Buch

Spannende Neuerscheinungen, zeitlose Klassiker und persönliche Empfehlungen: Unsere Buchbesprechungen verraten Ihnen, welche Bestseller sich wirklich zu lesen lohnen – und von welcher Miniauflage Sie sich direkt einen Band ins Regal stellen sollten

Schwarze Krähe mit ausgebreiteten Flügeln und geöffnetem Schnabel vor hellem Hintergrund.

Liebe, kluge Schlitzohren

Der Tierjournalist Cord Riechelmann gibt in der von Judith Schalansky herausgegebenen Reihe „Naturkunden“ eine Liebeserklärung an die seltsam sympathischen Krähen ab

Mord und Vorurteil

P.  D. James ist Baroness of Holland Park und 92 Jahre alt. Mit „Der Tod kommt nach Pemberley“ wird sie endgültig zu einer britischen Institution

Eine Unterart von Gerümpel

Steffen Popp wird zu Recht hoch gelobt: Sein neuer Band fördert das fröhliche Verirren in der Sprache

Wie politisch seid ihr?

Große Begriffe wie Revolte, Markt und Kapitalismus drängen zurück in die Romane. Viele Autoren suchen längst nach der richtigen Form für unsere krisenhafte Gegenwart

Das Reden der Anderen

Eva Menasse erzählt in „Quasikristalle“ die Biografie einer Frau aus 13 Perspektiven. Also linsen wir auf ihren Balkon und begleiten sie ins Hotel. Aber etwas fehlt da

Christine Käppeler

In der Nähe von Paris

„Ein Sonntag auf dem Lande“ von Pierre Bost wird neu aufgelegt. Zu entdecken ist eine feinsinnige Erzählung, die sich an Anton Tschechow messen kann

Fast wie die Wirklichkeit

Dominique Manottis Krimis sezieren die korrupten Beziehungen zwischen Wirtschaft und Politik

Requiem für Albträume

Daniel Woodrell schreibt Geschichten von Armut und Gewalt – und vom Überlebenswillen unbeugsamer Teenager

Hände markieren Einschusslöcher auf zersplittertem Glas mit Pfeilen und Notizen.

Wenn Finsternis den Tag beherrscht

Stuart Nevilles „Blutige Fehde“ war ein packendes Debüt. Aber der zweite Teil der Geschichte um den einstigen IRA-Killer Gerry Fegan ist leider missraten

Zeichnung mit Text: Gelbe Rippenstruktur, Karte, blaue Formen und rote Schrift.

Ein Mann, viele Pläne

Andreas Seltzer ist Zeichner, Journalist und Sammler von Alltagsmythen. Das bringt er nun in zwei neuen Bildbänden zusammen

Offenes Buch mit Porträt eines Mannes, dessen Gesicht durch rote und grüne Seiten geteilt ist.

Ein Montaigne für den ÖPNV

Literaturprofessor Erhard Schütz befasst sich in seiner Kolumne diesmal mit dem Vergnügen des Menschenverstehens

Dieses wunderbare Chaos in uns

Als Kind dachte Marica Bodrožić, Deutsch sei die Sprache der Liebe. Heute schreibt sie in einem ganz eigenen Stil

Bonanza in Erfurt

Helmut Roewer leitete einst den Thüringer Verfassungsschutz. Sein Buch nun liefert verstörende Einblicke in seine Seele

Offenes Buch mit Porträt eines Mannes, dessen Gesicht durch rote Farbe und Punkte angedeutet ist.

Honecker hasste Mundgeruch

Literaturprofessor Erhard Schütz beschäftigt sich diesmal in seiner Kolumne mit Lebensläufen, die der Realsozialismus schrieb

Mann liest Zeitung, Frau schiebt Kinderwagen vorbei.

Die Geschichte einer Mutterwerdung

Tillmann Bendikowski drang als Vater ins Reich der Mütter ein – und wurde selbst "eine Mutter". Sein Buch entlarvt mit viel Humor den Verhaltenskodex des Mütterseins

Mann im Boot schaufelt Erde vor einem Wald mit hellen Bäumen und dunklem Hintergrund.

Die drei Romane des Feuilletons

Jetzt kommt „Der Sturm“ endlich in die Läden. Was nach der ganzen Aufregung von diesem Krimi bleiben wird, entscheidet allein die Literaturkritik

Enno Stahl liest aus einem Buch, mit Mikrofonen vor sich.

Wer zuletzt das Handtuch wirft

Enno Stahl erzählt in „Winkler, Werber“ vom Ende eines Selfmade-Erfolgsmenschen und der Welt, wie Männer wie er sie kennen

Locker vom Lyrikhocker

Als Schüler von Bert Brecht zeigt sich Günter Grass mit seinem jüngsten Gedicht leider nicht – dafür kann man ihn leicht in die Tradition von Erich Fried stellen

Kaum Bühne, fast nur Mikro

Aus aktuellem Anlass: Eine kurze Geschichte der Berliner Lesebühnen. Von einem, der dort über 15.000 Texte gehört hat

Tatort Deutschland

Eisenach, Heilbronn, Phantome: Der Versuch, eine reale Verbrechensgeschichte zu verstehen, die man aus dem Fernsehen zu kennen glaubt

Abgang einer Plaudertasche

Wer unter dem angekündigten Ende der Wallander-Romane leidet, sollte dringend den „Feind im Schatten“ lesen

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Ab 25. Juni 2026 im Kino!

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Stauffenbergstr. 13-14 | 10785 Berlin

Bis zum 23. August 2026!

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