Wahlsieg für die FPÖ trotz Milo Rau: Hilft Theater etwa doch nicht?

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Kolumne Angesichts der Ergebnisse der Europawahl zweifelt unsere Kolumnistin daran, dass das Theater die Demokratie stärken kann. Aber dann fällt ihr auf, wobei es jetzt wirklich helfen kann
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Oper „Sancta“: Sex am Kreuz und der Leib Christi als Grillgericht

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Performance Lesbischer Sex und der Leib Christi beim Wort genommen: Florentina Holzinger demoliert in ihrer Oper „Sancta“ den katholischen Glauben – und feiert eine feministische Messe als Alternativreligion

Der einen Kleid, der andern Leid

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Theater Ein großer Abend mit einer Schwäche: die Welturaufführung „Lacrima“ von Caroline Guiela Nguyen bei den Wiener Festwochen

Kein Nacheinlass: Ausgeschlossen beim Theatertreffen

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Kolumne Eine Gruppe schwarz gekleideter und mit Headset ausgestatteter Agent:innen hinderte unsere Kolumnistin am Theaterbesuch, nur weil sie elf Minuten zu spät kam. Wann ist das Theater zu einem Hochsicherheitstrakt mutiert?

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Wann klatsche ich im Theater? Mareice Kaiser über Klasse, Elite und das Unwohlsein

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Theatertreffen Wessen Bühne ist die Bühne? Für Mareice Kaiser kam ein Theaterbesuch lange nicht infrage – zu elitär ist der deutsche Bühnenbetrieb. Warum sich das ändern muss, darüber sprach sie in dieser beim Berliner Theatertreffen gehaltenen Rede

„BUCCI × ϵ ( • ͜ • ) ϶“ an der Berliner Schaubühne: Kücheninsel und Barbershop

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Porträt lynn t musiol sucht an der Schaubühne in Berlin nach Wegen, queeres Theater zu machen – mit KI, Therapie und Rasierer

„State of Affairs“ von Yael Ronen am Thalia Theater: Texte und ihre Nebenwirkungen

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Bühne Die Zukunft wird übel, das ist klar. Aber was, wenn dieser eine Theaterabend das ändern könnte? Und wenn er sich selbst dafür ändern müsste? Yael Ronen persifliert am Hamburger Thalia Theater das dystopische Denken. Das ist ein großer Spaß

„Asche“ von Elfriede Jelinek an den Münchner Kammerspielen: Der letzten Menschen Trauer

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Bühne Zum dritten Mal widmet sich Elfriede Jelinek der Menschheitskatastrophe Klimawandel. In „Asche“ an den Münchner Kammerspielen geht es um das Danach und das Erbe der Romantik. Falk Richter entwirft dafür eine grelle Bildsprache

Abschied von René Pollesch an der Volksbühne: Trauer ist, wenn sogar der Holzwagen schreit

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Bühne An der Volksbühne Berlin wurde mit einer bewegenden dreistündigen Bühnenfeier von dem Theaterregisseur und Autor René Pollesch Abschied genommen. Doch die Trauerarbeit sollte ihn nicht zum Monument erstarren lassen

Festival Internationale Neue Dramatik an der Schaubühne: Die wollen nicht nur spielen

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Bühne Koloniale Kontinuitäten in Portugal oder italienische Arbeiter, die eine Fabrik besetzen: Das Festival Internationale Neue Dramatik an der Schaubühne in Berlin ist eine wohltuende Gelegenheit, über den eigenen Bühnenrand zu blicken

Plötzlich Freud: Mitmachtheater kann traumhaft sein

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Kolumne „Die Traumdeutung von Sigmund Freud“ am Akademietheater in Wien ist seit vier Jahren ein Hit. Die Rolle des Siggi muss eine Zuschauerin übernehmen. Unsere Kolumnistin Eva Marburg war dort – und erlebte eine narzisstische Kränkung

Broadway-Hit „Die Schattenpräsidentinnen“ am Schauspielhaus Hamburg: Frauen der Macht

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Bühne Claudia Bauer inszeniert in Hamburg die deutsche Erstaufführung des Broadway-Hits „Die Schattenpräsidentinnen“. Die feministische Farce ist so schnell und witzig, wie es in Deutschland kaum ein:e Autor:in hinbekommt

„Deutschlandmärchen“ am Gorki: Eine Hommage an alle Gastarbeitermütter

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Bühne So schön können Tränen fließen: Das Gorki Theater in Berlin adaptiert Dinçer Güçyeters „Unser Deutschlandmärchen“. Eine der Hauptrollen in Regisseur Hakan Savaş Micans Stück spielt die Musik

Zum Tod von Peter Sodann: Der Name Ehrlicher passte zu ihm

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Nachruf Der Schauspieler, Theatermacher und Büchersammler Peter Sodann ist tot. Unsere Autorin besuchte ihn vor drei Jahren und erinnert an einen aufrechten, ehrlichen Kämpfer für das kulturelle Erbe der DDR, der das Plebejische in sich bewahrte

„Die Bridgetower-Sonate“ am Schauspiel Leipzig: Beethoven war kein lieber Bursch

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Bühne Beethovens „Kreutzer-Sonate“ galt ursprünglich dem Schwarzen Musiker George Bridgetower, der das Stück 1803 uraufführte. Später widmete Beethoven die Sonate um. Das Schauspiel Leipzig ergründet den Rassismus hinter dieser Entscheidung

Über Theaterwissenschaftler Hans Knudsen: „Er sah in der Deutschen Revolution eine Chance“

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Interview Hans Knudsen war 1948 Mitgründer des Instituts für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Vorher arbeitete er für Joseph Goebbels. Jan Lazardzig erforscht die NS-Vergangenheit des Theaterwissenschaftlers

Die Aktualität antiker Dramen: König Ödipus leugnet den Klimawandel

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Theater „Antigone“, „König Ödipus“, „Sieben gegen Theben“: Antike Dramen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit auf den Bühnen. Warum eigentlich?

Ein Akt des Trotzes: Das Ensemble des bombardierten Theaters von Mariupol heute

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Ukraine Vor zwei Jahren bombardierte Russland das Theater von Mariupol. Ein Teil des Ensembles versucht im Westen des Landes, die Donezker Theatertradition lebendig zu halten

Von Shaun Walker | The Guardian
„Malina“ von Ingeborg Bachmann am Berliner Ensemble: Im Patriarchat nur das Schlimmste

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Bühne Die Bühne ist Wohnung und Gedankenwelt zugleich: Fritzi Wartenberg bringt Ingeborg Bachmanns Roman „Malina“ am Berliner Ensemble als psychologische Implosion auf die Bühne – mit drei grandiosen Schauspielerinnen

„Orpheus steigt herab“ am Burgtheater: Martin Kušej setzt ein Zeichen für sich selbst

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Bühne Nach nur fünf Jahren als Intendant am Burgtheater in Wien verlässt Martin Kušej das Haus. Zum Abschied inszeniert er Tennessee Williams' „Orpheus steigt herab“, ein Stück über Fremdenfeindlichkeit und eine mythische Künstlerfigur. Zufall?

„Biedermann und die Brandstifter“ am Schauspielhaus Zürich: Nicolas Stemann tritt ab

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Bühne Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg führten das Schauspielhaus Zürich nur fünf Jahre, sie sind gescheitert. Zum Ende ihrer Intendanz bringt Stemann mit Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ die eigenen Dämonen auf die Bühne

Das Privileg, über Rechtsextreme lachen zu können

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Kolumne Ein Selbstbild als „Erinnerungsweltmeister“ führt nach rechtsextremen Taten häufig zu Bühnenstücken. Aber gut gemeint, heißt nicht immer gut gemacht: Zu oft werden Opferperspektiven ausgeschlossen. Doch es gibt auch Gegenbeispiele

„Ave Joost“ von Caren Jeß am Staatstheater Nürnberg: Sie spielen, als wäre niemand da

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Bühne Irgendwas mit Männlichkeit, irgendwas mit Klasse: Caren Jeß’ neues Stück „Ave Joost“ hat starke Figuren und Dialoge. Leider findet es am Staatstheater Nürnberg in der Regie von Branko Janack keine gelungene Form

„Sterben Lieben Kämpfen“ nach Knausgård am Berliner Ensemble: Spiel den Hitler

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Bühne Mit Karl Ove und Hitler auf dem Klo, aber immerhin sind die Kinder keine Personen, sondern Pflanzentöpfe: Yana Ross’ Knausgård-Inszenierung „Sterben Lieben Kämpfen“ am Berliner Ensemble gerät zur übergriffigen Geschmacklosigkeit