Sophia Hoffmann

Sophia Hoffmann ist Köchin und Autorin. Als Aktivistin setzt sie sich für soziale Gerechtigkeit und Feminismus ein.
Schreiber 0 Leser 1
Sophia Hoffmann
RE: In der Hitze der Nacht | 24.11.2014 | 18:13

Hallo Janka, da gebe ich dir vollkommen recht. Ich bin ja auch Köchin und weiß aus eigener Erfahrung, dass man auch mit niedrigem Budget, richtigem saisonalem, regionalem Einkaufen und Haushalten (sprich - kein Überkonsum, alles verbrauchen) auch etwas preislich (und qualitativ) hochwertigere Produkte konsumieren kann. Man muss nur wissen wie. Das wieder verstärkt zu vermitteln und zu unterstützen ist auf jeden Fall auch Sache der Politik! Spannender Artikel zum Thema auch diese Woche im Zeitmagazin...

RE: Todesangst vergisst man nicht | 15.05.2014 | 08:39

Ich bin zutiefst schockiert über manche Kommentare unter meinem Bericht. Ich wünsche niemandem diese Angst je erleben zu müssen und dann noch zusehen zu müssen wie jemand daneben stehend über dieses brutale Verhalten LACHT. Ich finde es UNFASSBAR, dass hier und heute im Jahr 2014 in diesem Land immer noch die "das Mädel ist selber schuld"-Argumente ausgepackt werden. Unfassbar. Es beschämt mich zutiefst, dass Menschen so denken.

RE: Todesangst vergisst man nicht | 13.05.2014 | 16:29

Ich verstehe die Frage nicht ganz. Was soll man daraus lernen? Sich zu wehren, sich für Toleranz einzusetzen und Zivilcourage zu zeigen denke ich. Auf jeden Fall sollte man sich nicht einschüchtern lassen.

RE: So tun als ob | 28.02.2014 | 07:44

Lieber Jörn,

Als Köchin, (vegane) Foodbloggerin und Freitag-Autorin kann ich nur immer wieder antworten: Ich bin mit Wurst und Fleisch aufgewachsen und habe nicht aufgehört das zu essen, weil es mir von heute auf morgen nicht mehr schmecken würde, sondern aus ethischen, gesundheitlichen und ökologischen Beweggründen. Warum soll ich also nicht eine leidfrei hergestellte Wurst oder Bulette essen wenn ich Lust drauf hab?

Mahlzeit - Happy Happa!

RE: So tun als ob | 28.02.2014 | 07:43

Lieber Jörn,

Als Köchin, (vegane) Foodbloggerin und Freitag-Autorin kann ich nur immer wieder antworten: Ich bin mit Wurst und Fleisch aufgewachsen und habe nicht aufgehört das zu essen, weil es mir von heute auf morgen nicht mehr schmecken würde, sondern aus ethischen, gesundheitlichen und ökologischen Beweggründen. Warum soll ich also nicht eine leidfrei hergestellte Wurst oder Bulette essen wenn ich Lust drauf hab?

Mahlzeit - Happy Happa!

RE: Reden wir. Backstage! | 29.05.2012 | 15:19

Liebe Verena, Danke für den Artikel. Man muss sich nur trauen. Zum Glück hatte ich da nie Probleme (ud habe auch nie drüber nachgedacht) und Buh-Rufe - wenn es welche gab - habe ich großzügig überhört...
Ich bin kein Nerd, ich bin Liebhaberin 3
Ich muss mich nicht in Referenzen baden, ich will dass die Leser Lust bekommen auf die Musik über die ich schreibe. Appetit.

Ich schreibe seit über 5 Jahren für verschiedene Printmedien mit einer Gesamtauflage von fast 190.000 Stück über Musik, führe viele Interviews und es macht mir großen Spass.

Es sind immer noch viel zu wenige Frauen. Punkt.

RE: Hin und schnell wieder weg | 29.11.2011 | 15:03

Nun möchte ich noch eine Lanze fürs Alexa (!!) brechen. Wer hätte das gedacht, aber ich habe aufgrund der exorbitanten Hässlichkeit des Ortes und der Trashigkeit der Besucher schon einige unterhaltsame Stunden dort verbracht, in denen ich nur auf der Bank neben dem Haupteingang saß und Leute beobachtet habe. Ich weiss nicht, ob das jetzt für mich spricht, aber es war sehr amüsant....

RE: Mal ganz unter uns | 28.10.2011 | 18:33

Sehr guter Artikel, vielen Dank! Ich selbst bin in so eine Problemschule gegangen, man glaubt es kaum, in München. Mir hat es zu keinem Zeitpunkt geschadet, im Gegenteil. Schon als Kind habe ich viel über soziale Unterschiede gelernt und mit Freunden aus verschiedensten sozialen Schichten gespielt. Auch wenn man sich später aus den Augen verlieren mag oder durch unser selektives Schulsystem spätestens nach der Grundschule separiert wird, schadet es uns nicht sich früh in Toleranz und Verständnis zu üben und über den eigenen Tellerrand zu blicken. Vorallem erscheint mir der Gedanke absurd, nicht dort zur Grundschule zu gehen wo man wohnt. Punkt.
Zudem war meine Mutter fast 30 Jahre lang Rektorin einer Schule mit extrem hohem "ndH-ler"-Anteil und ich habe tagtäglich die natürlich vorhandenen Probleme am Mittagstisch mitbekommen, nichtsdestotrotz hat sie sich während ihrer gesamten Berufslaufbahn übermässig für Integration und Chancengleichheit eingesetzt, unzählige Projekte ins Leben gerufen und wurde für ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet. Ich bin extrem stolz auf meine Mutter, die persönlich sehr darunter gelitten hat, wenn es zu Schülerabwanderung in ihrem Schulsprengel kam.

RE: Gesteigerte Hechelfrequenz | 07.06.2011 | 19:28

Interessant. Ich kannte das El Guincho-Video schon vorher und fand weder dieses, noch das von Battles sexistisch, sondern sexy. Ich mochte beide. Ich empfinde die Darstellung der Frauen nicht als entwürdigend, sondern als ziemlich selbstbewußt. Man kann ja frei entscheiden seine Sexualität offensiv einzusetzen, ich rede und schreibe gerne über Sex und finde, das ist nichts wofür man sich schämen müsste. Natürlich hätte auch ich nichts dagegen, mehr nackte Männerhaut in Musivideos zu entdecken, was ja fast ausschliesslich im Gay-Kontext stattfindet, aber ich habe gleichzeitig nichts dagegen mir scharfe Frauen anzuschauen. Punkt.
Da ich selbst Musikerin bin, werde ich versprechen bald viele Videos mit nackten, dicken Männern zu produzieren, oder mit dünnen, egal, hauptsache gut bestückt ;)