Strukturelle Gewalt: Über Probleme der Diversity-Politik

Bunte Unterdrückung Politik, Polizei, Fußball – von Rishi Sunak bis Kamala Harris: Vielfalt als Ziel ist heute oberstes Gebot. Und doch bringt genau dies strukturelle Gewalt mit sich. Warum? Autor und Journalist Mohamed Amjahid sucht nach Antworten
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 47/2022
Nichtweiße Polizist*innen schlagen manchmal härter zu – um sich im System zu behaupten
Nichtweiße Polizist*innen schlagen manchmal härter zu – um sich im System zu behaupten

Foto: Alex Pantling/Getty Images

Rishi Sunak benötigte gleich mehrere Anläufe, um britischer Premierminister zu werden. Zwischendurch hatte ihn seine eigene konservative Partei hängen lassen, womöglich auch, weil die Tories keine Person mit Migrationshintergrund an die Spitze der Regierung wählen wollten. Dann war Sunak, Sohn reicher indischstämmiger Einwanderer aus Ostafrika, nach einem turbulenten Auf und Ab endlich an seinem Ziel. Genau genommen saß er auf dem Sitz des Regierungschefs im britischen Unterhaus. Vor ihm stand Keir Starmer, sein Kontrahent von der Labour-Partei. Der Oppositionsführer sprach, begleitet von beifälligem Gemurmel seiner Parteigenoss*innen, sehr freundliche Worte: „Der erste britisch-asiatische Premierminister ist ein wichtiger Moment in der Ge

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