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Ist Italien noch zu retten?
Schön, nicht noch ein Anti-Berlusconi-Buch: Stattdessen sucht Paul Ginsborg Abhilfe in der Geschichte seines Landes
Oligopoly mit gezinkten Karten
Nun hat die Rating-Agentur Moody’s auch den Schuldner Irland mit einem vernichtenden Urteil gesteinigt und die Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau herunter gestuft
Schutzengel im Auftrag der Nazis
Bernhard Böhmer war Hitlers bedeutendster Kunsthändler – und blieb ein völlig Unbekannter. Jetzt ist eine erste Biografie erschienen
Im Namen der Anderen
Wie halten es die Autoren mit den Massen, die sie beschwören? In „Der Philosoph und seine Armen“ kritisiert Jacques Rancière den Paternalismus der Pariser Großdenker
Das anarchische Element
Rancière entdecken! Der französische Philosoph denkt jenseits der ausgetretenen Pfade über Demokratie nach
Zurück im Hypertext
Nicht nur die aktuelle Veröffentlichung der Tagebücher von Erich Mühsam zeigt: Literatur im Netz ist kein toter Hund
Klub 27
This is the end: Jim Morrison begründete mit seinem Tod vor 40 Jahren den "Klub 27", weil er im Alter von 27 Jahren starb, genau so wie einige andere Musiker
Treffpunkt im Grandcafé
Schau doch, da sitzt Lenin, und dort Hugo Ball: Als der Weltgeist ein Stammgast im Zürcher Kaffeehaus Odeon war
Der zerbrochne Prozess
Dass alle Beteiligten vor Gericht ihre Rolle spielen, ist für das Recht essentiel. Mit Live-Medien verträgt sich das schlecht, argumentiert die Juristin Cornelia Vismann
Kopf gegen Hand
Internationaler Literaturpreis für den Roman "Venushaar": Ein Gespräch mit dem in Russland berühmten Autor Michail Schischkin und seinem Übersetzer Andreas Tretner
Schlechte Scheine
In Brandenburg müssen Flüchtlinge teils von Wertmarken leben. Selbstbestimmter Einkauf ist so nicht möglich. Nun protestieren die Betroffenen, sie boykottieren das System
Im freien Fall
Der spanische Fotograf Alberto García-Alix war Teil und Zeuge der "Movida Madrileña" der wilden Post-Franco-Jahre. Nun legt er einen Band mit Bildern aus Formentera vor
Es war Sommer
Und was passiert da? In Maffays Schlager wird man defloriert, in den Ferien macht man am wilden Wasser Urlaub und die Männersandale bleibt ein Mysterium
Rastplatzbilder
Die Künstlerin Yto Barrada ist nicht nur auf der Biennale in Venedig vertreten, sondern mit der Schau "Riffs" mit Arbeiten über Tanger auch in der Berliner Guggenheim
Zwischen den Identitäten
Sayed Kashua ist ein palästinensischer Israeli – der Umgang mit einer doppelten Identität ist auch das Thema seines jüngsten Romans „Zweite Person Singular“
Wer war Silvio B.?
Der Mann, der Italien ruinierte: Eine Analyse des Phänomens Silvio Berlusconi und der Versuch, die Postdemokratie zu verstehen. Ein Literaturbericht
Der doppelte Marx
Wem gehört der Denker, der sich aktuell großen Interesses erfreut? Auf zwei Konferenzen in Berlin reklamierten ihn sowohl Philosophen als auch die Linkspartei für sich
Ein exemplarischer Europäer
Jorge Semprún ist tot: Mit dem spanischen Autor, der seine meisten Bücher auf Französisch verfasste, verliert Europa einen seiner wichtigsten Intellektuellen
Zwischen Sühne und Farce
Kurz vor dem Prozess gegen vier Galionsfiguren des 1979 gestürzten Pol-Pot-Regimes ist am Internationalen Tribunal heftiger Streit um weitere Anklagen entbrannt
Lass mich ein Pirat sein
Gabriel Kuhn räumt auf mit falschen Vorstellungen: Die Piraten des "Goldenen Zeitalters" waren nicht nur Freibeuter, sondern Sklavenhändler und Wegbereiter des Empire
„Wer kennt Haitis Geschichte?“
Yanick Lahens ist eine der bekanntesten Autorinnen Haitis. Ein Gespräch über ihr neues Buch, das Erdbeben und die Wahl des Sängers Michel Martelly zum Präsidenten
Hier spricht Shakespeares Sohn
Armin Senser nähert sich höchst orginell und eigenwillig dem großen britischen Dichter und Dramatiker: Mit einem Versroman
Ein dickes inneres Hörbuch
Auch in seinem neuen Roman „Vorabend“ ruft Peter Kurzeck alle herbei: Die Menschen, die Dinge, die Zeiten
Im Autorenkino nichts Neues
Autorenfilme, die man getrost vergessen kann, dominierten das Filmfestival Cannes 2011. Auch der Gewinner Terrence Malick erfindet sich mit "Tree of Life" keineswegs neu
Im Glanz des Kamera-Auges
Überwachungstechnik schreckt U-Bahn-Schläger nicht ab, sondern scheint sie geradezu anzuziehen. Das hat einen Grund