RE: Denn sie wissen, was du tust | 27.06.2019 | 14:27

Wäre Friedrich Merz Elisabeth Warren – nicht auszudenken:

If Elizabeth Warren is rising in the polls, it’s not because people are tired of Sanders. It’s because they’re pissed at Amazon and Facebook, Wells Fargo and JP Morgan Chase, Dow-Dupont, Monsanto, Syngenta and countless other soulless, nationless, money-sucking companies — along with their overpaid, under-prosecuted, deviant scum executives who’ve had outsized influence with both parties for too long.

https://www.commondreams.org/views/2019/06/14/elizabeth-warrens-rise-plus-issue-politics-and-bad-sign-billionaires

RE: Denn sie wissen, was du tust | 27.06.2019 | 13:18

"Weil wir uns die Veränderungen nicht richtig ansehen wollen ... "

"Nein, es verändert sich alles und nichts .... bleibt übrig."

Ich hätte da mal eine kleine Bitte, die sich um die Frage dreht, ob Sie mit Ihrem Wissen etc. auch gänzlich und gerne von vielen gelesen und verstanden werden wollen. Auch gerne mit markanten Hauptsätzen und einem . dahinter .... So kann die geneigte LeserIn der "Dystopie" entfleuchen. Die Chance des Lesers stiege, ertragreich dazu zu lernen.

Ich plädierte dafür. Vielen Dank.

RE: Denn sie wissen, was du tust | 26.06.2019 | 13:38

Mein Eindruck: Die nicht nur mit der Klimakrise herauf ziehenden, sich furchtbar auswirkenden Verwerfungen jedweder Art gilt es - den grundgesetzlichen Vorsorgegrundsatz missverstehend - mit den Mitteln der totalen Überwachung der Bürger zum Schutz der Interessen der Reichen 2-10% zu begegnen. Ich rede von klimatechnischer und sozialer Spaltung der Gesellschaft mit den - dereinst, übermorgen? - damit einhergehenden Verteilungskämpfen um saubere Luft, Trinkwasser, finanzierbaren Mieten, ergiebigen Jobs .... Varoufakis´ GREEN NEW DEAL mit jährlichen Investitionen von EUR 500 Milliarden (DieM25) für die EU ist insoweit als großer Wurf zu bezeichnen, denn er zielt auf das Wesentliche ab, wie auch heute, 26.06., der Gammelin-Kommentar in der SZ. Für Investitionen in solchen (Größen)Ordnungen fehlt es der Bundesregierung/ der GroKo freilich an Weitsicht und Mut. "Lieber" rüstet man unter Vorspiegelung falscher Tatsachen GEGEN den Bürger auf. Ich rate zum Studium des fraglichen aktuellen Tätigkeitsberichts des Bundesdatenschutzbeauftragten, unter https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Pressemitteilungen/2019/16_27_TB.html

RE: Die Fallen sind gestellt | 14.05.2019 | 09:13

Klaus Busch hat aktuell alles Wesentliche unter

https://theorieblog.attac.de/?p=1111

zusammengefasst. Sein Beitrag ergänzt Herdens wunderbar.

RE: Die Fallen sind gestellt | 14.05.2019 | 08:50

Zum einen ist das mögliche Szenario trefflich skizziert. Ja, die bisherigen Routine der "große Koalition" geht zu Ende, was nicht schlecht sein muss, wenn man sich deren Neoliberalismus vergegenwärtigt.

Zum anderen vermisse ich mit Blick auf Klimakrise, Artensterben und soziale Ungerechtigkeit die Behandlung der Ursachen hierfür.

Nun: Der wesentliche ursächliche Hebel dieses "Krieges" gegen Mensch und Natur ist der in den Verträgen (Maastricht) enthaltene Zwang zum neoliberalen Agieren auf allen möglichen Ebenen.

Die Professoren Andreas Fisahn und Frieder Otto Wolf haben das in ihren Vorträgen ausführlich beschrieben.

Ich frage mich, warum in kaum einem Medium, auch hier nicht, diese Ursächlichkeit behandelt wird. Ist sie doch der Grund allen Übels. Ein Wandel hin zum Besseren kann sich auf EU-Ebene nur vollziehen, wenn sich eine Mehrheit herauskristallisiert, die diesem Übel aller Übel erfolgreich den Kampf ansagt.

Was darüber hinaus im positiven Sinne zu tun wäre, beschreibt Harald Welzer derzeit auf blaetter.de. Es geht um einen Systemwandel, der die ausgetretenen Pfade des Weiter-so (Richtung Abgrund) verlässt. Es geht um ein Menschenprojekt kathedralischen Ausmaßes. Der Weg entsteht im Gehen.

Es wäre für den FREITAG das (!) immerwährende eilige+wichtige Projekt – quasi eine nicht enden wollende Pflege der "Gartens Eden".

RE: Grünes Wachstum ist eine Illusion | 08.05.2019 | 14:39

Bottum-up

Robert Watson (IPBES) erwähnte in seinem Pariser Statement das Versagen der Weltgemeinschaft seit 1992, obwohl die Krisen-Fakten schon damals bekannt waren. Was läge näher als an die damaligen Beschlüsse in Rio anzuknüpfen und diesmal auf lokaler Ebene ERNST ZU MACHEN mit

https://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/historie/rio_plus20/umweltgipfel/

Dort findet sich dann auch der Typ von Politiker, den Sie ansprechen.

Weiters werden Sie fündig bei Ulrick Becks "Risikogesellschaft".

Dessen Bild von der Sandwich-Strategie (samt "Tausendfüßler-Revolution") ist sehr eingängig und verlangt nach umzusetzenden und umgesetzten Rahmenbedingungen auf (trans)nationaler Ebene (top down).

Mit der Union und dieser SPD, beide neoliberal geprägt und verdorben, läuft das nicht. Hier liegt der Hase im ... FLEGEL hat dazu Wichtiges geschrieben.

Wie man zu veränderten mitte-linken Mehrheiten Richtung öko-sozialer Wende kommt, ist mir für die nächste Zeit auch nicht klar. Offenbar müssen PEST (Klimakrise) und CHOLERA (Artensterben) noch viel krasser werden, damit die AVANTGARDE Veränderungen in unserer Arbeits- und Lebensweise mit-bestimmen kann. Eine Aufgabe kathedralischen Ausmaßes.

Nachdem NRW seit geraumer Zeit SCHWARZ regiert wird, wissen Sie gewiss, was vorort in Ihren Regionen wie zu tun ist, um den unverzichtbaren Wandel anzustoßen. Dafür bin ich ganz Ohr.

RE: Grünes Wachstum ist eine Illusion | 07.05.2019 | 17:11

Buttom-up – top down Der Weg entsteht im Gehen! Lokal/von unten: Die 1992 in Rio geschaffene AGENDA 21 reaktivieren - Ein Netzwerk der Nachhaltigkeit Länder/Bund/von oben: Nur noch Politiker der Nachhaltigkeit wählen, selbst kandidieren! Mit dem Motto des Soziologen Ulrick Beck: Wir bauen eine Sandwich-Strategie der Millionen-Tausendfüßler auf. Start: Jetzt Dauer: Eine Generation Kathedralen wurden auch nicht an einem Tag gebaut. Her mit dem neuen Generationenvertrag. Veränderungen kommen und kamen stets nur "von unten". "Oben" wird dann mitziehen.

RE: In der Falle | 20.02.2019 | 16:44

In Ergänzung verlinke ich insbesondere zu den Anmerkungen der Nachdenkseiten

https://www.nachdenkseiten.de/?p=49438#h01

wo es u.a. trefflich heißt:

"Es ist jedenfalls symptomatisch wie die Bewegung der Gelbwesten auf die einhellige Ablehnung bürgerlicher Intellektueller und Literaten stößt und diese damit entlarvt. Meldet sich das Volk wirklich zu Wort und verlangt nach seinen demokratischen Rechten, ist es in diesen Kreisen schnell vorbei mit Toleranz und Liberalismus. Durchaus amüsant der Vorwurf Leggewies an die Gelbwesten sie seien “destabilisierend”. Dass die Gelbwesten auf die herrschenden Verhältnisse destabilisierend wirken und den Elitezögling Macron ins Schwitzen bringen, sollte in diesem Kontext durchaus als Lob aufgefasst werden.

Zudem muss man hier ernsthaft fragen wie die geballte negative Berichterstattung über den Aufstand der Gelbwesten zu den Vorgaben des ARD Framing-Manuals passt, ..."

RE: In der Falle | 20.02.2019 | 16:34

Definitionssache

Vor dem Antizionismus kommt die Analyse, was den heutigen (manche sagen: aggressiven) Zionismus ausmacht und die Erinnerung daran, was den humanistischen Zionismus einst stark machte.

Dazu ein langer Essay von Rolf Verleger von 2011

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/oktober/der-humanistische-zionismus

Klarheit darüber gefunden, kann man dann Anti-Zionismus (den einen oder den anderen) ggf. zuordnen, differenzieren ...

RE: Der Gärtner wird zum Bock | 14.02.2019 | 15:56

Zur vorgeschlagenen temporären Diktatur

1.

Sinclair Lewis, "Das ist bei uns nicht möglich"

Einfach mal lesen, dann vergehen die Flausen von alleine

https://www.amazon.de/Das-ist-bei-nicht-m%C3%B6glich/dp/3351036965

Und

https://www.deutschestheater.de/en/programme/a-z/it_cant_happen_here/

2.

Von

315 parts per million of carbon dioxide

im Jahr 1957

https://www.newyorker.com/magazine/1989/09/11/the-end-of-nature

bis 400 ppm heute bedeutet:

Homo sapiens ist eine Krankheit, an der der Planet leidet. Wie lange noch?