Waffenruhe

Spiel mir kein Lied vom Tod

Es wäre allzu fatalistisch, die Waffenruhe in der Ostukraine für gescheitert zu erklären. Sie braucht unterstützende politische Entscheidungen, besonders in Kiew

Lutz Herden

Die Fronten bleiben

Die Feuerpause in der Ukraine ist brüchig. Ob sie je hält, wird davon abhängen, inwieweit sich der Grundkonflikt zwischen dem Westen und Russland eindämmen lässt

Lutz Herden

Am letzten Checkpoint

Rings um Donezk halten Freischärler die Stellung, nicht Soldaten der Armee. Stillleben eines Bürgerkriegs

Zwei maskierte Gardisten stehen vor einer Säulenarchitektur. Einer hält eine ukrainische Fahne.

Der Not gehorchend

Die Konfliktparteien in der Ostukraine haben sich auf eine Feuerpause geeinigt. Ob sie von Bestand sein wird, hängt von sich daraus ergebenden Verhandlungen ab

Lutz Herden

Keiner will verloren haben

Deutschland, Frankreich und Großbritannien fordern eine Waffenruhe für Gaza, internationale Beobachter sowie eine Aufhebung der israelischen Gaza-Blockade

Blaues Schild mit den Worten

„Nichts mehr übrig“

Viele Palästinenser kehrten während der Feuerpause zurück in ihre Wohnungen. Das Ausmaß der Zerstörung schockierte

Sinn für Utopien

Zu seinem Amtsantritt hat Präsident Poroschenko Ziele formuliert. Wie realistisch sind sie? Waffenruhe im Osten wird Verhandlungen mit den Aufständischen brauchen

Lutz Herden

Totgesagte verhandeln entspannter

Auch wenn dem Westen die Einsicht schwer fällt, derzeit kann nur Präsident Assad eine Irakisierung des Konflikts aufhalten. Die Kriegsbalance hat sich verändert

Lutz Herden
John Kerry und Sergej Lawrow im Gespräch vor der US- und russischen Flagge.

Grüner Tisch am Genfer See

Nun also doch. Am 23. November sollen erstmals seit Ausbruch des Bürgerkrieges im März 2011 Regierung und Opposition verhandeln. Ist mehr möglich als eine Waffenruhe?

Lutz Herden
Benjamin Netanjahu mit nachdenklicher Miene und Hand vor dem Mund.

Es ging nicht unentschieden aus

Nach dem Konflikt muss sich die Regierung Netanjahu einer veränderten Situation stellen. Auch das eigene Kernland ist jetzt verwundbar

Zwei Männer in Anzügen, die sich den Rücken zuwenden und Olivenzweige halten.

Die Mutter aller Entscheidungen

Eine Alternative zur Eskalation in Nahost gibt es längst: Wenn es sein muss, reden Israelis und Palästinenser schon miteinander – der Fall Gilat Shalit hat das gezeigt

Kofi Annan spricht am Telefon vor einer UN-Weltkarte.

Noch länger, noch blutiger

Kofi Annan gibt als UN-Emissär auf. Sein Friedensplan hatte nie eine reale Chance, den jetzigen Bürgerkrieg aufzuhalten, der wohl bis zum bitteren Ende ausgetragen wird

Annans Achillesferse

Die Regierung in Damaskus sagt, sie ziehe ihre Truppen aus den Städten ab, die Aufständischen bestreiten das. Warum kann die Waffenruhe nicht seriös verifiziert werden?

Lutz Herden

Libyen ist nicht Syrien

Amr Moussa, der scheidende Generalsekretär der Arabischen Liga, erwartet von weiteren Luftschlägen gegen Tripolis „keinen Durchbruch“ und plädiert für eine Waffenruhe

Aus dem Irak-Krieg nichts gelernt

Die Entscheidungen zu schweren Luftschlägen fielen ohne seriöse Informationen, um die Situation einer hoch komplexen Gesellschaft verlässlich beurteilen zu können

So viele Bomben wie möglich

Vor zehn Jahren schickte die rot-grüne Regierung erstmals seit 1945 wieder deutsche Soldaten in den Kampfeinsatz. Es durfte keine Feuerpause geben

Wahrheit im Kriegs-Nebel

Im medialen Zeitalter ist Krieg immer auch einer um die öffentliche Meinung. Auch die Berichte über den Beschuss eines UN-Transportes im Gaza-Streifen widersprechen sich

Kein Platz unter der Sonne

Die israelische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Felicia Langer über einen Krieg, der die Palästinenser zur völligen Kapitulation zwingen soll

Unter Verschluss

Die Hamas tut, was sie aus ihrer Sicht tun muss. Die Entscheidung, an diesem 19. Dezember die Waffenruhe mit Israel nicht zu verlängern, begründet ...

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