Fußspuren des Jahrhunderts
Im Exil ist der Dichter Yang Lian zwar von der eigenen Sprache abgeschnitten. Aber mit seinen Gedichten und Essays überschreitet er spielend alle Grenzen der Sprache
Harry Wu – Harry who? (Teil 2)
Buchmesse: Das Gastland China tut sich schwer mit seiner kritischen Intelligenz. Wir wiederum tun uns schwer, auch nur die Namen zu merken. Fortsetzung des Schnellkurses
Künstliche Krallen
Je bunter, desto schöner. Nagelstudios boomen – und mit ihnen eine eigenwillige Ästhetik. Aber was macht den Reiz der Kunstnägel aus? Ein Besuch in einem Nagelsalon
Eine gute Entscheidung
Die Freitag-Autorin Kathrin Schmidt hat ihre Krankheit ohne Authentizitätsfuror verarbeitet. Nun wurde sie mit dem deutschen Buchpreis belohnt
Die Wohltat
Es kann auch gut gehen, wenn Medienexperten und andere Experten über Medien und andere Dinge diskutieren. Ein Bericht von der Berliner Schaubühne
Hilfskärtchen für den Live-Stream
Die Evangelische Kirche will da sein, wo die Menschen sind. Bischöfin Margot Käßmann talkt mit ihrem Friseur über Schönheit – und lässt es als Livestream ins Netz stellen
Das neue Haus der Nofretete
Am Donnerstag wird in Berlin nach 70 Jahren das Neue Museum wieder eröffnet. Ingo Arend bewundert die Kombination von Alt und Neu des Architekten David Chipperfield
Er wollte doch nur spielen
Sebastian Deisler galt als Jahrhunderttalent des Fußballs, bis er abrupt seine Karriere beendete. Nun ist seine Biografie erschienen – das Psychogramm eines sensiblen jungen Mannes
Schichten der Entbehrung
Staatskunst: Die faszinierende Ausstellung „Kunst für Millionen“ in der Frankfurter Schirn zeigt Skulpturen aus der Mao-Zeit
Liu Xiaobo, Harry Wu - Harry Who?
Buchmesse: Das Gastland China tut sich schwer mit seiner kritischen Intelligenz. Wir wiederum tun uns schwer, auch nur die Namen zu merken. Ein Schnellkurs
Frauen und Kinder zuletzt
Wenn die Wirtschaft ihre Erwartungen an Männer nicht ändert, wird es nichts mit der Emanzipation. Wir brauchen mehr Väter, die Teilzeit arbeiten, meint Katrin Rönicke
Die Moral zum Töten
Im Lena-Odenthal-20-Jahre-Jubiläums-Tatort mit dem Titel „Vermisst“ aus Ludwigshafen mangelt's nicht an gutem Essen. Allenfalls an einer besseren Umsetzung des Themas
Wenn Nestlé zwitschern lässt
Die US-Behörden wollen Strafen verhängen, wenn die Beziehung von Unternehmen und Bloggern nicht aufgedeckt sind. Das ist gut gemeint, aber der falsche Ansatz
Am laufenden Band
Wolf Haas' neuer Simon-Brenner-Krimi hat es in sich. Eine Überredung
Das Fiasko
Unsere Autorin wollte einen bekannten Berliner Schauspieler über sein neues Buch interviewen. Das ging schief, weil so etwas eigentlich nur schief gehen kann
Hinweis: Blog-Konfrontation
Sonntag, 22.05 Uhr: Sendung im Zündfunk zum Verhältnis der klassischen Medien zur Blogosphäre. Mit Mario Sixtus, Stefan Niggemeyer und Jakob Augstein
"Wir hatten Schweinegrippe"
Hysterie im Kiez: Der soziale Stress ist schlimmer als die Krankheit an sich, berichtet Freitag-Autorin Stefanie Oswalt. Ihr Sohn hatte sich mit dem H1N1-Virus infiziert
Wie in der Familie
Die Teheraner Regisseurin Negar Tahsili über ihren Dokumentarfilm "Wee-Men or Women", über Klischees vom Iran und warum eine Reaktion mehr sagen kann als ihre Ursache
Ein glücklicher Zufall
Norbert Zähringers Roman „Einer von vielen“ ist Literatur der Glocalization
Werdet wie Mario Barth
Es reicht! Der Kerl sieht nicht besonders gut aus, hat einen mäßig guten Witz und scheffelt Kohle ohne Ende. Das wollen wir auch und das können wir auch. Eine Anleitung
"Wir verlangen Jugendlichen einiges ab"
In Berlin wurde jetzt das erste Internat für Schulschwänzer eröffnet. Im Gespräch erzählt Initiator Michael Piekara, wie man schwierigen Jugendlichen helfen will
Labor der Avantgarde
Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe wird 20. Trotz einiger spektakulärer Ausstellungen - ein neues Bauhaus des 21. Jahrhunderts ist es noch nicht geworden
Am Ende wird gevögelt
Mikael Krogerus liest "Alte Liebe" von Elke Heidenreich und Bernd Schröder. Er ist froh, als es vorbei ist. Nur: Ist es Kunst, so zu schreiben - oder ein Armutszeugnis?
Die Angst vor dem König
Bei Herta Müller dient die Form immer noch der Botschaft. Eine leidenschaftliche Gratulation an die Literaturnobelpreisträgerin