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Drum links, zwo, drei
"Dass nichts bleibt wie es war" heißt eine fulminante CD-Kollektion zu 150 Jahren Arbeiterlied. Sie zeigt auch: der deutsche Arbeiter blieb ein Bauer in der Stadt
Hello Satan, I believe it’s time to go
Gil Scott-Heron hatte sich gerade machtvoll zurückgemeldet als altersweiser Soul-Poet eines kalten, anonymen Amerika. Am Freitag starb er mit 62 Jahren in New York
Auf Pilgerreise
Zum 70. Geburtstag von Bob Dylan erscheinen jede Menge Bücher. Eins davon ragt heraus
Straight outta Mannheim
Soul wird in Deutschland gern mit Pathos verwechselt, insbesondere wenn er aus der selbsterklärten heimlichen Pophauptstadt kommt. Ausnahmen bestätigen die Regel
Das Individuum im Weltlauf
Mozarts letzte Klavierkonzerte: Die Pianistin-Dirigentin Mitsuko Uchida interpretiert sie nicht als "Konzert für Orchester und Klavier", sondern "für Klavier und Orchester"
Aber hier leben, ja danke!
Dieses Land ist vielleicht doch besser als sein Ruf – zumindest in Sachen Popmusik. DJ Hell kommt nach Hause
Viva Hate!
Der letzte verbliebene freie TV-Kanal für Pop tötet in einer Stunde mehr Hirnzellen als jeder Alkohol, den man in dieser Zeit trinken könnte
Zwischen Skinhead-Konzert und Hochzeits-Gospel
Roy Ellis war 1969 Symbolfigur einer neuen Jugendbewegung. Nach Ausflügen als Soul-, Gospel- und Volksmusiksänger bedient er nun wieder seine alte Klientel
Grüezi Amigos!
Musikindustrie unter der Lupe: In der Schweiz geht es gerade nicht mit rechten Dingen zu. Wer pfuscht an der Hitparade herum?
Trostlos neben Mozart
Wenn der Zusammenklang für eine gesellschaftliche Utopie steht: Helmut Lachenmann auf CD
Live is live ... von wegen!
Zwischen Konzernmarketing-Etats und Megafestivals bleibt nicht viel Luft für den klassischen Musik-Club
Bühne frei!
Kultureinstieg fürs Jungvolk oder „völlig gaga“? Theater setzen zunehmend auf Popkonzerte - und machen den Jugendzentren die Independent-Urgesteine abspenstig
Das Fjord-Klischee
Segen und Fluch: Vor 40 Jahren schufen Musiker wie Jan Garbarek, Arild Andersen, Jon Christensen und Terje Rydpal den "nordischen Ton"
Rave, Drugs and Rock'n'Roll
We’re gonna have a party – vor zwanzig Jahren definierte „Screamadelica“ die Popmusik. Nicht nur für die Neunziger
I’m a Paria baby, so why don’t you kill me?
Neverending Häme für das Niemandsland des Pop-Geschmacks: Phil Collins möchte aufhören, weil ihm zu viele an die Gurgel wollen
Tauwetter- und Trauermusik
Von der Bewunderung Bartóks zur "begrenzten Aleatorik" als Reaktion auf John Cage: Die Orchesterwerke Witold Lutoslawskis sind endlich in einer Neuauflage wieder greifbar
I Need A Dollar
Eigenvertrieb und Angebote für jede Brieftasche: Radiohead agieren wieder mal als Frontmänner des Independent-Zeitgeistes
Who the fuck are Arcade Fire?
Großes Brimborium wie immer, die unvermeidliche Lady-Gaga-Show und einige interessante Überraschungen: die diesjährigen Grammy Awards
Manchmal kommen sie zurück
Deutlich älter und nicht mehr ganz so gelenkig, aber mit Würde und (immer noch) im Geschäft: die Wegbereiter-Generationen lassen wieder von sich hören
Hammer, Sichel, Lindenberg
Hinter der Sonnenallee geht’s weiter – bergab. Über Udo Lindenbergs Musical, Rock für den Frieden und die Jugend hinter der Mauer
MySpace Oddity
Die Revolution frisst ihren Schöpfer: Musikweb 2.0 muss vielleicht bald ohne MySpace auskommen, denn was daraus noch wird, weiß niemand so genau
Revolution auf Britisch
Seit über drei Jahrzehnten singt Billy Bragg nun schon und ist immer noch wütend. Ein Gespräch über die Lage im Turbokapitalismus
The Year Dubstep Broke
Die Achtziger sind nicht totzukriegen, Gitarrenbands kommen und gehen und Everybody’s-Darling macht in Post-Dubstep
Cage vs. Machine – 0:1
Die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit: John Cage ist nicht die Nummer eins der britischen Charts
Große Namen nützen nichts
Ghettokids haben keine Ferienhäuser mit Blick auf den Atlantik oder: Was aus der Idee des Jazzfestivals beim Transfer nach Deutschland geworden ist