RE: Hungern gegen Hartz | 08.09.2015 | 22:56

Vielen Dank für den Hinweis, das stimmt: über die Praxis der Sanktionen und den Alltag mit Hartz 4 und vor Gericht steht hier zu wenig. Ich kann da nur auf das Blog von Christel T. verweisen: https://jobcenteraktivistin.wordpress.com

RE: Ironisch nach oben | 01.05.2015 | 13:47

Der kapitalistische Normalvollzug gilt auch für Männer, klar, aber gleichzeitig sind alle, die seiner weißen heterosexuellen Norm entsprechen, strukturell privilegiert, wie die oben genannten Beispiel deutlich machen sollten.

RE: Ganz schön pragmatisch | 25.01.2015 | 19:19

Lieber Christoph Leusch,
danke für das Lob – dann hat es sich ja schon gelohnt, das noch einmal in Ruhe aufzuschreiben.
Viele Grüße!

RE: Tag 1: Ohne Angst verschieden sein | 30.12.2013 | 17:09

vielleicht wird einiges in den nächsten zwei teilen deutlicher. und danke für ihr vertrauen – ich würde ein teil der verantwortung gerne an die oben erwähnten facebook-freund_innen weitergeben ;)

RE: Tag 1: Ohne Angst verschieden sein | 30.12.2013 | 15:39

das sind fragen, die da gestellt wurden. ich selbst traue mir das gar nicht zu, adorno in eine zeitgemäße form zu bringen. darum ging es mir aber auch nicht. sondern um eine konferenz und darum, dass da eine chance vertan wurde, bzw. gar nicht genutzt werden will. ich finde auch, dass 20.000 zeichen für einen tag nicht gerade twitter-kompatibel sind, falls das ein kriterium sein sollte…

RE: Faust hoch! | 07.06.2013 | 21:58

ich wollte ja auch nicht ironie oder so propagieren. aber es ist doch so, dass gute musik eben nicht identitätsstiftend wirkt und einen in dem bestätigt, was man ist. im gegenteil: in guter musik sollte man sich selbst verlieren können, erfahren, wie es anders sein könnte. programm des punk müsste also die ständige identitätszersetzung sein und nicht die konservierung eines als authentisch verstandenen ichs, sonst landet man ganz schnell bei ehrlicher deutscher rockmusik. pfui. falls es dich interessiert - hier ist ein sehr toller und lustiger vortrag genau dazu, von frank apunkt schneider - "deutschpop, halt's maul": http://audioarchiv.blogsport.de/2013/03/14/fuer-eine-aesthetik-der-verkrampfung-2/

RE: "They don't really care about us" | 02.06.2013 | 17:33

hab ich auch gerade gelesen, unfassbar: "Ob der Polizist denn Angst vor ihm habe, will der junge Mann wissen. „Nein, wenn Sie mich angreifen, erschieße ich Sie“, blafft der Beamte. „Eine Kugel zwischen die Augen, und gut is‘.“

RE: "They don't really care about us" | 02.06.2013 | 14:05

danke für die links zu den videos! mich hat das auch nachhaltig mitgenommen, vor allem das gefühl der ohnmacht gegenüber eines solchen auftretens.

nur eine sache im bezug auf die berichterstattung: ich stand lange mit timo reuter von der taz und hanning voigts von der fr beim kessel. die gehören definitiv zu den guten. hier reuters heutiger kommentar in der taz: http://www.taz.de/Kommentar-Blockupy/!117281/ - voigts wird die sache in der fr in den nächsten tagen auch noch ausgiebig behandeln und klare worte finden, macht er ja ständig.

RE: In Zukunft werden wir kommuniziert | 23.10.2012 | 13:52

sehr schön, herr kosok. ich glaube auch, wir kommunizieren vor allem, um sichtbar zu sein und zu bleiben. für andere, vor allem aber für uns selbst. desto größer die maschine, desto mehr müssen wir kommunizieren. wer kein rädchen sein will, dem bleibt als programm nur der gute alte maschinensturm. leckerer formuliert: „wir wollen nicht ein stück vom kuchen, wir wollen die ganze bäckerei."

RE: Anleitung zur Fremdverwirklichung | 08.10.2012 | 19:32

Hier das neueste Video: ein mittlerweile angekündigtes Album ist wegen Burn Out doch wieder verschoben: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=75mcW8sIvjY#!