RE: Verwirrt und überfordert | 15.11.2018 | 17:40

Nicht böse sein.

Wenn ich daran erinnere:

Es ist ein Reflexiv, Lieber!

Sich erinnern an

Als Grundform geht verlustig.

Wie schade doch.

RE: Die prekäre Gesellschaft | 15.11.2018 | 17:06

Es galt eigentlich na64 . Passt aber auch so.

RE: Die prekäre Gesellschaft | 15.11.2018 | 17:05

Elefant mit Menschenbild

Mit Ihrer Aussage

"Ein einziges Feld das mir einfällt, in dem man Ungleichheiten minimieren kann ist Schule, Bildung und Arbeit als einen gemeinsamen Nenner zu betrachten, mit seinen zur Zeit zusammenhängenden eingeschränkten Entfaltungsmöglichkeiten, einzig um hier Verbesserungen an Chancengleichheiten zu erarbeiten."

ergänzen Sie, gewollt oder nicht, Habecks Statement von heute Morgen im Morgenmagazin. Es hat Sprengkraft. Es sollte einen positiven Keil in die widerstreitenden Kräfte im Bundestag treiben, bis die Legislative berggleich kreist und einen Elefanten gebiert, der ein humanes, Angst und Lähmung überwindenes, kreative und zugewandte Kooperation aufbauendes Menschenbild als Grundlage der künftige neuen Regierung trägt.

Zum Video des MoMa, worin Habeck Hartz-IV zu Leibe rügt. Richtig gut.

https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/videos/robert_habeck_2211nl_-100.html

RE: Gewerbe und Politik | 14.11.2018 | 06:53

Jens Berger hat das Handeln von Merz gut wie folgt zusammengefasst. Es bringt die Dinge auf den Punkt. Deutschland braucht gewiss anderes als ein neoliberales Weiter-so. Der Autor warnt vor Blendgranaten, die Merz nur hülfen.

Zitat:

Der Kandidat Merz verdient zur Zeit sein Geld als Cheflobbyist des größten Finanzunternehmens der Welt, das eine Schlüsselrolle im modernen Finanzkapitalismus spielt und ein massives Eigeninteresse an weiteren Deregulierungen und Privatisierungen hat.

Er ist zudem als Aufseher einer der Banken tätig, gegen die seit zwei Jahren im Rahmen eines groß angelegten Steuerbetrugsfalls ermittelt wird und leitender Anwalt bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei, die Steuerbetrüger im Umfeld dieses Betrugs berät.

Der Umstand, dass BlackRock vor seiner Zeit ebenfalls an diesem Steuerbetrug beteiligt war, ist in diesem Kontext schon beinahe eine Petitesse. Wer die Berichterstattung – gewollt oder ungewollt – auf diesen Teilaspekt einengt, tut damit vor allem Friedrich Merz einen Gefallen, da in der Nähe der Blendgranaten die sehr handfesten Anschuldigungen gegen ihn schnell aus dem Blick geraten. https://www.nachdenkseiten.de/?p=47031#more-47031

RE: Gewerbe und Politik | 13.11.2018 | 17:32

Der Eid, auf Sie abheben, ist bekanntlich eine Förmelei und juristisch ohne jeden Belang.

RE: Grüne Köche, rote Kellner | 07.11.2018 | 15:50

Der krebsartige Neoliberalismus zerstörte auch im grünen Gewand seinen Wirt. Mit Schellnhuber liegt hierin die "Mutter aller Probleme" des Planeten Erde.

Zum Hype der Grünen und zur gesamten Entwicklung unserer (verkrebsten) Gesellschaft seit Schröder/Fischer (1998 --> ) hat in diesen Tagen

Götz Eisenberg

eine ein-leuchtende Analyse abgeliefert.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=46900#more-46900

Wenn man sich dazu noch Prof. Schellnhuber (PIK) im ZDF/Talk mit PRECHT anhört,

https://www.zdf.de/gesellschaft/precht/ist-die-erde-noch-zu-retten-100.html

dann weiß man,

dass Eisenbergs Vergleich (Neoliberalismus=Krebs, der den Wirt=Planet zerfrisst) ins SCHWARZ/GRÜNE trifft

mit der Folge allerdings,

dass das von MSM gehypte Bündnis UNION/Grüne in einer derartigen Konstellation auch nur der – zwischenzeitlich etwas innehaltenden und grün aufgehübschten – weiteren Ausbeutung von Mensch, Natur mit der heraufziehenden Lebensfeindlichkeit des Blauen Planten "dienen" würde, aber die Menschen beruhigen und so vom rebellischen Aufbegehren abhalten würde.

Was folgt daraus?

In Ansehung eines zu nicht ferne liegenden Rechtsrucks der Union mit einem künftigen Partner AfD?

So gesehen ist die von Wagenknecht und Co. auf den Weg gebrachte linke Sammlungsbewegung eine vorausschauende Avant-Garde, die nach Hannah Arendt nur Macht ausüben wird können, wenn viele (!) zusammenkommen und sich über Ziele, Strategie und Maßnahmen der Schellnhuber´schen Nachhaltigkeit auf allen gesellschaftlichen Ebenen einigen.

Der Weg entsteht im Gehen ...

RE: Grüne Köche, rote Kellner | 05.11.2018 | 11:24

Allianz der Kooperation, ein Beispiel auf nationale Ebene

Der prekäre Mindestlohn ist seit Jahr und Tag ursächlich für die Rentenmisere, für das Anstehen an den Tafeln ...

War es nicht u.a. die SPD, die - wie oft? - Anträgen der PdL auf Verabschiedung eines Mindestlohngesetzes nicht folgte? Und ist die gleiche SPD in diesen Tagen, außer einigen Einzelstimmen, erneut ohne Haltung, wenn es darum geht, den Mindestlohn auf EUR 12,- zu erhöhen?

Hier läge ein erster Lackmustest bereit, um den sozialen Kern zu erneuern, um deutlich zu machen, dass die hier beschriebene Altersarmut von den regierenden Parteien vorsätzlich herbeigeführt wurde.

Zeit zur Umkehr! Widerstand gegenüber Union offen-baren!

RE: Subventionierung des Klimawandels? Hört auf | 31.10.2018 | 10:58

Von "Heißzeit" sprach gestern Edenharter (PIK-SZ) und vom Weg dort hinein, mit all seinen Katastrophen, von denen schon zwei Milliarden Menschen betroffen sind. Und die Berliner Politik schau weiterhin weg.

Wir brauchen einen radikalen Neuanfang: In der Union, in der SPD, bei der PdL. Und die Grünen sollten sich unter Habeck konkret auf die Socken machen und sich ihres Markenkerns erinnern! Und das Kanzleramt reklamieren. Mit einer konkreten Vision, einer Agenda der Nachhaltigkeit als Richtlinie der Politik. Die Menschen in D. auf ihrer Seite wissend. Denn das Klima, sprich dessen Schutz, hat bei ihnen Konjunktur.

RE: Abgang und Andrang | 30.10.2018 | 23:02

Danke für den Hinweis. Jens Bergers Analyse fiktiver Art geht zurecht dahin: Mit Merz rückt die CDU so weit nach rechts, dass nicht mehr kompatibel mit den Grünen. Sein neoliberales Agieren könnte die Mitte-links-Akteure mit einer Millionen-Unterstützung von AUFSTEHEN die Kreise schließen lassen.

Wer weiß das schon ..

RE: Mordor, mein Mordor | 30.10.2018 | 16:31

Klimawandel und Klimaschock: Wer sind die Antreiber?

Der Bundesentwicklungs-Minister aus der CSU findet laut Regensburger Wochenblatt folgende Worte:

"Jeder von uns solle sein Tun und Denken neu ausrichten, so Dr. Gerd Müller, der sich dabei auf Worte in der Predigt von Bischof Voderholzer bezog: „Lasst uns sehen. Lasst uns die Blindheit unseres Wohlstands ablegen. Und lasst uns die Not und das Elend sehen in den Krisengebieten dieser Welt“, hob der Minister hervor. Und weiter: „Wir haben einen christlichen Kompass, der uns zugrunde liegt. Wir müssen die Schöpfung global bewahren. Unser Konsum und Wirtschaften, wie wir es derzeit praktizieren, insbesondere in den Industrieländern, muss neu überdacht werden. Wir sind weltweit dazu aufgerufen, eine Umsteuerung auf ein nachhaltiges Wirtschafts- und Konsummuster einzuleiten.“ Denn die Industrieländer, so Minister Dr. Gerd Müller, haben zum Klimawandel und Klimaschock einen wesentlicheren Beitrag geleistet."