Peter Nowak

Blog von Peter Nowak

Blogbeiträge

15.03.2010 | 16:56 Peter Nowak

Nur Moral gegen deutsche Rüstungsexporte?

Die deutschen Rüstungsexporte haben sich in der Zeit zwischen 2000-2004 bis 2005-2009 fast verdoppelt. Auf dem Weltmarkt ist ihr Anteil  von 6 auf 11 Prozent gestiegen. Damit liegt Deutschland bei den Rüstungslieferungen weltweit hinter Russland... >> mehr
14.03.2010 | 17:11 Peter Nowak

Moralische Jugend

 Ein Film setzt sich kritisch mit der Straight-Edge-Bewegung auseinder Sie waren jung, gesundheitsbewusst und hassten Drogen. Die Rede ist von den Begründern und Protagonisten  einer der wohl verkanntesten subkulturellen Bewegungen der letzt... >> mehr
07.03.2010 | 17:16 Peter Nowak

Isländische Bevölkerung sagt "Ya Basta"

  Sie hat  mit haushoher Mehrheit eine Vereinbarung zur Tilgung riesiger Auslandsschulden aus dem Banken-Kollaps 2008 abgelehnt. Das Geld sollte bis 2024 an die britische und die niederländische Regierung gehen, welche heimische Anleger bereits... >> mehr
06.03.2010 | 03:37 Peter Nowak

Lerne und lebe - eine Theaterkritik

  Zunächst hat der Sohn nur Verachtung übrig für seine tote Mutter. Ihr letzter Wille erscheint dem jungen Mann, der von einer Karriere als Boxer träumt, wie eine letzte Schikane. In einem Wutausbruch beschimpft er die tote Mutter. ... >> mehr
01.03.2010 | 14:08 Peter Nowak

Abschied vom Liedermacher mit der Gitarre vor dem Bauch

  Das Festival Musik und Politik setzte in diesem Jahr Maßstäbe "Eins haben wir gemeinsam, das ist die Menschlichkeit, und keiner stirbt einsam«, diese Liedzeile eines Songs auf der CD »Per la Vita« könnte auch das Mott... >> mehr
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Kommentare

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Jureks Erinnerungen

Alltag | 10.03.2010 | 19:05 Katarina Bader
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17.03.2010 | 16:09 Peter Nowak
Schön für Frau Bader, dass "ihr" Auschwitzüberlebender so starken Anteil an ihren Studienproblemen nahm und nicht wissen wollte, was ihre Vorfahren in der NS-Zeit getrieben haben. Der Textauszug ist das Beispiel einer Person, die von der Vergangenheit nicht mehr sprechen wollen, aber sich mit KZ-Überlebenden schmücken wollen, wenn sie nicht zu anstrengend sind". Der Gedanke, dass einem Auschwitzüberlebenden allein der Kontakt mit der deutschen Sprache zu anstrengend sein könnten, kommt ihr gar nicht.
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Glück gehabt

Alltag | 10.03.2010 | 10:10 Jan Pfaff
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17.03.2010 | 15:15 Peter Nowak
Herr Meyer ist wenigstens ehrlich, er will Geld verdienen und richtet danach sein Angebot aus. Unterschicht verkauft sich nicht mehr so, also muss es etwas anderes sein. Literatur ist also eine Ware wie jede andere im Kapitalismus. Aber da bleibt eine Frage: Gute Literatur zeichnet sich dadurch aus, dass dort eine Utopie gezeichnet wird über ein anderes Leben oder zumindest das Leiden an der realen Unvernunft. Nichts davon findet man im Interview von Meyer. Das er dann noch Plattitüten vom Blut, das an Honeckers Händen absondert, geschenkt, wenn man sich verkaufen will, muss man das wohl tun. Aber lesen muss man das nicht. Der Höhepunkt dieses Verständnisses von der Ware Literatur findet sich dann am Schluss, wenn eine Literaturkriterin zur Feindin wird, wohl weil sie das Geschäft stört. Ein peinlicher Auftritt. von diesen Herrn Meyer.
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Dresden - 13.2. - ein Nachtrag

15.02.2010 | 01:05 Peter Nowak
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17.02.2010 | 13:45 Christian
Herr Nowak, ist keine Antwort. Nur zu sagen, "Die anderen haben es auch gemacht", ist doch recht billig. Übrigens entspricht die Antwort nicht den Tatsachen: Der stellvertretende Vorsitzende des Min...
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17.02.2010 | 14:46 Peter Nowak
Ich erkläre den Dresden-Mythos in dem Fortbestand nationalistischen und völlkischen Denkens in großen Teilen der Bevölkerung, dem aus unterschiedlichen Gründen weder in Ost noch in West entgegengetreten ist. Der Dresden-Mythos der offenen Rechten speist sich vor allem aus Büchern, wie das des britischen David Irving, mittlerweile allgemein als Revisionist bezeichnet, der mit seinem Buch "Der Untergang Dresdens" die Bestsellerlisten füllte und im Westen als seriöser Historiker galt. Der Dresden-Mythos wird von Historikern in neuer Zeit forgesetzt. Einen guten Beitrag zur Debatte liefert. Martin Blumentritt: www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/dresdenl.pdf Die Nationalkommunisten in der SED hatten insofern durchaus ihren Anteil am Dresden-Mythos, weil sie eben "volksnah" sein wollten und nicht dagegen unternahmen. Nur in dem Kontext kann eine Kritik an Staat, Nation und auch am Nationalkommunismus sinnvoll geführt werden, ohne in Totalitarismustheorien abzugleiten.
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Dresden - 13.2. - ein Nachtrag

15.02.2010 | 01:05 Peter Nowak
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17.02.2010 | 12:08 Christian
Mal wieder sehr bösartig: Im TAZ Interview, wenn man es nicht einseitig bösartig interpretiert) steht: "Die DDR hat die Propaganda aus dem Goebbels-Ministerium IM GRUNDE dankbar aufgenommen". D.h. nic...
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17.02.2010 | 13:07 Peter Nowak
Die Instrumentalisierung der allierten Maßnahmen zur Niederschlagung des NS-Regimes gab es in der Ära des Kalten Krieges in Ost und West. Ein einseitiger Vorwurf an die DDR ist deshalb Unsinn. Im Westen war beispielsweise die Rote Armee bald der Inbegriff des Bösen, verbal und visuell. Die CDU verwendete Plakate über die "Russen", die sich von denen von vor 1945 kaum unterschieden, z.B. das Plakat "Alle Wege führen nach Moskau". Also könnte man auch hier davon sprechen, dass r die NS-Propaganda fortgesetzt wurde. Aber das wäre auch in diesem Fall ein vereinfachtes Bild, wie eben auch im Fall Dresdens und der DDR. Das Problem bei der DDR-Führung, die ja in den Arbeiten von Heiner Müller thematisiert wurde, bestand darin, dass überwiegend NS-Gegnern an der Spitze einer Bevölkerung gegenüberstand, die zumindest mitgelaufen ist, wenn sie nicht sogar aktiv an den Verbrechen in der NS-Zeit beteiligt war. Um die Bevölkerung zu gewinnen, ging die SED-Führung bald dazu über, diese Tatsache zu vertuschen und nur dem Monopolkapital die Verantwortung für den NS zuzuschreiben. Das war ein großer politischer Fehler. Auch die Haltung zu Dresden resultiert daraus. Hierin besteht das eigentliche Versagen der DDR-Führung. Aber gerade bei den Opferzahlen gab es keinen Anschluss an die NS-Propaganda. Während die Nazis wie ihre heutige Epigonen von Hunderttausenden Toten sprachen, wurde in der DDR von 35000 Toten gesprochen. Das ist wesentlich näher an den heute von ernstzunehmenden HistorikerInnen vertretenen Zahl von 25000 Toten als an den Nazizahlen, die übrigens auch in Westdeutschland in vielen Medien ungeprüft verbreitet wurden. Zudem wurde in der DDR immer betont, dass die Zerstörung Dresdens die Folge der NS-Politik war, wo aber eben (siehe oben) nicht die Verantwortung der Bevölkerung thematisiert wurde. Die Frage, ob Dresden auch bombardiert wurde, weil es in der SBZ liegt, also ob hier praktisch der Kalte Krieg schon begonnen hat, war keine Marotte der DDR-Historie, sondern immer noch Gegenstand von historisch-wissenschaftlichen Kontroversen. Dazu hat der linke, aber nicht DDR-freundliche Hamburger Historiker Karl-Heinz Roth ebenso gearbeitet wie der nichtkommunistische US-Kulturhistoriker Mike Davis. Für die politische Beurteilung des Dresden-Zirkus ist das weniger relevant, weil es hier darum geht, dass es die kollektive Nationaltrauer ist, die im Fokus der Kritik stehen sollte und nicht in erster Linie die Frage, ob die Bombardierung sinnvoll waren oder nicht.
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No Respect

03.02.2010 | 14:29 Peter Nowak
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03.02.2010 | 14:35 Rahab
und muß eine 'geste' (die ich selbst anders gesetzt hätte) nun zu einem rundumschlag gegen S.W. führen? - was für eine politische diskussion soll denn das werden?
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03.02.2010 | 14:41 Peter Nowak
Es geht sicher nicht gegen einen Rundumschlag gegen S.W. und schon gar nicht um die innerparteiliche Instrumentalisierung, die ja gerade kritisiert wird. Es geht um die kritische Auseinandersetzung mit der politischen Begründung, die S.W. selber gegeben hat-
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