Jahrescharts reviewed
Die Saison der Best-Album-Listen geht gerade zu Ende. Eine perfekte Gelegenheit, mal wieder einen kritischen Blick auf Geschlechterverhältnisse im Musikbusiness zu werfen
„Where Are We Now?“ von David Bowie: Popstar ist, wer in Berlin gelebt hat
Zu seinem 66. Geburtstag hat David Bowie der Welt eine neue Single nebst Video geschenkt: „Where Are We Now?“ Eine geschichtsphilosophische Deutung
"Das kann nicht sein"
Im Café, Bus oder auf dem Campingplatz: Das Leben hat die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Deutsch für Anfänger
Ein Rentner aus Spandau
Play it leise: Die Berliner Folge "Machtlos" dimmt für ihren originellen Entführungsfall persönliche Gefühle runter, um nach globaler Verteilungsgerechtigkeit zu fragen
ADHS und Tonnen von Medikamenten
Die Menge des in Deutschland verschriebenen 'Ritalin' hat sich seit 1993 von 34 Kilogramm auf 1,8 Tonnen im Jahr 2010 erhöht. Ein Empörungsversuch
Was 2013 fürs Fernsehen kommt
Warum RTL mal wieder etwas riskieren muss, Sat.1 nicht viel riskieren kann und die öffentlich-rechtlichen Sender sich ihrer sicheren Basis nicht sicher sein können
Der Siegeszug der Paparazzi-Kultur
Im Netz kann heute jede Frau – ob prominent oder nicht – Opfer von Voyeurismus werden. Mit ziemlich üblen Folgen
Rettung im Comic
In seinen Graphic Novels lässt Joann Sfar verschwundene jüdische Welten auferstehen. Dabei greift er auf Chagall zurück
"Angst ist unser Motor"
Der Psychotherapeut Borwin Bandelow erklärt, warum gute Vorsätze fürs neue Jahr vor allem aus unserer Furcht vor dem Exzess entstehen – und Angst auch ihr Gutes hat. Ein Interview aus dem Jahr 2013
The Good, the Bad und der Affenmann
Beck macht es vor: Die Neubearbeitung eines Werks muss nicht an Retromanie kranken. Sein "Song Reader" inspiriert den "New Yorker" – und Philip Glass inspiriert Beck
Schlagt ihn zweimal
In den Achtzigern wurde Phoolan Devi zur Ikone der wehrhaften Frau stilisiert. In einer Gesellschaft, die Vergewaltigung nicht ahndet, griff sie zur Selbstjustiz
Ist Emanzipation ein Projekt für Eliten?
Die "Zeit" feiert die "Feminisierung der Republik", hat dabei aber nur Frauen in Spitzenpositionen im Sinn. Die Discounter-Kassiererin sieht das wohl ein wenig anders
Shut Up And Play The Hits
Das Publikum ist König: Am DJ-Pult und auf der Konzert-Bühne ist oft schnell Schluss mit der künstlerischen Selbstverwirklichung
Geld und Liebe
Ulrich Seidl widmet sich im ersten Teil seiner „Paradies“-Trilogie der Liebe. Am Beispiel des Sextourismus’ weißer Frauen
Zlatanieren und steinbrücken
Die Schweden nehmen "zlatanieren" zu Ehren von Zlatan Ibrahimovic in ihren Wortschatz auf. Welche Namensverben fehlen uns noch im Deutschen?
Wut statt Angst
Die Vergewaltigung einer jungen Frau hat in Indien eine Debatte ausgelöst, die längst überfällig war
Abschied von gestern
Die Auseinandersetzung um den Verlag wird zum mittelalterlichen Ritterspektakel um Ehre und holde Dame: Worüber reden wir eigentlich, wenn wir über Suhrkamp reden?
Bitte weiter aufblasen
Die Künstler Ólafur Elíasson, Anish Kapoor und James Turrel fragen mit Gewalt: Ja, was sieht der Mensch denn eigentlich?
Flaschensammeln in Leverkusen
Schwarz ist schwarz und weiß weiß: Damit das jeder checkt, verunklaren Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) in "Scheinwelten" nichts durch Differenzierung
High Noon in Holland
2012 wurde der Zutritt zu Coffeeshops für Touristen verboten. Oder doch nicht? Die niederländische Drogenpolitik ist verwirrender als ein tiefer Zug am Joint
"Sie haben ja Zeit"
Im Café, Bus oder auf dem Campingplatz: Das Leben hat die besten Dialoge zu bieten. Immer montags gibt es die Ausbeute der vergangenen Woche. Heute: Schlechtes Benehmen
Das Ende der Zukunft
Es kommt nicht nur anders, als man denkt, sondern das, was kommen könnte, will man sich gar nicht mehr vorstellen
Schon 'ne schöne Stadt, München
Das Beste zum Schluss: Die Münchner Folge "Der tiefe Schlaf" wird nicht nur Liebhaber finden in der Konsequenz, mit der sie sich auf Fabian Hinrichs' Spiel einlässt
Von innen warm
Nostalgisches Denken hilft gegen Langeweile und Angst. Es fördert unser Verständnis für andere