Regine Beyß
27.03.2013 | 08:55 4

Unser täglich' Märchen

Demokratie In der Krise scheint alles kompliziert und alternativlos. Dabei übersehen wir das Offensichtliche. Aber es gibt Hoffnung - wenn wir uns wieder selbst vertrauen

Ein Blog-Beitrag von Freitag-Community-Mitglied Regine Beyß

Unser täglich' Märchen

Abbildung von Vilhelm Pedersen 1849

Foto: Wikipedia


Es sind bescheidene Töne, die Ingo Schulze anschlägt – und gerade das macht sie so authentisch. Der Schriftsteller hat mit "Unsere schönen neuen Kleider" ein Buch über die Krise geschrieben. Irgendwie zumindest. Vielmehr hat er eine Rede niedergeschrieben, die er im Februar 2012 im Schauspielhaus Dresden gehalten hat. Diese Rede dreht sich allerdings nicht um beinharte Fakten wie die griechische Staatsverschuldung, das deutsche Wirtschaftswachstum oder die Zinssätze der Europäischen Zentralbank. Nein, es geht um viel Banaleres – und um viel Wichtigeres. Schulze lenkt den Blick auf den Umgang mit diesen Fakten und die Tatsache, dass geradezu Offensichtliches als dumm, naiv oder weltfremd abgestempelt wird:

"Wenn ich jetzt doch hier stehe, so nicht, weil ich glaube, Ihnen etwas sagen zu können, was Sie nicht schon längst wissen oder unschwer selbst nachlesen können, sondern weil das, was sie längst wissen oder unschwer selbst nachlesen können, in der Öffentlichkeit kaum ein Rolle spielt und praktisch keinen Einfluss auf die politischen Entscheidungen hat, die in diesem Land getroffen werden."

Für die folgende kritische Bestandsaufnahme bedient er sich – wie der Titel schon erahnen lässt – bei einem Kollegen. Das Märchen "Des Kaisers neue Kleider" erschien schon im Jahr 1837. Dass es nun, über 150 Jahre später, einmal herhalten müsste für ein Plädoyer für demokratiekonforme Märkte, hätte sich der dänische Schriftsteller Hans Christian Andersen wahrscheinlich nicht vorstellen können. Dabei hatte wohl auch er schon eine bestimmte Absicht, als er die Geschichte niederschrieb. Vielleicht ging es ihm um Leichtgläubigkeit. Oder um unkritische Akzeptanz irgendwelcher Autoritäten. Oder Experten. Und diese mitunter sehr gefährlichen Haltungen klingen doch gleich sehr aktuell.

Eine erfundene Geschichte

Dass Schulze das Genre des Märchens wählt, hat für mich aber noch eine zweite Dimension. Schließlich lässt sich der Begriff fernab von Schneewittchen und Aschenputtel auch einfach als unwahre, erfundene Geschichte definieren. Und davon begegnen mir inzwischen mehr als mir lieb ist. Ich denke da nur an das Märchen vom Konsum, der glücklich macht. Oder an das Märchen vom sozialen Aufstieg. Oder das Märchen vom unendlichen Wachstum, von der gerechten Globalisierung oder von der "Responsibility to Protect".

Die Liste ließe sich noch um unzählige Beispiele ergänzen, was mich zu der Frage bringt: Nehmen wir die Realität eigentlich noch wahr? Oder gefallen uns unsere Märchen so gut, dass wir sie lieber für bare Münze nehmen?

Alles ist "alternativlos"

Eine ähnliche Frage stellt sich auch Ingo Schulze. Er ist davon überzeugt, dass die meisten Menschen die Märchen, die uns im Zuge der Krise aufgetischt werden, durchschauen. Sie zweifeln und stellen Fragen, obwohl sie dazu alles andere als angeregt werden. Stattdessen ist alles "alternativlos". Nachfragen sind nicht erwünscht – und auch nicht notwendig. Schließlich wissen Politiker und Experten doch Bescheid. Oder?

"Je mehr ich aber von Wirtschafts- und Finanzexperten und Politikern zu hören bekomme, wie kompliziert und unberechenbar die Abläufe der Ökonomie und des Finanzwesens heute sind, umso mehr habe ich den Eindruck, dass ich grundsätzlich kapiere, was da passiert."

Ganz richtig: Im Grunde wissen wir doch längst (oder ahnen zumindest), dass wir verschaukelt werden. Alles erscheint so verworren und undurchdringlich, aber immer mehr Menschen beschleicht ein ungutes Gefühl: Geht das alles mit rechten Dingen zu? Wäre es nicht viel logischer, auch mal eine Alternative in Betracht zu ziehen? Werden da nicht immer wieder die gleichen Fehler gemacht?

Eine Lüge wird wahr

Doch obwohl sich diese Fragen im Kleinen stetig zu vermehren scheinen, tauchen sie im Großen nicht auf. Und damit kommen wir zurück zum Kaiser und seinen Kleidern. Ausgangspunkt der Geschichte sind zwei Betrüger, die dem Kaiser weiß machen, sie könnten Kleider weben, die nur diejenigen sehen könnten, die nicht dumm und ihres Amtes würdig seien. Der Kaiser schickt zwei kluge Staatsmänner vor, die beide keine Kleidungsstücke erblicken können – und im Stillen natürlich Zweifel hegen. Doch niemand spricht darüber. Und so kann sich die Lüge zu einer unumstößlichen Wahrheit entwickeln, die nicht hinterfragt wird. Und das obwohl jeder der Beteiligten es besser wissen könnte.

Die Fakten liegen auf dem Tisch

Das Problem? Sie glauben den Betrügern mehr als ihren eigenen fünf Sinnen. Sie wagen es nicht, aus der Deckung zu kommen, weil sie Angst haben als dumm oder untauglich zu gelten. Stattdessen ebnen sie den Weg für die Täuschung eines ganzen Hofstaates.

Kommt uns das nicht bekannt vor? Ich hatte keinerlei Probleme, diese Geschichte auf die aktuelle Situation in Europa – wenn nicht der ganzen Welt – zu übertragen. Und um ehrlich zu sein, spricht Schulze mir mit seiner Analogie aus der Seele. Jeden Tag lese ich von Menschen, die die Krisenpolitik, das Wirtschaftssystem und die Funktionalität unserer Demokratie in Frage stellen. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Aber niemand will sie sehen. Dieses Paradox will einfach nicht in meinen Kopf. Kein Wunder, denn es gehört aufgelöst!

Krude Realitäten

Schulze nennt am Rande einige aktuelle Beispiele, die relativ willkürlich erscheinen. Das kann seiner Rede aber nichts anhaben, denn im Grunde ist es egal, mit welchen konkreten Fakten man diese Situation belegt. Sie bleibt dieselbe.

"Merkwürdig ist nur, dass unser System so eingerichtet ist, dass wir, also das Gemeinwesen, nachdem es die Banken gerettet hat, sich von den Banken die Zinsen diktieren lässt, zu denen wir uns nun wieder das Geld leihen, das uns durch die Bankenrettung fehlte."

Um den größeren Zusammenhang zu erklären, der solche kruden Realitäten erst möglich macht, greift er indes auf ein Zitat von Jean Ziegler zurück, das sich auf das vermeintliche "Ende der Geschichte" bezieht:

"Der Zusammenbruch der Sowjetunion, der Misskredit, in den die kommunistische Idee geraten ist, haben ein Schwarzes Loch geschaffen. Der (selbstverständlich notwendige) Fall der Berliner Mauer hat alle Emanzipationsperspektiven begraben und sogar jede Gedanken an Protest vertrieben. […] Seit dem Mauerfall ist der Gedanke an eine andere Weltordnung, ein anderes Gedächtnis, einen anderen Willen in Verruf geraten."

Über die Gründe, die uns in diese Situation gebracht haben, ließe sich noch weiter philosophieren. Wichtiger erscheint hingegen die Frage: Wie kommen wir da wieder raus? Im Märchen wird der Betrug aufgedeckt von einem kleinen Kind, das bei der öffentlichen Präsentation der neuen Kleider laut ausspricht, was jeder denkt: "Aber er hat ja gar nichts an!" Und sein Vater fügt hinzu: "Hört die Stimme der Unschuld!" Anstatt sein Kind zu tadeln oder sein Verhalten zu entschuldigen, verleiht er ihm damit Glaubwürdigkeit. Langsam verbreitet sich danach der Ausruf, bis das ganze Volk lauthals einstimmt.

Unser Selbstvertrauen wiederfinden

Schulze zieht daraus zwei Schlussfolgerungen. Erstens muss die Wahrheit gemeinsam ausgesprochen werden. Ein sinnbildliches "kleines Kind" allein vermag es nicht, die breite Mehrheit zu erreichen. Und zweitens müssen wir wieder auf uns wieder selbst vertrauen:

"Es geht darum sich selbst wieder ernst zu nehmen, wieder zu lernen, die Interessen unseres Gemeinwesens zu formulieren und einzufordern und nach Gleichgesinnten zu suchen. […] Wir müssen über die Geste und die symbolische Handlung hinaus unseren Willen gewaltlos kundtun, und dies – wenn nötig – auch gegen den Widerstand der demokratisch gewählten Vertreter."

Das "wenn nötig" würde ich allerdings aus dem Fazit streichen. Für mich steht inzwischen außer Frage, dass sich ohne Widerstand nichts ändern wird. Zumal der Kaiser seine Parade planmäßig beendet, obwohl er seinem Volk im Stillen recht gibt. Er hätte die Macht, das Schauspiel zu beenden. Aber er handelt nicht souverän, sei es aus purer Scham oder aus Angst vor Autoritäts- und Machtverlust.

Frage von Leben und Tod

Es liegt also bei uns. Und es ist wichtig, dass wir diese Verantwortung wahr- und annehmen:

"Demokratiekonforme Märkte einzufordern ist aber auch eine Frage von Leben und Tod. Denn unser Alltag ist von einer mörderischen Doppelbödigkeit geprägt, einer Doppelbödigkeit, die die Konsequenzen unserer Entscheidungen und unseres Wirtschaftens verdeck. Was bei uns zu Verarmung, Unfreiheit, Krankheit, Benachteiligung, Ausgrenzung führt, kostet anderswo Menschenleben, und das millionenfach."

Zwar sollte sich die Forderung nicht auf demokratiekonforme Märkte beschränken. Trotzdem bringt Schulze in dieser Rede die momentane Situation unglaublich gut auf den Punkt. Es tat sehr gut, zur Abwechslung noch einmal etwas so ehrliches zu lesen. Von Märchen habe ich nämlich inzwischen die Nase voll.

Foto: English Wikipedia (Public Domain)

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

Kommentare (4)

Lukasz Szopa 27.03.2013 | 11:06

Vielen Dank für diesen Text. Ich finde es wichtig (und hoffentlich gelingt es mir auch in manchen Blogs), solche "nackten Wahrheiten", also Märchen, bloß zu stellen. Manchmal ist es einfach - sobald man selber sich etwas in das Thema vertieft, aber eben nicht rein nach Fakten, sondern wirklich naiv wie ein Kind fragt "Warum ist denn das so?" oder "Ist das aber nicht seltsam?...". Man muss fundamentale Fragen stellen - das ist bereits eine Art Widerstand. (Oder - überhaupt Fragen stellen!).

Das Problem ist (noch?) das, was Sie auch sagen:

"Er ist davon überzeugt, dass die meisten Menschen die Märchen, die uns im Zuge der Krise aufgetischt werden, durchschauen. Sie zweifeln und stellen Fragen, obwohl sie dazu alles andere als angeregt werden. Stattdessen ist alles "alternativlos". Nachfragen sind nicht erwünscht – und auch nicht notwendig. Schließlich wissen Politiker und Experten doch Bescheid. Oder?""

D.h. - ist es nicht so, dass viele Menschen (deren Mehrheit?), vielleicht die Mehrheit, WEISS, dass der König nackt ist, oder es zumindest vermutet "dass da was komisch ist..." Und dennoch MÖCHTEN diese Menschen, dass der Trug und das Märchen weiter gehen!

Wenn man diese Menschen "naiv" fragt: "Wie funktioniert so eine Bank wo du dein Geld hast, und arum es denn sicher?" - wollen sie darüber nicht nachdenken. (Und erst gar nicht in die Bankbilanzen gucken). Wenn man die Menschen fragt, warum sie denn so viel arbeiten müssen und so viel kaufen - lächeln sie einfach nur weg. Wenn man sie fragt, ob und in wie fern ihr "Kreuzchen" auf dem Wahlzettel was bewirkt - halten die den Fragenden für einen Demokratie-Gegner.

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Ehemaliger Nutzer 28.03.2013 | 03:00

Ja, guter Artikel.

In der Tat sollten mehr Leute mehr nachdenken, am besten außerhalb ihrer eingefahrenen Bahnen. Insbesondere die Medien müss(t)en die Politiker auf Bahn bringen. Irgendwie funktioniert das aber nicht, das Versagen der Medien ist längst Teil des Problems und des anstehenden Paradigmenwechsels.

Wie wir da rauskommen? Widerstand allein hilft nichts, erfahrungsgemäß ist der nur erfolgreich, wenn er sich gegen etwas Konkretes wendet oder für etwas Konkretes einsteht.

Beides gibt es aber in der öffentlichen Wahrnehmung derzeit (noch) nicht, wie soll man demokratiekonforme Märkte einfordern? Das erste Argument welches kommt, ist doch: das geht in der "Globalisierung" nicht mehr. Damit wird zZ ja alles gerechtfertigt, Entlassungen, Steuersenkungen für Reiche, Outsourcing, staatliche Leistungskürzungen, Sparpakete und Bankenrettungen.

Und genau DA ist der Ansatzpunkt.

An diesem stehen sich unversöhnlich zwei Parteien gegenüber, die einen wollen die Kontrolle über die globalisierte Wirtschaft gewinnen, indem sie die Politik auch globalisieren (alles vereinigen, ala EU, UN usw.) und die anderen (zu denen ich gehöre), die der Meinung sind, dass eine Globalisierung der Politik nicht oder nur frustrierend langsam und unzureichend funktioniert und eine Renationalisierung (und damit auch einer gewissen Renationalisierung der Banken und Unternehmen) zu bevorzugen wäre.

Die erste Gruppe (die Vereiniger) scheitert gerade, weil sie nicht merkt, wie sie von Wirtschaft und die Banken ausgespielt wird. Vereinigungen finden Letztere nämlich ganz toll, aber eben nur, wenn sie in Steuerkonkurrenz, freien Handel und Kapitalfreizügigkeit münden. Sozialstandards mögen die nicht sonderlich, und wenn wegen der Steuerkonkurrenz Staaten pleite gehen, dann wollen sie natürlich nicht behelligt werden. Möchtegern-wirtschaftsfreundliche und korrupte Politiker erledigen dann den Rest.

Das funktioniert erstaunlich gut. Die Vereiniger mögen aber nicht daraus lernen, sie wollen ihren Weg weiter gehen, auch weil sie Vereinigungen wie der EU generell positiv gegenüber stehen und sie sowieso für unausweichlich halten und Angst haben, ein Rollback würde eine Katastrophe bedeuten, während sie beim Status Quo sich noch an den kleinsten Strohhalm klammern und alles was nicht passt wegleugnen. Dummerweise dominieren diese Leute die derzeitige Politik und auch die Medien.

Der Paradigmenwechel wird sich also, so wie alle großen Umbrüche, gegen die herrschende Ordnung Bahn brechen, er ist gerade dabei das große utopische Einheitsprojekt gründlich zu zerlegen, während der Freihandel weltweit an Ansehen verliert und Banken ein Ansehen haben, welches unter dem eines Vergewaltigers angesiedelt ist. All das wird nicht ohne Auswirkungen bleiben...

Regine Beyß 28.03.2013 | 08:16

Ich halte es auch für unwahrscheinlich, dass sich eine Lösung auf globaler Ebene findet. Ich würde allerdings statt auf ReNationalisierung eher auf eine Regionalisierung setzen. Ich denke, in einer zu starken Konzentration auf die Nationen liegen zu viele Gefahren der Konfrontation. Stattdessen müssen sich die "Einheiten", die Lebenswelten der Menschen wieder verkleinern. Sie müssen wieder die Kontrolle über ihr Umfeld, ihre Art (gemeinsam) zu leben und zu wirtschaften wiedererlangen. Das gelingt nur durch Selbstorganisation. Es gibt eine Menge Bewegungen auf der Welt, die an dieser Stelle ansetzen. Als Beispiel seien hier nur die Zapatisten und oder die Campesinos erwähnt. Vielversprechend sind auch Konzepte wie die des "Buen Vivir" in Lateinamerika. Wenn sich solche lokalen Ideen vermehren und langsam durchsetzen, kann das System vielleicht von innen ausgehöhlt werden - im besten Fall ehe es von selbst zusammenbricht (wenn es das denn irgendwann tut). Und diese Bewegungen können sich zu einem globalen Netz entwickeln. Natürlich braucht es für bestimmte Probleme auch globale Lösungen... Es ist ein langer Weg.

philoron 31.03.2013 | 11:10

Ein sehr guter Beitrag und auch die Kommentare beinhalten nützliche Ergänzungen. Das Märchen als Vergleich für unsere heutige Situation heranzuziehen, ist schon genial. Imgrunde weiß doch jeder was falsch läuft und dass sich eigentlich was ändern müsste! Der einzelne Mensch ist intelligenter als die Masse- Le Bon lässt grüßen. Und was bei dieser als "Der ganz normale Wahnsinn" durchgeht, würde bei dem Einzelnen als psychishe Krankeheit diagnostiziert, wie schon Nietzsche treffend bemerkte. So laufen wir sehenden Auges in etwas hinein, was wir heute überhaupt nicht abzuschätzen vermögen. Dabei bin ich mir sicher, dass all unser vermeintlicher Friede auf sozialem Wohlstand basiert. Und dieser auf Kredit, wie man sieht. Wenn aber die Blase platzt, was kommt dann? Wenn alle merken, dass gedruckte Banknoten nicht mehr als Beruhigungs-und schmiermittel für den ungebremsten Kapitalismus darstellen? Vielleicht werden wir uns dann auf längst vergangene Werte aus früheren Epochen besinnen. Die Frage ist nur, was uns das kosten wird? ....und so warten wir auf den kleinen Jungen, der dem König die Wahrheit ins Gesicht sagt! Ein langer Weg, wie schon bemerkt wurde.

Ich fände es gut wenn Menschen, die den Blick des Jungen ebenfalls teilen, sich in einer Gemeinschaft zusammenfinden könnten! Vielleicht gibt es das schon und ich wohne nur zu weit ab vom Schuss, wie man sagt.