Frankreich

Fall ins Bodenlose

Sollte Griechenland die Eurozone und den Schuldendienst aufgeben, käme das dem Sprung in einen ökonomischen Hades gleich. Chaos und ein Bankrun wären programmiert

Ganz schön allein

Beim G-8-Gipfel am Wochenende wird Kanzlerin Merkel unter noch stärkeren Druck geraten, die reine Sparpolitik durch Wachstumsinvestitionen zu ergänzen

Die heiligen Familien

Präsident François Hollande braucht taktisches Gespür, wenn er eine stabile Regierung formen will. Eine Übersicht

Der Eiffelturm steht noch

Es ist kein politisches Erdbeben, aber ein Machtwechsel, der das Krisenmanagement in der EU verändern dürfte. Frankreich rückt mit François Hollande nach links

Lutz Herden

Merkozys Ende

Immer weniger Euroländer lassen sich in den Schraubstock des Fiskalpakts zwängen. Demnächst könnte auch Frankreich ausscheren, wenn Francois Hollande am 6. Mai gewinnt

Zeit für Musketiere

Nicolas Sarkozys Präsidentenpartei UMP ist 2002 angetreten, die französische Rechte zu sammeln. Was geschieht, wenn sie am 6. Mai aus der Regierungsverantwortung fliegt?

Weiße Karte für Sarkozy

Die Parteivorsitzende des Front National hält den Präsidenten für nicht wählbar, nachdem der zuletzt so oft zu verstehen gab, dass er das FN-Programm für wählbar hält

Lutz Herden

Das Raunen der Märkte

Sollte François Hollande das Stechen um die Präsidentschaft gewinnen, wird er die Macht der Ohnmacht auskosten müssen. Ihm bleibt wegen der Staatsschulden kaum Spielraum

Lutz Herden

Wähler an die Macht

Europa hat den Sparzwang satt. Wenn Hollande in Frankreich gewinnt, wird die deutsche Politik diesen Irrweg endlich aufgeben müssen. Die SPD-Linke könnte davon profitieren

Der erste Streich

Sieger François Hollande profitiert vom Zorn darüber, dass Staaten zu willigen Geschöpfen der Finanzmärkte schrumpfen und den großen sozialen Aderlass verordnen

Lutz Herden

Sarkozy hat fertig

Der französische ­Präsident wechselt täglich die Meinung. Das ertragen die ­Leute nicht mehr. Sie wählen lieber Hollande, den Langweiler

Anpasser vom Dienst

Die Sozialdemokraten verzichten weiter auf einen harten Oppositionskurs und passen sich lieber an. 2013 ist deshalb nicht mit einem wirklichen Machtwechsel zu rechnen

Michael Jäger

De Gaulle mit Hammer und Sichel

François Hollande, Präsidentenbewerber der Sozialisten, trifft auf unerwartete Konkurrenz von links. Jean-Luc Mélenchon etabliert sich als ernstzunehmender Widersacher

De Gaulle hat verstanden

Vor 50 Jahren unterzeichnen Frankreichs Regierung und die algerische Befreiungsfront die Verträge von Evian. Sie beenden ein extrem blutiges Kapitel Kolonial­geschichte

Geschätzter Kunde

Überall wird in Hellas gespart, nur bei den Waffen-Einfuhren so gut wie gar nicht. Könnte dies daran liegen, dass sie größtenteils aus Deutschland kommen?

Kampagne mit Kalkül

Formal ist der Wahlkampf um die Präsidentschaft nach der Bluttat von Toulouse zwar unterbrochen. Tatsächlich jedoch geht er unvermindert weiter

Die Wut und der Krach

Jean-Luc Mélenchon, Kandidat der "radikalen Linken", ist dem Sozialisten François Hollande immer einen Schritt voraus. Wie macht er das?

Rechtsdrift als Überlebenselixier

Nicolas Sarkozy kann im Fall eines zweiten Wahlgangs am 6. Mai nur auf die Wähler des ultrarechten "Front National" und des Zentristen Francois Bayrou hoffen

Dattelpalmen im Trichter

Nach zwei schwierigen Jahrzehnten werden überall im Land neue Vorstädte, Bahnen und Straßen gebaut. Selbst die Sahara wird energisch besiedelt, aus Oasen werden Städte

Ein Hauch von Frühling?

Deutschland und Frankreich können sich nicht wie erwartet mit einer Abgabe auf Finanz- und Börsengeschäfte durchsetzen – es gibt dafür nachvollziehbare Gründe

Lutz Herden

Mut für Occupy

Ein Blick in die Geschichte der Demokratiebewegung zeigt: Nicht alles, was wie ein Scheitern ausschaut, ist es dann auch

Wutbürgerin und Grande Dame

Beate Klarsfeld hat mit ihrer Kandidatur als Bundespräsidentin keine Chance. Dabei wäre sie, die stets die Relikte des Nazi-Regimes bekämpft hat, eine gute Wahl

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