Ein glücklicher Zufall
Norbert Zähringers Roman „Einer von vielen“ ist Literatur der Glocalization
Werdet wie Mario Barth
Es reicht! Der Kerl sieht nicht besonders gut aus, hat einen mäßig guten Witz und scheffelt Kohle ohne Ende. Das wollen wir auch und das können wir auch. Eine Anleitung
"Wir verlangen Jugendlichen einiges ab"
In Berlin wurde jetzt das erste Internat für Schulschwänzer eröffnet. Im Gespräch erzählt Initiator Michael Piekara, wie man schwierigen Jugendlichen helfen will
Labor der Avantgarde
Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe wird 20. Trotz einiger spektakulärer Ausstellungen - ein neues Bauhaus des 21. Jahrhunderts ist es noch nicht geworden
Am Ende wird gevögelt
Mikael Krogerus liest "Alte Liebe" von Elke Heidenreich und Bernd Schröder. Er ist froh, als es vorbei ist. Nur: Ist es Kunst, so zu schreiben - oder ein Armutszeugnis?
Die Angst vor dem König
Bei Herta Müller dient die Form immer noch der Botschaft. Eine leidenschaftliche Gratulation an die Literaturnobelpreisträgerin
Die exotische polnische Küche
Nicht nur der Gärtner, auch der Koch hat im Herbst viel zu tun. Nach den heißen Monaten darf es jetzt endlich wieder herzhafter werden. Jörn Kabisch kocht Bigos
Setzen, Saddam Hussein
Seit kurzem bringt Belgien Ayslbewerber in Hotels unter. In der Auberge Autrichienne in Brüssel sind über die Hälfte der Gäste Flüchtlinge. Wie leben sie dort zusammen?
Heimat in der Fremde
Mit der Wahl Herta Müllers zur Literaturnobelpreisträgerin 2009 hat sich die Schwedische Akademie für eine Außenseiterin entschieden
Die Netzkinder
Die jetzigen Abiturienten, geboren nach 1988, sind nicht nur einfach "fitter" im Netz, das Internet und seine sozialen Netzwerke sind ihr natürlicher Lebensraum
"Wir sind so geschwätzig geworden"
Beate Wedekind, langjährige Gesellschaftsreporterin und Ex-Bunte-Chefredakteurin, räumt mit einem Vorurteil auf: Die Blogosphäre gehört nur den jungen Nerds? Von wegen
Berlin nur für die Besten
Thilo Sarrazin ist so umstritten wie meinungsstark. In der aktuellen Debatte um die "Kopftuchmädchen" sind viele Thesen untergegangen. Wir stellen sie zur Diskussion
Mehr als mein Leben
Todesarten Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Paul Celan gibt einen Begriff davon, wie dichterische Sprache eine rettende Kraft entwickeln kann
Kap Werde
Zum 100. Geburtstag von Alfred Matusche werden dessen Dramen neu aufgelegt. Alfred wer? Eine Wiederentdeckungsreise in das Karl-Marx-Stadt der 1970er Jahre
Der Fall Polanski
Freitag-Autorin Barbara Schweizerhof über die Gefahr, bezüglich der Verfehlungen von Roman Polanski und Thilo Sarrazin die Welle medialer Empörung zu surfen
Der heilsame Bluff
Bloße Einbildung führt zu erstaunlichen Heilerfolgen. Andererseits dürfen Ärzte ihre Patienten nicht belügen. Wie lässt sich der "Placebo-Effekt" nutzbar machen?
Warum Schwangere nicht umfallen
Jedes Jahr werden nicht nur die Stockholmer Nobelpreise verliehen, sondern auch die "IG-Nobels" für die unerheblichsten Forschungsergebnisse. Aber lesen Sie selbst...
Kulinarik zählt nicht mehr
Fast siebzig Jahre lang war sie die wichtigste Kochzeitschrift der Welt. Jetzt ist "Gourmet" eingestellt. Die Online-Konkurrenz war stärker. Ein sentimentaler Abwasch
Was interessiert Marxisten am Frühling?
Ein Nachruf auf den Berliner Germanisten und Intellektuellen Gert Mattenklott, den Meister des Crossover zwischen Kulturen und akademischen Disziplinen
Männer suchen ein Zuhause
Simon Verhoevens Film "Männerherzen" richtet sich gegen Schwule und Frauen und erinnert in seiner altbackenen Machart verdächtig an den "Bewegten Mann"
Wenn das die Fische wüßten: Wigald Boning angelt im Fernsehen
Die Grimmepreis-nominierte Sendung "Ein Fisch für zwei" mit Wigald Boning geht in die zweite Staffel. Lohnt sich das Wachbleiben? Eine Vorabkritik von Andreas Möller
Es folgt die Stunde der Nullität, sach isch mal
Freitag-Autor Magnus Klaue über das Ende von Horst Schlämmer, das Spaßwahlkämpfer-Alter-Ego des Komikers Hape Kerkeling und den Untergang von Martin Sonneborn
Die Anti-Westerwelle-Crowd
Eine Koalition hat Guido Westerwelle schon vor den Verhandlungen mit der CDU erfolgreich geschmiedet: Im Netz sind viele, viele gegen ihn. Und das mit kreativer Energie
Nobel-Propaganda
Das "Freiheits-Komitee", ein privater italienischer Unterstützerkreis, kämpft dafür, dass Silvio Berluscconi den Friedensnobelpreis bekommt. Warum ausgerechnet er?