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Tunnelblick

Seit Doris Brandt einen Kinderwagen durch Hamburg schiebt, hat sie ganz neue Perspektiven auf die Stadt. Diesmal spaziert sie durch den Elbtunnel

Mal halb, mal ganz nackt

Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main zeigt, dass der Schotte Douglas Gordon mehr ist als ein Videokünstler

Bis sie nackt im Leben sitzt

"Berlin hat mich zur Fotografin gemacht." Das C/O Berlin zeigt Gundula Schulze Eldowys beeindruckende Bilder aus den Jahren 1977 bis 1990

Der Kunst entkommt keiner

Der Weg vom Schmutz zum Kanon wird immer kürzer. In diesem Prozess ist die Verschriftlichung des Mündlichen das Hauptgeschehen. Eine Kritik der Gegenwartsliteratur

Nahaufnahmen

Der Schweizer Zeichner Güdel hat über zwei Jahre lang die Reportagen auf der Seite 3 im Freitag illustriert. Eine Auswahl zeigen wir hier als Bildergalerie

Abwarten lernen

Was wir für Fukushima aus dem Unglück von vor 25 Jahren lernen können: das Zappen einstellen. Beim Namen genannt werden die Dinge erst viel später

Nachts im Museum

Ein Mausklick und man steht vor Botticellis Venus in den Uffizien. Googleartproject will die Kunst demokratisieren. Die Auswirkungen auf die Museen bleiben abzuwarten

Porno im streng journalistischen Kontext

„The Devil in Miss Jones“ - Sie darf noch einmal zurück auf die Erde, so richtig die Sau rauslassen, um dann allen Grund zu haben, in die Hölle zu fahren

Was wollen wir eigentlich?

Beim Barcamp Frauen in der Berliner Kalkscheune sollte der Feminismus neu definiert werden, es ging aber auch um Mode und Männer. Die entscheidenden Fragen blieben offen

Quentins stille Heldin

Sally Menke wollte nicht für machohafte Regisseure schneiden. Die Cutterin wurde Tarantinos wichtigste Mitarbeiterin. Erst 56 Jahre alt ist sie nun gestorben

Netz der Namen

Das Stöbern in den Berliner Adressbüchern ist wie ein Tratsch im Treppenhaus der Geschichte. Und es kann auch helfen, der Google-Street-View-Aufregung zu entgehen

Umzingelt von Legenden

Die Wewelsburg war lange ein Wallfahrtsort für rechte Esoteriker. Dem wirkt inzwischen eine Ausstellung entgegen – ­indem sie SS-Kitsch ausstellt

Aus der Welt gefallen

Als Rico merkt, dass er die Katastrophe seines Lebens nicht aufhalten kann, will er sie lieber beschleunigen. Teil 8 der Freitag-Serie "Berichte aus dem Dunklen"

Kein Ende der Angst

The Screamers waren eine interessante, aber wenig bekannte Band des L.A.-Punk. Nun verhilft Youtube ihnen zu mehr Zuhörern als sie je hatten. Eine Erinnerung

Der Reporter als Feind

Er will von Bord der Gaza-Flotilla berichten, doch ­israelische Elitesoldaten nehmen ihn fest. Die verstörende Bilanz eines eingebetteten Journalisten

Ein abgehärtetes Leben

Zuerst Gefängnis, dann Boot Camp, schließlich schickt ihn sein Vater von Los Angeles nach Hessen. Doch Ruhe findet Carlos dort ebenfalls nicht

Ein kleiner Schluck zur Ewigkeit

Mehr als tausend ­Menschen hat Dignitas bisher ­geholfen, sich selbst zu töten. Doch wie es im Sterbehaus des Vereins zugeht, wissen nur wenige. Ein Besuch

Wenn die Zeit gekommen ist

Sie macht Menschen trocken, satt und sauber. Mehr ist in ihrem Beruf oft nicht drin. Unterwegs mit einer Pflegerin, die sich damit nicht abfinden will

Ein zeitgenössischer Woyzeck

Franz hat von vorn angefangen nach 1989. Er hat hart gearbeitet für das Glück, das er gefunden hat. Bis zum tödlichen Affekt

Lüstling mit Stil

Zum Glück gab es 1953 noch keine Handys. Als Schrift-Charmeur hatte JFK nämlich durchaus Niveau, wie die jetzt veröffentlichten Briefe an eine schwedische Geliebte zeigen

Wasser für das dünne Meer

Am Bosporus bilden Mensch und Tier ein funktionierendes Recyclingsystem. Ein Zusammentreffen zwischen Hund und Müllsammler am frühen Morgen

Schrebergärtners verlorene Ruhe

An der Berliner Kiefholzstraße trennte die Mauer 40 Jahre lang Kleingartenkolonien. Als die Mauer gefallen war, blieb die Grenze zwischen den Gärten trotzdem bestehen

Kap Werde

Zum 100. Geburtstag von Alfred Matusche werden dessen Dramen neu aufgelegt. Alfred wer? Eine Wiederentdeckungsreise in das Karl-Marx-Stadt der 1970er Jahre

Ein Maori kommt selten allein

Entfernung als Mittel einer politischen Ästhetik: Das neuseeländische Kino, das auf dem Filmfest Hamburg just gewürdigt wird, und der indigene Filmemacher Barry Barclay