Film & Serie
Blockbuster und Independent-Filme, Serien-Starts und Staffel-Vorschauen: Hier erfahren Sie, welche aktuellen Kino- und Streaming-Highlights sich wirklich lohnen – und welche man nicht unbedingt gesehen haben muss
Mit extrem scharfer Kante
Der verstorbene Claude Cabrol sezierte die französische Mittelklasse. Der Suspense seiner Filme übertraf selbst noch Vorbild Alfred Hitchcock
Geheimnisse müssen geflüstert werden
„Bal – Honig“ von Semih Kaplanoglu ist leicht wie der Wind in den Bäumen. Im Februar hat er den Goldenen Bären der Berlinale gewonnen. Nun kommt er in die Kinos
Identität in der Krise
Der Film „Defamation“ von Yoav Shamir ist dem Antisemitismus auf der Spur und findet ihn erwartungsgemäß schnell. Sein eigentliches Thema ist die jüdische Identitätskrise
Mit zwei Regisseuren
Die Live-Performance hat eine Revolution erlebt, ohne dass davon wirklich Notiz genommen wurde: Theater findet jetzt auch im Kino statt
Im Alter von Paul
Negrophile Zombies und klischeebehaftete Selbstfindungsstories: Viele der beim Festival in Locarno gezeigten Dokumentarfilme werden ihren Weg in die Kinos wohl nicht so leicht finden
Pflicht und Neigung
Der Mauer und die Lehrerin. Stéphane Brizé erzählt in „Mademoiselle Chambon“ von den tastenden Versuchen einer Liebe, die sich im Zögern erfüllt
Was nützt die Liebe in Gedanken?
Ein Mann und eine Frau verlieben sich ineinander. Ungewöhnlich daran ist nur: Daniel hat das Down-Syndrom. Der Film "Me too" ist zugleich Liebesdrama und Dokumentation
Prügel für den Herrn Gemahl
Wir waren schon mal weiter: Die DVD „Komikerinnen und Suffragetten 1910 – 1914“ zeigt, wie stark Filmemacherinnen das Kino der frühen Jahre geprägt haben
Jede Menge Hermeneutik
Leonardo DiCaprio als Jäger der verlorenen Deutung: „Inception“ von Christopher Nolan übersetzt die Rätselhaftigkeit des Träumens in ein actionreiches Jahrmarktprogramm
Der Sprechsteller liest Schau
„Das Öffnen und Schließen des Mundes" von Ernst Jandl
Die Hölle des Ideenreichtums
Film: "Micmacs – Uns gehört die Poesie" von Jean-Pierre Jeunet
Kein Film ist allein
Das 21. Dokumentarfilmfestival FID in Marseille trägt die Handschrift der Kuratoren
Leben oder Geld
Die faszinierende Bewegung einer sozialen dynamischen Gesellschaft:der philippinische Filmemacher Brillante Mendoza und seine Filme „Lola“ und „Kinatay“
Ein Tag im Leben in einer Welt
Der 24. Juli soll Youtube-Ulysses-Tag sein: Lauter Schnipsel ergeben den Film "Life in a Day", der 2011 Premiere haben soll. Und mit dem sich das Kino etwas vormacht
Rätsel der doppelten Identität
Das Berliner Kino Arsenal widmet sich dem Goldenen Zeitalter des Mexikanischen Kinos und zeigt Melodramen, in denen Generäle zu Revolutionären und Liebhabern werden
Das Sinngedicht
„Für immer Shrek“ von Mike Mitchell wirft die Frage des Kulturellen auf, das sich zum Natürlichen zurücksehnt. Die Antwort ist in ihrem freudianischen Tiefsinn unfreiwillig komisch
Staatsbürger mit Kamera
Wo Biografie und Arbeitsansatz deckungsgleich sind: Der Dokumentarist Klaus Wildenhahn wird 80 - und mit einer DVD-Edition seiner Filme geehrt
Ich bleibe hier
Die Befreiung der Unterdrückten findet nicht statt: „La Nana – Die Perle“ von Sebastian Silva erzählt von einer Hausangestellten, die ihren Arbeitsplatz verteidigt
Die globale Betreuungskette
Gefühle in Zeiten des globalisierten Arbeitsmarktes: Lukas Moodyssons Schnulze „Mammut“ über Mutterschaft als flexibilisierte Lohnarbeit
Freundlichkeit hat ihren Preis
Die sechste Globale dementiert die eigenen Rubrizierungen durch ihren Ansatz: Warum die Antworten auf die soziale Frage weltweit ähnlich ausfallen
Zwei Männer, zwei Taten
„Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr" und "Ein Lebender geht vorbei“, zwei Filme von Claude Lanzmann, die auf einer DVD erschienen sind. Und verschiedene Geschichte erzählen
Die Geister der Zeit
Der 63. Jahrgang des Filmfestivals von Cannes ist besser, als er in den Kritiken scheinen mochte: Über stilistisch selbstsichere Autoren und politische Zwangslagen
Lernt Sprachen!
Mit seinem neuen Film „Film Socialiste“ macht Jean-Luc Godard den Zidane und stößt sein Publikum vor ... den Kopf.
Die beschissene Diktatur
In Cannes macht ein Dokumentarfilm über das Erdbeben von L'Aquila Furore: "Draquila" kritisiert Silvio Berlusconi Gebaren - und stößt auf Verärgerung beim Kulturminister