Kapitalismus
Wem gehört das Staatseigentum?
Von falschem Sozialismus und richtiger Vormundschaft. Zur Debatte über Vergesellschaftung
Vom Blues zum Soul?
Der Absturz der SPD bei der Bundestagswahl war keine Ausnahme. Ein Beitrag zur Debatte aus der Perspektive der niederländischen Erfahrung
"Eine Art Todeskampf"
Der französische Finanzmarktexperte Paul Jorion befürchtet, dass die Weltfinanzkrise für einen zweiten Einbruch sorgt, der den Euro trifft und eine Deflation auslöst
Wille zur Ohnmacht
Mit der Euro-Krise und dem Spekulanten-Tsunami wird der deutsche Staat nicht nur zum Bettelknaben, sondern der Bundestag auch zum Domestiken der Märkte degradiert
Kapitalistische Mangelwirtschaft
Der im Euroraum dekretierte Sparkurs sorgt für eine Konsumbremse, die schwerlich dazu angetan sein kann, der derzeitigen Rezession beizukommen
Vorwärts zu den Wurzeln
Die Gewerkschaften werden an Bedeutung gewinnen, wenn sie die richtigen Weichen stellen. Ein Ausblick in sieben Thesen
Lieber red als new
Statt grüner Kapitalismus: Plädoyer für einen Red-Green-Deal als Crossover-Projekt der postneoliberalen Linken
Ignorierte Säulen
Für eine ökologisch-soziale Transformation: Der Grüne New Deal ist die richtige, mehrheitsfähige Antwort auf die globale Dreifach-Krise
Kein linkes Projekt
Der Green New Deal verspricht zwar allen alles – am Ende geht es aber darum, Widersprüche des Kapitalismus zu bearbeiten und subalternen Klassen zu integrieren
Die Prager Tür
Privateigentum, Kollektiveigentum und weiter nichts? Eine Kritik am schlichten Dualismus des Entwurfs zum Programm der Linkspartei
Michael Hardt im Interview
Der bekannte Globalisierungskritiker über die Bedingungen einer radikalen Demokratie und die zwei Gesichter der Apokalypse
Was Jesus kann, können wir schon lange
Künstler, Dinge, Ideen – unerwartete Comebacks sind gar nicht so selten. Freitag-Autoren treten den Beweis an
Krisen-Literatur
Der Lehman-Crash ist anderthalb Jahre her, die Welt hat sich verändert. Zahlreiche Autoren haben sich der Finanzkrise literarisch angenommen: sieben Romane über das Chaos
„Common Wealth“ von Antonio Negri und Michael Hardt: Regiert euch selbst!
Antonio Negri und Michael Hardt plädieren in ihrem neuen Buch „Common Wealth“ leidenschaftlich und materialreich für die Demokratie der Multitude
Weiter so, Dödelbanker!
Der Finanzkapitalismus macht die Marktwirtschaft ungerecht und instabil? Aber ja, da sind sich fast alle einig. Nur Folgen hat das kaum
Der unbewegte Mann
Frauen sind auf dem Vormarsch. Trotzdem verdienen sie immer noch weniger als Männer. Im Freitag-Salon ging es um Spitzenpositionen und Risse in der "gläsernen Decke".
Die Utopie der Null
Es geht um den Abschied vom Wachstumsfetischismus im Norden, aber auch im Süden
Zwei wirklich nette Schwestern
Wer die Geschichte der Wohlfahrt verfolgt, stellt fest – Kapitalismus und Sozialstaat sind nicht nur gleichzeitig entstanden, sondern auch Zwillinge
Der große Bogen
Der linke Ökonom Jörg Huffschmid hatte ein Gespür für systemimmanente Veränderungen. Eine Berliner Tagung erinnerte an den Kapitalismuskritiker
„Eine ambivalente Entwicklung“
Die Soziolgin Christa Wichterich über Frauenarbeit und Ideen der Alphamädchen, den Kapitalismus zu modernisieren
Ein Armutszeugnis
Karlsruhe bestätigt das Scheitern einer Reform. Eine Alternative zum Hartz-Regime braucht aber nicht nur Urteile, sondern Mehrheiten
Ende eines Systems
Vor zehn Jahren wurde mit der CDU-Spendenaffäre die Ära Kohl beendet und damit auch die Treue zum „Rheinischen Kapitalismus“ gekappt
Immer geradeaus
Die Krise als Chance? 2009 begann mit Abgesängen auf den Kapitalismus. Doch für notwendige Veränderungen war es ein verlorenes Jahr
Kerzenstummel für den Conducator
Vor 20 Jahren wurde Nicolae Ceausescus absurder Kommunismus durch eine Karikatur des Kapitalismus ersetzt. Was Ende 1989 genau geschah, ist bis heute ungeklärt