NilsBerliner

Masterstudent der "Geschichte und Kultur der Wissenschaft und Technik" an der TU Berlin.
NilsBerliner
RE: Hurra, wir erben … | 15.09.2016 | 13:14

Liebes Nordlicht, danke für Ihr Feedback. Das Foto wurde vom Freitag eingefügt und mein Einstieg verändert um eine unveränderte Version zu sehen, schauen Sie doch bitte in meinen Blog: www.nilsberliner.de .


Mein Fokus lag eigentlich mehr darauf, warum es vollkommen normal ist, dass sich politische Ansichten mit dem Älterwerden verändern. Dass das jedoch nichts mit Naivität oder Egoismus, sondern mit teilweise verschiedenen rationalen Interessen zutun hat.
Wie Ihr und einige weitere Kommentare zeigen, habe ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt. Es ging mir nicht darum ein "Wir" gegen "Euch" zu konstruieren sondern zum Dialog anzuregen.

Solche Missverständnisse sollten natürlich vermieden werden und darum danke ich für Ihren Kommentar, der mich erneut dafür sensibilisiert.

RE: Hurra, wir erben … | 09.09.2016 | 08:04

Danke für Ihren Kommentar! Das möchte ich ganz sicher nicht ausschließen, dass es auch bei den jüngeren Menschen erschreckende Entwicklungen gibt. Dieser Artikel setzt mehr den Fokus darauf, warum es nichts mit Realismus zu tun hat, wenn einige Menschen mit zunehmendem Alter weniger progressiv zu wirken. Weiter spiele ich auch im Artikel auf den Brexit an und darauf, dass die AfD in MV hauptsächlich von der Altersgruppe 35-59 gewählt wurde.

RE: Hurra, wir erben … | 08.09.2016 | 13:35

Danke für Ihren ausführlichen Kommentar.

RE: Olympia und Politik | 13.08.2016 | 11:06

Lieber Achtermann, mir begegnen Kommentare dieser Art ständig. Kommentare, dass Sport nicht zu politisch gesehen werden dürfe oder die Politik nichts bei Olympia verloren hätte. Begegnen Ihnen dieser Kommentare nicht? Wie man darauf kommt, weiß ich allerdings auch nicht.

RE: Eine Gefahr des Glaubens... | 25.09.2015 | 11:38

Die Wortbedeutung eines abstrakten Begriffes zu belegen ist wohl eher schwierig. Natürlich können Sie persönlich sprachpsychologisch eine ganz andere Bedeutung verknüpfen. Das ist ihr gutes Recht. Ich habe mich jetzt auf die in der Wissenschaft üblichen Bedeutungen bezogen und auch kurz erkältet, wie ich diese Begriffe verwende. Wenn es Ihnen jetzt allein um die Definition dieser Begriffe geht, trägt das jetzt vielleicht nicht viel zum Kern der Diskussion bei, aber ja, wenn sie die genannten Begriffe anders als ich definieren wollen, sei Ihnen das überlassen.

Ich denke schon, dass ich mich da auf ihre These beziehe, dass die Nichtexistenz von etwas nicht bewiesen werden könnte. Damit, dass er behauptet das gegenüber wäre falsch, stellt er nämlich eine Gegenthese auf.

Wenn Sie jetzt mit Schuldzuweisungen für unsere Kommunikationsprobleme beginnen, glaube ich jedoch nicht, dass diese Diskussion sonderlich sinnvoll ist. Ich könnte Ihnen jetzt natürlich im Gegenzug unterstellen, dass sie meine Formulierungen nicht richtig lesen (könnten) und schon bald würden wir gegenseitig unsere Eltern beleidigen.

Also bleibt mir nichts weiter übrig, als auch Ihnen zu Ihrer unbeugsamem Meinung zu gratulieren, die scheinbar so richtig ist, dass Gegenspruch zwangsläufig ein Fehler des anderen sein muss.

RE: Eine Gefahr des Glaubens... | 25.09.2015 | 09:38

Sehr geehrter ThomasF,

Ich möchte bei Ihnen nur auf einen Abschnitt eingehen, da ich glaube auf den Rest ausführlich eingegangen zu sein.

Genau auf ein ähnliches Beispiel, wie das Ihres Einhorns bin ich in meinem Text eingegangen.

Auch wenn wir nicht daran glauben, dass es Einhörner gibt, wäre es spannend zu hinterfragen, warum Menschen an Ihre Existenz glaubten.

War es der Zahn des Narrwals, der die Menschen dazu brachte an die Existenz zu glauben? Waren es Hirsche mit einem Geweih? Gab es tatsächlich welche, die nur archäologisch nicht nachgewiesen werden konnten? Gibt es eine philosophische Überlegung hinter dem Geschichten von Einhörnern?

Das Einhorn macht es uns leicht von einer Beweispflicht auszugehen. Klar, ein Einhorn könnte man uns zeigen, wenn es das gäbe. Doch wenn wir nun von einem unsichtbaren, für uns nicht wahrnehmbaren Einhorn ausgehen würden, wäre es in dem Fall nicht genauso sinnlos von der Existenz, wie von der Nichtexistenz auszugehen?

Kennen Sie in dem Zusammenhang die Parabel vom unsichtbaren Gärtner von Antony Flew?

RE: Eine Gefahr des Glaubens... | 25.09.2015 | 09:23

Werter Pleifel,

ich denke, dass ich alle Ihrer Fragen in meiner Kommentar Antwort oben oder in meinem Text beantwortet habe. Meine Definition von Agnostizismus, Theismus und Atheismus entstammen meinen VorlesungsunterlagenVorlesungsunterlagen, deren Quellen ich auf die Schnelle jetzt leider nicht hvollziehen kann, jedoch decken sich die Definitionen mit denen bei Wikipedia, Sie können also bei ernstem Interesse dort gern recherchieren.

Die Wissenschaft arbeitet sonst auch nicht in einem transzentem Raum über den jede These nur Spekulation ist und wenig mit Rationalität in Verbindung steht. Rational wäre also an sich, wenn Sie dieses Wort schon verwenden wollen nur der reine Agnostizismus. Ich weiß nicht, was ich nicht beobachten kann. Auch in der Wissenschaft nicht.

RE: Eine Gefahr des Glaubens... | 18.09.2015 | 11:13

Liebes rotlackiertes Holzpferd,
danke für den Hinweis auf meinen inhaltlichen Fehler, ich habe die Passage über Hitler nun geändert. Der Artikel schwebt schon eine Weile in meinem Blog und ich habe ihn lang nicht überlesen.

Das Beispiel mit dem Briefmarken, kann ich nicht ganz nachvollziehen, da wir ja nachvollziehen können, ob eine Person Briefmarken sammelt oder nicht.
Für mich wäre eher das Bild stimmig, dass wir vor einem geschlossenen Zimmer sitzen und unterschiedliche Theorien aufstellen, was sich in dem Zimmer befindet. In diesem Fall würde eine Person behaupten ein Stuhl, die nächste ein Schrank und einer glaubt daran, dass sich in dem Zimmer nichts befindet.

Ihr Beispiel mit der Briefmarkensammlung ließe sich in meinen Augen vielleicht auf den Agnostiker oder die Agnostikerin beziehen, die bewusst keinen dieser Theorien folgt.

Bei Ihren Thesen beziehen Sie sich meineserachtens auf veraltete Gottesbilder. Das wörtliche Übernehmen dieser Gottesbilder beschreibe ich allerdings als ebenso falsch , wie die ignorierende Ablehnung der Zeugnisse der historischen (wie auch immer dies historische Aufarbeitung nun aussieht) Dokumente.

Und Theorien über die Entstehung von Religionen helfen uns bei der Wiederlegung der Existenz eines Gottes?

Das Theodizee-Problem, dass Sie ansprechen ist in der Tat bis heute ein Problem, welches von den theologischen Wissenschaften noch nicht aus der Welt geschafft werden konnte.

Wer verbietet es mir als Atheist Theologie zu studieren? Bei der Wahl meiner Studiengänge stand ich vor der Entscheidung Philosophie oder Theologie zu studieren. Da meine Vorurteile und meine Abneigung gegenüber dem Christentum sehr hoch waren und zugegeben meine Ansichten ähnlich wie Ihre heutigen aussahen, entschied ich mich die Theologie zu vertiefen. Wie wir wissen, hassen wir am meisten, was wir nicht kennen. Dies wollte ich im Weiteren umgehen und mehr wissen über dieses große Unbekannte. Auch wenn sich an meinem Glauben nichts änderte, wohl aber an der Reflexion meines eigenen Glaubens.
Falls Sie sich nun immer noch schämen, können Sie für mich einfach meine Selbstbezeichnung "(atheistischer) Agnostiker" wählen, denn da brauchen Sie sich offenbar nicht zugehörig fühlen.

Agnostiker und Atheist schließen sich übrigens nicht aus, auch nicht Agnostiker und Theist. Eine kurze Definition des Begriffs finden Sie bei Wikipedia.

RE: Eine Gefahr des Glaubens... | 18.09.2015 | 10:47

Ich wollte mir erst die Zeit nehmen inhaltlich auf Ihren Kommentar einzugehen.
Nach einem kurzen Klick auf Ihre weiteren Kommentare allerdings, beschloss ich, dass diese Diskussion wohl für uns beide nicht sonderlich fruchtbar wäre.

Es freut mich für Sie, dass Sie sich Ihrer Meinung für mehrere Jahre so unverändert sicher sind.