Abschied von Deutschland
Walter Kempowski und Jean Villain haben zwei sehr verschiedene Tagebücher aus dem Jahr 1989 vorgelegt
Die ganz legale Korruption
Was sich im "Kölner Klüngel" zeigt, ist symptomatisch für die ganze Republik oder wie Politiker sich zunehmend als Dienstleister verstehen
Unter den Linden
"Unter den Linden bin ich immer gerne gegangen. Am liebsten, Du weißt es, allein." Mit diesen geklauten Anfangssätzen aus Christa Wolfs 1973 ...
Out of print
Was wichtig ist, wird auch gebraucht - Eine Woche ohne "Woche"
Die Gräfin
Zum Tod der "Zeit"-Herausgeberin Marion Dönhoff
Schupp mir die Worthaut ab
Urs Allemann Alkäisch die sechste ...
Hirnspenden
Die Sammlung von Hirnen wirft die Frage nach Herkunft und Verwendung der Spenden auf
Gedächtniskonjunktur
Wie Nietzsche vor der "Historie" müsste man heute vor dem "Gedächtnis" warnen
"Ausziehen!"
Ist Prostitution ein Beruf? Bei ausländischen Transsexuellen entscheiden die Behörden ganz pragmatisch
Ersatzgottesdienst mit rettender Idee
An den wenigen Menschen, die eilig auf den Eingang zugehen, erkenne ich, dass ich zu spät bin. Tatsächlich, als ich den Saal betrete, ist ein Redner ...
Ich bin das Matthäus-Evangelium
Falk Richter inszeniert Lars Noréns "Klinik" in Zürich als sozialkritisches Passionsspiel
Metrorapid-kritisch
Der NRW-Lokalteil der "Süddeutschen Zeitung": Mut zu Neuem
Fake it!
Reale Menschen vorzuführen ist beliebt im britischen Fernsehen. Keine Schauspieler, die nach Drehbuch agieren, sondern richtige Typen mit ...
Die Hip Hop Nation
In der Rap Musik funktioniert Integration des "Anderen" schon lange besser als anderswo
Das Gehirn ist alles, der Rest Unterstützung
Ein Gespräch mit dem amerikanischen Kopfverpflanzer Robert White
Revolution des Alltags
Die russichen Krimiautorinnen Alexandra Marinina und Polina Daschkowa sind die Pioniere eines neuen populären Realismus
Der fliegende Dackel
Am 7. März wäre Heinz Rühmann 100 Jahre alt geworden
NS-Vergangenheit: Der Künstler als Opfer
Karriereschub oder Nötigungsnotstand: Veit Harlan musste sich für seinen „Jud-Süß“-Film vor Gericht verantworten. Sein Freispruch 1950 spaltete die deutsche Öffentlichkeit
Wir tragen sie mit den Ohren
Eine kleine Kulturgeschichte der Brille
Totschlag
Die Inflation der Hitler-Vergleiche
Strafe
Da standen sie, einer neben dem anderen. Ihre Hinterköpfe spiegelten sich im Glas des Schrankes. Vier Gesichter mit Hinterköpfen. Im Schrank stapelte ...
Wo beginne ich und wo höre ich auf?
Ein deutscher Schriftsteller antwortet auf den Brief der amerikanischen "58": "Nächstenliebe verlangt Gewaltanwendung"
Ein publizistischer Putsch?
Die Schweizer "Weltwoche" hat in zwei Monaten dreimal den Besitzer gewechselt. Die jetzigen Käufer wollen ihre Identität erst Ende März offenbaren
"Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts bleiben vorbehalten"
Ein Leben als gebrauchsangewiesener Mensch in der DDR