sondern was einen mit Gewissheit erfüllt.

Dass das in der Praxis in die Flucht in Selbstverleugnung und Fremdmeinung führt, sit eine andere Geschichte. Ebenso, ob dieses Prinzip des Glaubens und der Gewissheit wirklcih funktioniert oder nur ein Wunschtraum ist.

RE: Agnostizismus - die ignorierte Weltreligion | 03.01.2014 | 13:51

Sobald aber ein Gott zu dir spricht, spricht (höchstwahrscheinlich; je nach Gottesbild) auch die Wahrheit zu dir.

Ob man die Wahrheit sicher wissen kann, ist eine Frage, die Gläubige bejahen, Ungläubige (allen voran Skeptiker, zu denen ich mich auch zähle) bejahen.

Gläubige glauben daran, die Wahrheit und Gott wissen zu können - weil sie "glauben" höher stufen als "wissen". Man glaubt nicht was man glauben will, sondern was einen mit Gewissheit erfüllt.

Dass das in der Praxis in die Flucht in Selbstverleugnung und Fremdmeinung führt, sit eine andere Geschichte. Ebenso, ob dieses Prinzip des Glaubens und der Gewissheit wirklcih funktioniert oder nur ein Wunschtraum ist.

RE: Agnostizismus - die ignorierte Weltreligion | 02.01.2014 | 20:01

Jetzt sind wir am springenden Punkt: Du musst glauben, dass wirklich Gott zu dir spricht. Und dafür musst du darüber nachdenken, ob du das annimmst oder nicht. Deshalb musst du dir die Frage - bewusst oder unbewusst - stellen.

Die Frage ist relevant - für manche ist die Antwort einfacher (egal wie sie lautet), für andere nicht.

Der (philosophische) Agnostiker geht vielleicht davon aus, dass man nicht wissen kann, ob Gott dort zu einem spricht oder nicht - zumindest kann man es nicht in jedem theoretisch möglichen Fall sagen (wobei dies stark von der Definition "Gott" abhängt).

Es gibt aber auch andere Wege zum Agnostizismus (beispielsweise die teleologische Pyramide, wie ich sie nenne).

Deine Haltung zu Religionen (auch wenn wir uns damit vom Thema entfernen) halte ich etwas zu vorschnell - man kann nicht wirklich ausschließen, dass sich irgendwo ein wahrer Funken befindet, die Menschen haben halt viel drum rum gebaut. Und wenn man den Ur-Buddhismus nimmt, so taucht ja gar kein Gott auf - das ist nur eine Philosophie.

RE: Agnostizismus - die ignorierte Weltreligion | 01.01.2014 | 19:30

Dann gehst du von der Prämisse aus, dass du keine Aussagen über den existierenden Gott treffen kannst; die Prämissse ist aber einfach anzugreifen, schließlich kann sich ja ein Gott verständlich machen (die Schriftreligionen sind ja der Überzeugung, dass sich ihr Gott in ihren Schriften offenbart hat).

Entscheiden kann man sich immer; aber Gedanken machen sollte man sich aber trotzdem, egal, was man am Ende feststellt.

Wichtig: In dieser Diskussion will ich nichts. Persönlich habe ich die stabile Weltanschauung der absoluten Absurdität, die alles sinnlos macht und trotzdem Spaß.

Aber das führt hier zu weit.

RE: Agnostizismus - die ignorierte Weltreligion | 30.12.2013 | 13:25

Dieser Gott könnte wollen, dass du dich irgendwie anders verhälst, das hätte konkrete Auswirkungen auf dein Leben.

Ich weiß gar nicht wie ich dir das noch erklären könnte - die Juden denken ihr Gott will, dass sie kein Schwein essen - das hat eine Auswirkung.

b) Ok, der Satz, aber das weiß man doch aus der Geschichte - wie viele Leute gingen früher in die Kirche, wie viele heute?

Der Zusammenbruch des Weltbilds hatte auch damit zu tun - man denke an die beiden Weltkriege.

Ich will gar nichts - ich beobachte nur.