Film & Serie
Blockbuster und Independent-Filme, Serien-Starts und Staffel-Vorschauen: Hier erfahren Sie, welche aktuellen Kino- und Streaming-Highlights sich wirklich lohnen – und welche man nicht unbedingt gesehen haben muss
Die drei Fragezeichen
„Die Anwälte. Eine deutsche Geschichte“ von Birgit Schulz
Kämpfen und Shoppen
Das 19. Filmfestival Cottbus: Selten war auf Festivalleinwänden so viel Militär zu sehen
Der katholische Faktor
Michael Moores neuer Film enttäuscht über weite Strecken. Aber immerhin zeigt „Capitalism: A love story“ den weltanschaulichen Background des Filmemachers
Wie ich erfolgreich wurde
Der Dokumentarfilmer Marko Doringer spürt in „Mein halbes Leben“ der Angst seiner Generation nach und stößt dabei: auf sich
Das Evangelium nach Michael Moore
Heute kommt Michael Moores neuer Dokumentarfilm "Kapitalismus – eine Liebesgeschichte" in die deutschen Kinos. In den USA sorgte er für einigen Wirbel
Spion zu sein, bedarf es wenig
Psychogramm eines Hochstaplers: In Steven Soderberghs neuem Film "Der Informant!" brilliert Matt Damon als zutiefst penetranter Charakter
Migration im Vordergrund
52. Internationales Dokumentarfilmfestival in Leipzig: Die Wanderungsbewegungen führen in die Breite, der filmische Diskurs über Immigration hat sich differenziert
Wenn die Möwen dem Kutter folgen
Ken Loachs neuer Film huldigt dem kleinen Mann von der Straße – und dem großen Fußballer Eric Cantona
Nur Lügner haben Antworten
Erst wollte er Pianist oder Priester werden, dann arbeitete er als Programmdirektor fürs Fernsehen. Zum Filmemachen kam er erst sehr spät: Michael Haneke
Gegenpol zu Warhol
Seine Filme wurden nie fertig, sie waren chaotisch und anstrengend. Trotzdem ist Jack Smith einer der großartigsten Avantgardisten der Filmgeschichte
Der unbekannte Künstler
Begegnung mit einem Filmemacher, dessen Filme nie zu sehen waren: Ludwig Schönherr. Es geht um: Super8, Geld, Untermietverhältnisse
Empörung zum Mitnehmen
Günter Wallraffs Enthüllungsfilm "Schwarz auf weiß" enthüllt, was jeder weiß: Dass es in Deutschland Rassismus gibt. Und gibt sich damit so naiv wie der Diskurs darüber
Nichts bleibt zu gewinnen
Eine minimalistische Geschichte in einem kleinen Film: Die amerikanische Independent-Regisseurin Kelly Reichardt erzählt in "Wendy & Lucy" aus intimer Distanz
Von Toten nur Gutes
Michael Jackson musste erst sterben, um wieder als genialer Musiker wahrgenommen zu werden. Zugleich hat eine gigantische Verwertungsmaschinerie eingesetzt
Die Kirche bleibt im Dorf
Vom Krieg gerahmtes Gesellschaftsporträt: Michael Hanekes neuer Film "Das weiße Band" ist ein Art Historienfilm und wie so oft bei ihm geht es um Gewalt und Schuld
Wie in der Familie
Die Teheraner Regisseurin Negar Tahsili über ihren Dokumentarfilm "Wee-Men or Women", über Klischees vom Iran und warum eine Reaktion mehr sagen kann als ihre Ursache
Der Fall Polanski
Freitag-Autorin Barbara Schweizerhof über die Gefahr, bezüglich der Verfehlungen von Roman Polanski und Thilo Sarrazin die Welle medialer Empörung zu surfen
Männer suchen ein Zuhause
Simon Verhoevens Film "Männerherzen" richtet sich gegen Schwule und Frauen und erinnert in seiner altbackenen Machart verdächtig an den "Bewegten Mann"
Mikael Blomkvist lebt gefährlich
Mit "Verblendung" kommt der erste Teil von Stieg Larssons Bestseller-Trilogie in die Kinos. Ein gelungener Thriller, bei dem die Darsteller überzeugen.
Die Toskana-Armee-Fraktion
Das deutsche Kino bedient sich im Umgang mit der RAF vor allem medialer Ressentiments und der Annahme, eine Fraktion zu meinen, aber für eine ganze Generation zu sprechen
Sabotage
Rechte Nichtcineasten mögen Quentin Tarantinos Film "Inglorious Basterds" nicht. Sie drohten damit, ein Kino in Hoyerswerda in die Luft zu jagen. Der Film wurde abgesetzt
Ein Maori kommt selten allein
Entfernung als Mittel einer politischen Ästhetik: Das neuseeländische Kino, das auf dem Filmfest Hamburg just gewürdigt wird, und der indigene Filmemacher Barry Barclay
Schule der höheren Töchter
Verklärte Heiligendarstellung und krude Anbiederung in einem. Margarethe von Trottas neuer Film changiert zwischen klischeehafter Unterhaltung und asketischer Kunst
Individualismus macht einsam
Die Geschichte der "Solo Sunny": Alexandra Czok versucht sich an einem Portrait Sanije Torkas, die für Konrad Wolfs bekannten Film Vorbild war. "Solo für Sanije"