Fresst Eisen, der Rost kann nicht irren

Von FDGO zur FSGO Zu Nebengefühlen, Nebenwirkungen fragen sie ihren Hausarzt, Apotheker, oder, wenn gar nichts mehr hilft, Hausmeister Krause. Der hilft und wenn sie der Schlag trifft
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SPENDENAUFRUF für die Deutsche Wirtschaft!

Die Lage ist da und die ist ernst.

Etagenadel der Deutschen Wirtschaft.

Der Deutschen Wirtschaft geht es so gut wie lange nicht und doch ist die deutsche Wirtschaft geängstigt. In den Chefetagen deutscher Globalplayer, den 30 DAX- Unternehmen, geht es miesepetrig zu.

In allen Etagen ihrer wolkenstürmenden Zentralen ist ein Heulen und Zähneklappern bis nach Berlin ins Kanzleramt bei "Mutti" zu vernehmen. Am steuermindernden Erwerb des Rembrandt, Rubens, van Gogh, Kokoschka, Nolde, Tizian, Tischbein, Wasmann, Picasso, Liebermann, Dahli, Immenstedt im Foyer nagt der Wurm im Rahmen und grinst gefühlt der Kuckuck.

Die ungedeckelten Boni der Vorstände, Aufsichtsräte, Manager, Aktienrückkäufe der Unternehmen können nur noch steuermindernd über Betriebskosten geleistet werden, um wenigsten den inneren Kursverfall an den Börsen der Welt manipulierend aufzuhalten.

Gehobene Dienstwagenprivileg Fuhrparks der S- Klasse der DAX- Unternehmen wurden stillgelegt, Fahrer entlassen, Manager bleiben nur noch mit steuersubventierten Betriebsabos des ÖPNV mobil, sind auf mindesten zwei bis drei Mahlzeiten/wöchentlich der städtisch- kirchlichen Tafel Essensangeboten aus Lebensmittelspenden stadtteilnaher Supermärkte angewiesen.

So jedenfalls die gefühlte Lage in den oberen Etagen der DAX- Unternehmen. Auf Gefühle sollten wir alle. jeder für sich, einer für alle, alle für einen, Rücksicht nehmen. "Gefühle Zeigen" ist ganz ganz wichtig! Gut, dass wir es freimütig angesprochen haben.

Zu Nebengefühlen, Nebenwirkungen fragen sie ihren Hausarzt, Apotheker, oder, wenn gar nichts mehr hilft, Hausmeister Krause. Der hilft immer, auch wenn sie bei dessen unorthodoxer Hilfe mit Bordmitteln unvorhergesehen der Schlag trifft.

Die Deutsche Wirtschaft ist auf ihr aller Mittun, lieber Bürger/innen, von der Wiege bis zur Bahre, auf der Basis einer Freiheitlich Spendablen Grundordnung (FSGO), ausnahmslos, angewiesen.

Von der Freiheitlich Demokratischen Grundordnung (FDGO) zur Freiheitlich Spendablen Grundordnung (FSGO), wie sie der Philosoph Peter Sloterdijk 2009 dringlich eingefordert, ist für jeden von uns nur ein kleiner Schritt, für die Deutsche Wirtschaft aber ein großer Sprung nach vorn ins gesicherte "Ungewisse", sie schreitet unverdrossen im Glauben an uns, liebe Bürger/innen, in uns mit.

Geben sie. liebe Mitbürger/innen, ihrem Herzen einen Ruck, wie diesen Altbundespäsident Roman Herzog im Jahre 1997 als Ruck, der durch deutsche Landen gehen müsse, angemahnt und spenden sie der Deutschen Wirtschaft mehr an dem. was sie ihr ohnehin schon an Restvermögen vor dem Schonvermögen (500 €/Lebensjahr bis zum 65. Lebensjahr, danach als Pauschale an altersdiskriminierendem Schonvermögen für Rentner/innen von gerade einmal 2.600 €/Person auf dem Altar der deutschen Arbeitsmarktpolitik im Wege der Implementierung der rotgrrünen Agenda2010/Hartz IV Gesetze seit 2003 gespendet haben.

Glauben sie nicht jenen, die da behaupten, es fiele der Deutschen Wirtschaft leicht, sie noch einmal um eine weitere Spende, um ein Wirtschaftshilfswerk zu bitten.

Mitnichten. Es könnte ja glatt der gefühlte Eindruck entstehen, die Deutsche Wirtschaft sei zum Sozialschmarotzer verkommen, der sich leichtfertig zu Sozialbetrug hinreißen lässt und fortschreitend in die Sozialen Systeme Deutschlands einwandert, weil sie nur bedingt der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes in Höhe von € 8.50 ab 2017 zustimmt, wie dieser in anderen EU- Ländern, in den USA längst Usus ist.

Manche Wutkritiker fragen ungestüm ins Leere, warum wird Unternehmen in Deutschland nicht mehr wie bis zur Einführung der Agenda2010/Hartz IV Gesetze 2003 bei Beanspruchung von Lohnsubvention, im Rahmen des "Forderns&Fördernsss" der Nachweis von Bedürftigkeit, samt vierteljährigem Businessplan, abgefordert?

Heute erhalten Unternehmen, private, staatliche Einrichtungen, Stiftungen, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Verbände, Universitäten, Kommunen, abseits von jedem gesetzlichen Mindestlohn, durch die arbeitnehmerbezogene Lohnaufstockung antragsweise nach Verbrauch des familiären Restvermögens vor dem Schonvermögen über die Hartz IV- Gesetze leistungslose Lohnsubvention, ohne auch nur selber als Bittsteller in Erscheinung zu treten.

Diese Wutkritiker haben gut Reden.

Die Deutsche Wirtschaft ist dem Prinzip "Time is Money" verpflichtet und kann sich den Zeitaufwand, das Personal, samt sozialversicherungspflichtiger Lohnnebenkosten, für die Erstellung von Anträgen auf Lohnsubvention und Businesspläne, schlicht und ergreifend, nicht leisten.

Darüberhinaus. liebe Mitbürger/innen, sie wollen doch nicht, dass die Deutsche Wirtschaft durch die Hinterlegung aktenkundiger Spuren als Bittsteller von deutschen Sozialbehörden, der deutschen Arbeitsagentur vor Internationale Gerichtshöfe, Tribunale, Kommissionen, Schiedsgerichte wg. unlauteren Wettbewerbs, gar unerlaubt flächendeckender Branchensubvention durch die World Trade Organization (WTO gezerrt werden könnte?

Da ist denn nun wirklich des Deutschen Stillschweigen, Stillhalten erste Bürgerpflicht.

Das ist uns Deutschen von 1933- 1945 bei der leistungslosen Rekrutierung von lohnbefreiten Zwangsarbeitern unter dem Slogan "Arbeit macht frei!" , erst durch die Deutsche Arbeitsfront im tariffreien Probelauf daheim, dann durch die Deutsche Wehrmacht als Vollziehender Gewalt in den europaweit besetzten Gebieten, von Narwik bis Kreta, von der Normandie bis auf die Krim in der Ukraine, meisterlich gelungen.

Warum da jetzt nicht wenigsten noch ein allerletztes Mal?

Ziehen sie ihre Spendierhosen an, wachsen sie über ihren Kreditrahmen hinaus, überziehen sie ihren Dispo bei ihrer Hausbank, passen sie sich den Erfordernissen einer modernen Schuldenökonomie im Rahmen einseitig verstandener Globalisierung zu ihren Lasten an und spenden sie der Deutschen Wirtschaft, was sie nicht haben, ihr hochverzinslich fremdfinanziertes Geld.

Geben sie dem Gelingen der Deutschen Wirtschaft auf ihrem Weg ins gewisse "Ungewisse" eine Chance, spenden sie der Deutschen Wirtschaft, wo sie können, auch wenn sie eigentlich nicht mehr können, weil ihr persönliches Schonvermögen aus arbeitsmarktpolitischem Mitwirken verbraucht, vom Restvermögen keine Rede mehr sein kann.

Denken sie daran:
"Wo ein Wille ist, ist auch eine volle Spendenbüchse. ein voller Klingelbeutel.

In diesem Sinne rufe ich Ihnen zu:

"Glückauf für die Deutsche Wirtschaft!"

Und dieses als letztes Geleit "Aleas iacta sunt" (Die Würfel sind gefallen) zu ihren Spendenüberlegungen für die Deutsche Wirtschaft:

Warum redet die Deutsche Wirtschaft Blech?, weil es ihr an Eisen fehlt?, wenn ja, warum?, weil die Deutsche Wirtschaft ihre Eisernen Reserven zu Gunsten der Bestimmungen der BASEL II- III Abkommen als Rücklagen hinterlegen musste.

Eisenmangel der Deutschen Wirtschaft

Glotzt nicht so gläubig auf das Blech, das Hunderstschaften von Medienkriegern, Zunge schnalzend, täglich, staffelweise walzen

Fresst alle mehr Eisen, umso weniger Blech redet die organisierte Deutsche Wirtschaft.

Eiserne Faustregel:

"Jeh mehr Eisen ihr fresst, desto weniger Blech redet ihr"

Die Deutsche Wirtschaft redet Blech, weil sie sich die Einfuhr von Eisen nicht mehr leisten kann, auch wenn sie als Exportweltmeister gehandelt wird.

Warum?, weil die guten Nachrichten zur Deutschen Wirtschaft längst eingepreist sind und die Deutsche Wirtschaft der Zukunft zugewandt plant und handelt

"Fresst mehr Eisen, der Rost kann nicht irren".
JP

https://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/mindestlohndebatte-ein-phantom-der-oper
JOACHIM PETRICK 20.11.2013 | 00:02
"Mindestlohndebatte" ein "Phantom der Oper"
Grundsicherung Das Bundesverfassungsgericht hat die Eckdaten des gesetzlichen Mindestlohnes mit der rechtskräftigen Feststellung des pfändungsfreien Einkommens eindeutig vorgegeben .

https://www.freitag.de/autoren/mopperkopp/das-mindestlohnprinzip/@@view#1384995136990803
MOPPERKOPP 20.11.2013 | 19:12 2
Das Mindestlohnprinzip

http://www.freitag.de/autoren/joachim-petrick/peter-sloterdijk-der-trojaner-der-vom-reichtum-umstellten-armen
JOACHIM PETRICK 08.01.2010 | 18:52 12
Peter Sloterdijk, der Trojaner der vom Reichtum umstellten Armen?

14:51 24.03.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Joachim Petrick

Aktuelles: Meine sichere Route- Refugee-Airlift - Petition "Luftbrücke für Flüchtlinge in Not" an die MdBs des Bundestages erhofft Debatte
Joachim Petrick

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