Die Linke streitet um einen "Friedensaufruf" für Syrien und Iran. Der Konflikt hat Tradition und oft ersetzt dabei die schnelle Parteinahme eine reflektierte Analyse>> mehr
In Bonn demonstrierten knapp viertausend Menschen gegen die Afghanistan-Konferenz und für den Abzug der Bundeswehr. In anderen Punkten waren sie sich weniger einig>> mehr
Gerade war wieder von einer "neuen RAF" die Rede. Dabei wirft die Geschichte des Orignals immer noch Fragen auf. Zum Beispiel danach, was vor genau 34 Jahren in Stammheim geschah>> mehr
Umweltschützer zelten in Brandenburg für einen Ausstieg aus der Kohlekraft. Dort ist man geteilter Meinung: Der Energiekonzern Vattenfall bietet Arbeitsplätze und Geld>> mehr
Wer im Februar in Dresden Zivilcourage zeigte, ist ins Visier einer groß angelegten Rasterfahndung geraten. Was nun Datenschützer und Politik empört, ist kein Einzelfall>> mehr
„Ich bin ausschließlich dem Grundgesetz, dem Gesellschaftsvertrag der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH und meinem eigenen Verstand und Gewissen verpflichtet“, heißt es auf der Homepage von Bernd Wagner, einem Kriminal...>> mehr
Beobachtung und Kritik einer sich antikapitalistisc verstehenden Intervention in den Berliner Kulturbetrieb
: Freitagabend in Galerie Thomas Schulte in Berlin-Mitte. Gerade wird eine neue Ausstellung eröffnet, die Be...>> mehr
Fragen zu einer nicht stattgefundenen Revolution und Replik auf Juliane Schumachers Artikel „Vom Tahrirplatz lernen“
Wie viele Jubiläen hat eigentlich die arabische Revolution? Kaum war der Jahrestag des Umst...>> mehr
Für den 27. Januar lädt der Wiener Korporationsring (WKR) zu seinen seinem alljährlichen Ball ein, der seit 1967 in der Wiener Hofburg stattfindet. Die dort vertretenen 20 österreichischen Studentenverbindungen positionieren s...>> mehr
Zur Zeit gibt es einen Rummel um einen Feudalherren, der für den Tod Tausender Menschen verantwortlich war, die in den von ihn inszenierten Kriegen verbluteten. In die Geschichte ein ging er als Friedrich der große Menschen...>> mehr
Ich habe einige Fragen an Sie: Welche Ergebnisse hat eine Ihnen genehme Revolution zu haben? Welcher Theorie hat eine Ihnen genehme Revolution zu folgen? Welche Art Parteien dürfen sich Ihrer Meinun...
Eine Revolution, die ich unterstützen würde, müsste den Abbau von Ausbeutung und Unterdrückung nach klassistischen, rassistischen und patriarchalen Aspekten beinhalten und als Ziel deren vollständige Abschaffung beinhalten. Dem entsprechend würde ich Kräfte unterstützten, die daran, vielleicht auch nur in Teilbereichen hinarbeiten, Feministinnenn, klassenkämpfersiche Gewerkschafter_innen, Schwulen- und Lesbengruppen, Kriegsdienstverweiger_innen, Blogger_innen wie Maikel Nabil Sanad... Es gibt Theorien aus dem anarchistischen und dissidenten kommunistischen Lager, ebenso wie aus der feministischen und antirassistsichen Debatte, die hier Anregungen geben könnten. Aus Europa, aus dem arabsichen Raum und aus allen Ländern übrigens. Weder haben europäische noch andere Länder die Wahreit gepachtet, ich lehne diese länderspezifischen Zustreiungen ab. Ich bin nicht das Verbot sondern die gesellschaftliche Isoalierung von reaktionären Parteien.
Ich habe einige Fragen an Sie: Welche Ergebnisse hat eine Ihnen genehme Revolution zu haben? Welcher Theorie hat eine Ihnen genehme Revolution zu folgen? Welche Art Parteien dürfen sich Ihrer Meinun...
Eine Revolution, die ich unterstützte, müsste die Entwicklung zum Aufbau einer Gesellschaft ohne haben, die nicht durch rassistische, patriarchale Unterdrückung und die Einteilung in Klassen gespalten ist. Die emanzipatorischen Kräften in den arabischen Ländern sind die Kräfte, die ebenfalls dieses Ziel verfolgen: Feministinnen, Schwulen- und Lesbengruppen, kämpferische Gewerkschafter_innen, Blogger_innen, die sich für die Aussöhnung mit Israsel einsetzen, auch das muss Ziel einer emanzipatorischen Orienterung sein. Ich würde nicht darüber entscheiden, ob und welche Partei in Ägpypten verboten werden sollte oder nicht. Darum geht es auch gar nicht. Es geht darum, ein gesellschaftlcihes Klima zu schaffen, dass reaktionäre, islamistische, prokapitalistische etc. Parteien gesellschaftich isoliert werden. Zur Frage der Theorie. Dazu gibt es nicht die eine Theorie, doch im anarchistischen und dissidenten kommunistischen Fundus findet sich einiges nützliche dazu. Allerdings gibt es dazu auch viele nützliche Ansäzte von Theoretiker_innen aus dem arabsichen Raum. Aber den ethnopluralistischen Ansatz, dass "wir europäischen Linken" zu den Ereignissen im arabsichen Stellungraum nichts sagen sollten, ist genau so falsch, wie die Vorstellung, dass die europäische Linke weiß, wo es langgeht. Sie kann Vorschläge machen, nicht mehr udn nicht weniger.
Nein, die Frage müsste lauten, wie die emanzipatorische Linke es schafft, sich durchzusetzen. Die Bolschewisti lieferten 1917 in Russland ein gutes Beispiel. Mehrheit und Mnderheiten sind keine festen Begriffe. es kann Situationen geben, wo es Minderheiten schaffen, durch konkrete politische Praxen die Hegemonie in großen Teilen Bevölkerung zu bekommen und dann auch die Staatsmaschine zu zerschlagen. Diese Frage muss sich für Linke auch bei den Ereignissen im arabsichen Raum stellen. Sonst bleibt es beim Elitentausch.
Das Leben muss ganz bestimmt sehr anstrengend sein, wenn man so viele krude Verschwörungstheorien wie Sie, Kollege Nowak, mit sich herumträgt. Kann man die sich eigentlich alle noch gleichzeitig merke...
Lieber Herr Praschl, können Sie mir in der Polemik eine Verschwörungstheorie nennen? Das Statement von Herrn K. können Sie über den Link zum Taz-Artikel nachlesen, die historische Darstellung in Geschichtsbüchern.
Frage an Daniela Dahn. Warum werden die "Antifa-Jugendlichen ... wohl lernen müssen, ihre Argumente zu differenzieren? Nur die Jugendlichen oder auch die älteren Antifa-Aktivist_innen beispielsweise aus der VVN-BdA? Welche Argumente soll sie angesichts des staatlicherseits geförderten NS-Untergrund differenzieren? Warum ist Antifa eine Generationsfrage? Warum sollen Anitfaschist_innen mit rechten Jugendlichen in den Dialog treten? Faschismus ist kein Beziehungskonflikt sondern reaktiväre Ideologie.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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