Peter Knobloch

Hinter sieben Burgen

Artikel

Alltag | 05.02.2012 | 10:00 Peter Knobloch
Wird ein Mann durch Meditieren zum Softie?
Eigentlich machen Männer doch Kampfsport, dachte unser Autor. Doch dann wollte er sein männlich-hartes Ich hinter sich lassen und ging in eine Mediationsgruppe >> mehr
Wochenthema | 26.01.2012 | 07:00 Peter Knobloch
Politik für die Kreativen?
Wie Film- und Musikindustrie international ihre Gewinne sichern wollen >> mehr
Politik | 21.01.2012 | 08:00 Peter Knobloch
Was die Ungarn sagen
Die Fidesz verliert Sympathisanten in Scharen, Ministerpräsident Orbán scheint nichts aus seinen Fehlern gelernt zu haben. Drei Ungarn äußern ihren Unmut >> mehr
Kultur | 18.01.2012 | 10:58 Peter Knobloch
Der Polizist als Adjektiv
In dem rumänischen Film „Police, Adjective“ von Corneliu Porumboiu geht es um Begriffe wie Moral und Gesetz – und um die Willkür ihrer Auslegung >> mehr
Politik | 17.01.2012 | 17:50 Peter Knobloch
Mit der Ruhe hat es ein Ende
Jahrelang hielten die Rumänen trotz Einschnitten in ihren Lebensstandard still. Nun entlädt sich die Wut im Streit über eine Gesundheitsreform >> mehr
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Blogbeiträge

20.05.2012 | 21:53 Peter Knobloch

Kolumne #23: Generation Bauchgefühl

► Gegen die Unentschlossenheit einer Generation Maybe – Verzeihung für das böse G-Wort – hilft nur ein Schuss Bauchgefühl. Bei mir scheint es zu klappen. Zuerst erschienen in meiner Sonntagskolumne auf www.peterknobloch.net Es... >> mehr
07.05.2012 | 17:01 Peter Knobloch

Kolumne #22: 1:0 für die Demokratie

► Europas Politiker haben sich in der alles umfassenden Krise von den Märkten treiben lassen und dabei völlig aus den Augen verloren, wer ihr Auftraggeber ist. Am veragngegenen Sonntag haben die Bürger sie an ihre Verantwortung erinnert. ... >> mehr
29.04.2012 | 12:11 Peter Knobloch

Kolumne #21: Herdprämie und Hartz IV – Gesetzlose Mütter

► Wenn sie vom Betreuungsgeld spricht, schwärmt Mutti Merkel von „Wahlfreiheit und Fairness“. Für Mütter, die Hartz IV beziehen, sind Merkels Worte blanker Hohn. Sie haben mit dem Gang zum Amt ihre Mündigkeit verloren. Aus... >> mehr
22.04.2012 | 18:14 Peter Knobloch

Kolumne #20: Dr. Dre spielt Gott

► Seit 15 Jahren tot, erschien Rap-Legende 2Pac vor einem Publikum in Kalifornien – als digitale Marionette. Der Strippenzieher dahinter ist selbst eine Legende. Doch sein Lebenswerk ist in Gefahr. Tupac Shakur, dreifach Sinnbidlich: Ein Wiederau... >> mehr
15.04.2012 | 17:44 Peter Knobloch

Kolumne #19: Die UNCTAD und das Hintergrundrauschen aus Genf

► Assad rüstet heimlich auf, Netanjahu lässt die Säbel rasseln. Und der Iran redet wieder, während Grass besser geschwiegen hätte. Im Hintergrund all dessen erklingt ein heftiges Rauschen aus Genf. Wallstreet: Die Luftschl&ou... >> mehr
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Kommentare

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21.05.2012 | 23:28 Peter Knobloch
Verdammt schwieriges Thema. Zunächst einmal sind sexuelle Belästigungen, Nötigung etc. von Männern an Frauen ein wirklich ernst zunehmendes Problem. Und wie die Diskussion zeigt, scheint die Einseitig...
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22.05.2012 | 13:51 Peter Knobloch
Okay ein Beispiel aus dem Leben: Ich warte morgens betrunken auf die U-Bahn, leicht gefrustet weil ich eins, zwei Körbe kassiert habe. Ich sitze auf einer Bank. Eine junge Frau, in meinem Alter, kommt vorbei. Ich versuche freundlich zu lächeln. Sie reagiert nicht. Okay. Ich steige ein, lasse mich wie ein Nasser auf einem Platz fallen und merke ich sitze der Frau zufällig gegenüber. Ich schlafe ein. Ein paar Stationen später merke ich, dass sie sich umgesetzt hat. Ich denke mir: Du musst ja verdammt furchtbar wirken, dass sie sich weggesetzt hat, dabei hast du doch geschlafen. Die junge Frau mag Angst gehabt haben, sich bedrängt gefühlt haben, aber sorry: Das ist nun wirklich nicht mein Problem. Das hat was mir Ihren Ängsten zu tun. Natürlich kann man Ängste nicht einfach wegwischen. Aber weil ein Hallo bei Ihnen ein Trauma auslösen kann, darf es nicht so weit kommen, dass der Hallo-Sager direkt in eine Täterecke geschoben wird. Bei allem Respekt: In einem Rechtsstaat werde ich mich gegen Unterstellung böser Absichten mit einem "Ich habe doch nur Hallo gesagt" oder "Ich habe Ihr doch nur geschlafen" entschuldigen dürfen, auch wenn der Mensch sich bedroht gefühlt hat. Denn wenn wir objektive Maßstäbe verlassen, dann werde ich aus Angst als Täter zu gelten, gar niemanden mehr sprechen!
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21.05.2012 | 23:28 Peter Knobloch
Verdammt schwieriges Thema. Zunächst einmal sind sexuelle Belästigungen, Nötigung etc. von Männern an Frauen ein wirklich ernst zunehmendes Problem. Und wie die Diskussion zeigt, scheint die Einseitig...
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22.05.2012 | 13:17 Peter Knobloch
Liene Frau Steinebach, entschuldigen Sie bitte den Vertipper. Aber möchte betonen, dass es mich wirklich freut, wenn wir uns in dem Punkt (Respekt) näher kommen. :) Einen sonnigen Gruß
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21.05.2012 | 23:28 Peter Knobloch
Verdammt schwieriges Thema. Zunächst einmal sind sexuelle Belästigungen, Nötigung etc. von Männern an Frauen ein wirklich ernst zunehmendes Problem. Und wie die Diskussion zeigt, scheint die Einseitig...
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22.05.2012 | 13:17 Peter Knobloch
Liene Frau Steinebach, entschuldigen Sie bitte den Vertipper. Aber möchte betonen, dass es mich wirklich freut, wenn wir uns in dem Punkt (Respekt) näher kommen. :) Einen sonnigen Gruß
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21.05.2012 | 23:28 Peter Knobloch
Verdammt schwieriges Thema. Zunächst einmal sind sexuelle Belästigungen, Nötigung etc. von Männern an Frauen ein wirklich ernst zunehmendes Problem. Und wie die Diskussion zeigt, scheint die Einseitig...
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22.05.2012 | 13:06 Peter Knobloch
Das freut mich Frau Steinbach, Wenn man den unterschied zwischen Belästigung und Vergewaltigung so definieren darf, dass Belästigung in der Regel verbal erfolgt und Vergewaltigung eben mit Gewalt, Androhung oder wie auch immer erzwungener Sex ist, dann sehe ich da einen gehörigen Unterschied. Deshalb habe ich eben versucht ein Beispiel aus meinem eigenen Leben zu nehmen: "Wenn jede Belästigung durch pöbelnde Trinker auf der Straße zu Gewalt geführt hätte, wäre ich bestimmt nicht mehr hier, sondern auf dem Friedhof." Ich werde zwar nicht gerne angepöbelt, aber das stecke ich viel leichter weg als einen Kinnhaken. Klar wenn frau permanent am Arbeitsplatz von ihrem Chef Belästigt wird, über Tage, Wochen und Monate hat das eine wirklich andere Schwere. Da glaube ich gut und gerne, dass Traumata entstehen können. Aber es doch etwas anderes als ein beängstigendes Hallo. Deshalb finde ich sollte man differenzieren. Wenn nämlich das Hallo in die gleiche Kategorie fällt, wie die dauerhafte Belästigung oder die Vergewaltigung, dann stehen eben alle Männer, die mal ein falsches Hallo sagen, unter Generalverdacht. Und das kann und will ich nicht akzeptieren!
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21.05.2012 | 23:28 Peter Knobloch
Verdammt schwieriges Thema. Zunächst einmal sind sexuelle Belästigungen, Nötigung etc. von Männern an Frauen ein wirklich ernst zunehmendes Problem. Und wie die Diskussion zeigt, scheint die Einseitig...
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22.05.2012 | 12:50 Peter Knobloch
Ergänzung Mein letzter Beitrag war mein Replik zu Ihrem ersten Kommentar. Vergessen habe ich auf ihr Beispiel mit dem Begriff "Flittchen" einzugehen: Das glaube ich Ihnen sofort, bestätigt aber auch meine These, die ich vielleicht nicht so genau auf den Punkt gebracht habe: Das grundsätzliche Problem sind die Rollenbilder. Und wenn es nach denen eben unnormal ist, dass Frauen Männer ansprechen, dann werden sie dafür als "Flittchen" beschimpft (Muss aber kurz erwähnen, dass sich auch ein "baggernder" Mann die oder andere Unnettigkeit abholen kann). Genauso wie viele Männer eine Frau als Schlampe bezeichnen, die häufig die Partner wechseln, während Männer dafür von anderen Männern verehrt werden. In dem Zeit-Artikel zum Thema Vergewaltigung ging es auch um die Macho-Auffassung, dass Frauen häufig "Nein" sagen, aber "Ja" meinen. All diese klischeehaften Bewertungskriterien von Männern und Frauen auf Partnersuche folgen ja den gängigen Rollenbildern. Und die sind eben auch Ursache dafür, dass Frauen öfter belästigt, genötigt, vergewaltigt werden. Und ein Aspekt dieser Rollen ist, dass Frauen sich anquatschen lassen, weil sie eben in die Rolle des passiven Geschlechts und in die Opferrolle gedrängt werde, ebenso wie Männern die aktive Position und die Rolle als potentieller Täter bereits mit der Erziehung im Kindergarten aufgezwungen wird. Es geht mir eben genau um den Aspekt, den Popkontext in ihrem ersten Absatz so treffsicher auf den Punkt bringt. Es geht um Respekt: Als Frau würde ich nicht gerne a priori als Stück Fleisch, als potentielles Opfer behandelt werden. Genauso wie es mich als Mann schmerzt als potentieller Täter betrachtet zu werden, der immer nur das eine will.
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Peter Knobloch
Ich habe Politik und Kommunikationswissenschaft studiert, lebe und arbeite als freier Journalist in Berlin.
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22.05.2012
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Kommentare: 114
Logbuch
00:25
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:21
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
00:16
Hans Springstein hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
23:59
hardob hat gerade einen Kommentar geschrieben.
23:58
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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