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Noch besser als DVD

Hier schreibt der Fan und Kritiker: Richard Kämmerlings über gute und schlechte deutschsprachige Literatur der vergangenen zwanzig Jahre

Seid gesegnet, ihr Sünder!

Sie sind katholische Priester – und sie lieben sich. Als sie sich outen, verlieren sie alles. Zwei Priester erzählen die Geschichte eines langen Kampfs

Wer will ’ne Wurst?

Die Nahrungsaufnahme im Freien ist beliebt als "piquer nique" und "pikunikku". Was man wissen sollte und braucht, vom Messer bis zur Bierbanklehne, erfahren Sie hier

Crashtest für die Demokratie

Kompromiss bei den südwestdeutschen Koalitionsverhandlungen: S 21 soll bis zu einem Volksentscheid ausgesetzt werden. Das könnte politisch teuer zu stehen kommen

Ulrike Baureithel

Ein Hicks im Kosmos

Manche Physiker glauben zu wissen, was die Welt im Kleinsten zusammenhält. Ein paar fundamentale Fragen gibt es aber noch

Operation misslungen, Patient tot

Libyen ist keines­wegs der Präzedenzfall für ­einen von außen forcierten ­Regime-Sturz. Bereits 1999 hat der NATO-Krieg gegen ­Jugo­slawien für ein Paradigma gesorgt

Posing in Posemuckel

Charmante Erinnerungen an die Jahre 1977ff: Der Sammelband "Punk Stories" ist ein grandioses Kompendium einer heute missverstandenen Subkultur

Vornehm wird die Welt erkundet

Und wo die Welt aufhört, fängt Cees Nooteboom erst an. Jetzt sind seine neuen Reiseerzählungen "Schiffstagebuch" erschienen

Vom Süden kommt der Wind

Jede revolutionäre Gesellschaft zählt ihre Tage neu. Ein Augenschein aus einem Land der ­befreienden Energie und doch immer wieder aufflackernden Nervosität

Sloterdijk lesen

Hans-Jürgen Heinrichs' Monografie setzt Mensch und Werk in Beziehung - und bringt die mäandernden Thesen des Karlsruher Philosophen auf eine überschaubare Form

Ohne Opferblabla

In Polen sieht man sich als Helfer und Lebensretter im Holocaust. Die Autorin Bożena Keff dekonstruiert diesen Mythos mit einem grotesken Stück

Wolf Wondratschek kommt pünktlich ...

... und bringt Mathieu Carrière mit. Bald schon muss man fürchten, dass eine Buchmesse kein guter Ort ist, um über Romaninhalte zu sprechen. Oder etwa doch?

Michael Angele

Das Dilemma der Kreativen

Der Band „Geistiges ­Eigentum und Originalität“ versucht, die verfahrene ­Diskussion um das Urheberrecht in Zeiten des "Prosumers" neu zu beleben

Graswurzeln aus Plastik

Die Glaubwürdigkeit von Bürgerinitiativen ist für Unternehmen eine große Verlockung. Im eigenen Interesse hängen sie sich das Mäntelchen sozialer Bewegungen um

Senkgruben der Konformität

Wer „Mad Men“ mag, muss John Cheever lieben. In „Die Lichter von Bullet Park“ demontiert er das Glücksversprechen der bürgerlichen US-Vorstädte

Und wie wird nun die Küche grün?

Aus dem fleischlosen Essen ist längst ein ideologisches Monstrum geworden. Das muss nicht sein, sagt der Koch. Und gibt ein paar Tipps für die vegetarische Küche

Sterben müsste man, um es perfekt zu machen

Der polnische Lyriker Tadeusz Dąbrowski zitiert sowohl Heidegger als auch Frank Black und sinniert über jene Quadratur des Kreises, mit der die Poesie seit jeher ringt

Zanon oder Heimweh nach der Zukunft

Seit gut einem Jahrzehnt trotzt in Patagonien eine selbst verwaltete Keramikfabrik dem globalisierten Zeitgeist. Inzwischen wurde die Belegschaft zum Eigentümer

Wo Stille verdammt laut ist

Mit seiner Roadnovel „Liebe Isländer“ misst Huldar Breiðfjörð die Identität des Landes neu aus. Porträt eines Nonchalanten

Nachdenken in Nişantaşı

Die Buddenbrooks vom Bosporus: Orhan Pamuks Debüt­roman „Cevdet und seine ­Söhne“ erscheint endlich in deutscher Übersetzung

Die Alleingelassenen

Der deutsche Kriegseinsatz in Afghanistan findet langsam, aber nachdrücklich seine Verarbeitung in der Literatur

Der Bond für Akademiker

Eine neue Dissertation geht der Zusammenarbeit der ­frühen Frankfurter Schule mit dem amerikanischen ­Geheimdienst nach

Sitten verlottern? Gut!

Rainer Erlinger erklärt, wie man sich richtig verhält – im Biomarkt, im Zug und in der Energiefrage. Ein Gespräch über die moralischen Tücken des Alltags

Wie Tom und Jerry

In seinem neuen Roman "Karte und Gebiet" entwickelt Michel Houellebecq ein zuvor ungekanntes Maß an Selbstironie. Ansonsten ist alles wie immer