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Polen empfängt Joe Biden wie eine Lichtgestalt
Die Rede von US-Präsident Joe Biden in Warschau ist eigentlich kein Grund zur Freude. Doch Kritik ist in Polen kaum zu vernehmen – wobei PiS-Chef Jarosław Kaczyński einen kurzen Moment von Ehrlichkeit offenbart
Berlinale Series: So gut wie Kino
Von „The Architect“ bis „Why Try to Change Me Now“ aus China sind die acht Serien im Programm der „Berlinale Series“ in diesem Jahr auffallend international, weiblich – und schwermütig
Kostüm-Knigge: Endlich wieder in fremde Rollen schlüpfen, doch Vorsicht!
Endlich wieder in fremde Rollen schlüpfen, doch Vorsicht! Obelix, Schneemann und Hotdog küsst man nicht. Verkleidet als Klimaaktivistin oder Glamour-Paar? Cringe! Unser Kostüm-Knigge
Fagerholm-Roman „Wer hat Bambi getötet?“: Psychogramm einer Gruppenvergewaltigung
Ein Netz aus Anspielungen von den Sex Pistols über Sydney Pollack zu Patti Smith. Monika Fagerholms preisgekrönter Roman „Wer hat Bambi getötet?“ zieht die Leser hinein in einen alltäglichen Wahnsinn
Triumph der Siegerin: Bricht Annie Ernaux mit „Der junge Mann“ ihr letztes Tabu?
Die faszinierende kurze Erzählung „Der junge Mann“ enthüllt viel über die Nobelpreisträgerin Annie Ernaux
Warum sollte man heute noch Ernst Jünger lesen – vor allem als Frau?
„Strahlungen“, Ernst Jüngers Tagebücher aus den Jahren 1939 bis 1948, sind ein vertrackter Ziegel. Nur „Männerliteratur“ sind sie nicht
Zum 25. Todestag von Ernst Jünger: Dandytum der Desinvolture
„Strahlungen“ lautet der Titel der vorbildlich editierten historisch-kritischen Ausgabe von Ernst Jüngers Tagebuchkomplex aus den Jahren 1939–1948, herausgegeben von Joana van de Löcht und Helmuth Kiesel
Isabel Fargo Cole über ihr Buch „Die Goldküste. Eine Irrfahrt“
Ihr Großvater Arva war ein Goldschürfer. Von ihren Eltern lässt sich die Schriftstellerin Isabel Fargo Cole zu einer Gruppenreise nach Alaska überreden. Entstanden ist der tolle Essay „Die Goldküste. Eine Irrfahrt“
Abgesackter U-Bahn-Tunnel in Berlin: Für die U2 ist eine Helmpflicht geplant
Der Chef der Jelbi-App will das Pendlerdasein revolutionieren: Den Fahrgästen der Berliner Verkehrsbetriebe ein bisschen Angst zu machen, ist dabei noch nicht einmal seine beste Idee
Hässliche Blumen : Vielen Dank für die Arschcucke
Der Valentinstag steht bevor. Warum man beim Blumenschenken eigentlich nur alles falsch machen kann, erklärt unser Lexikon der Woche
Der Mensch im „Anthropozän“ überschätzt sich grandios
Die neuen Sachbücher im Februar: Prof. Dr. Erhard Schütz liest sich „per Anhalter“ durch die Weltgeschichte und landet beim höchsten der Gefühle
„Weniger arbeiten ist gut fürs Klima“: Autorin Sara Weber im Gespräch
Sara Weber hat während der Pandemie ihren Job bei LinkedIn gekündigt und jetzt ein Buch geschrieben: „Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?“
Dürfen Klima-Aktivisten in die Ferne fliegen?
Der Shitstorm ist laut, die Springerpresse jubelt: Zwei Klimakleber wurden beim Fernflug-Urlaub in Asien erwischt. Dürfen die das?
„Liebes Arschloch“ von Frankreichs Starautorin Virginie Despentes: Kaputt de luxe
Virginie Despentes' neues Buch „Liebes Arschloch“ ist ein Roman aus E-Mails zwischen Boomern. Es geht um #Metoo, Corona, das Altern und die Drogen
Arno Geigers neuer Roman: Phoenix aus dem Altpapier
Der österreichische Beststeller-Autor Arno Geiger führte jahrelang eine seltsame Doppelexistenz. Wie er damit zum Schriftsteller wurde, erzählt er in seinem beglückenden Roman „Das glückliche Geheimnis“
Die EU lässt die Grille als Lebensmittel zu: Wissenswertes über das Tier
Die EU-Kommission lässt die Grille als Lebensmittel zu, Hubert Aiwanger ist empört. „Und in meinen Sinnen schrillen / kleine Wünsche mit den Grillen“ reimte allerdings nicht er sondern Rilke. Was man sonst noch über die Grille wissen muss
Wie Rita eine Lolita erfindet: Ana Marwans Roman „Verpuppt“
Wie literarischer Jazz liest sich der neue Roman „Verpuppt“ der Bachmann-Preisträgerin Ina Marwan. Aber was will sie uns sagen?
Über Identität in einer fragilen Gegenwart: Wir könnten uns nicht fremder sein
Unser Autor beschreibt sich selbst als „alten weißen Mann“. Aus dieser Perspektive liest er „Wo die Fremde beginnt“ mit Gewinn. Und doch kann er der Autorin Elisabeth Wellershaus nicht ganz zustimmen
Die Welt denkt über Wege zum Frieden im Ukraine-Krieg nach: Und Deutschland?
Henry Kissinger scheint mit 99 Jahren geistig wacher als Annalena Baerbock: Auch in Zeiten erbarmungsloser Kämpfe muss es eine Suche nach Friedenslösungen geben
Eskalation oder Verhandlungen: Zwei Szenarien für den Ukraine-Krieg
Bodentrupppen auf der Krim oder Waffenstillstandslinie: Über die Aussichten im Ukraine-Krieg und eine UN-Resolution, die Hoffnung macht
Liberaler Autoismus
Ohne Auto keine Freiheit – das legen Aussagen von FDP-Politikern nahe. Aber sorgt die Herrschaft des Kraftwagens wirklich für freie Bürgerinnen? Wie sieht es in der Praxis damit aus? Wir schauen genauer hin
Gallizismen: Nun mach ma‘ keene Fisimatenten
Laut Statistischem Bundesamt lernt nicht einmal jedes siebte Kind in der Schule noch Französisch. So what, denken Sie? Wir finden: Das ist ein Malheur, kein Kinkerlitzchen. Aber dank Lehnwörtern kann jeder parlieren. Unser Lexikon
„Die Inkommensurablen“ von Raphaela Edelbauer: Drei Schlafwandler:innen in Wien
In Raphaela Edelbauers Roman „Die Inkommensurablen“ stolpern drei Österreicher:innen durch Albtraum und Fiktion. Man folgt ihnen gern, aber warum diese sperrige Sprache?
„Goethe in Buenos Aires“: Die letzte Flüchtlingsgeneration erzählt
Als Kinder flüchteten sie mit ihren Eltern aus Hitler-Deutschland nach Argentinien. Im Gesprächsband „Goethe in Buenos Aires“ fragt Henriette Kaiser die letzten Zeitzeugen
Fotografien von William Eggleston in Berlin: „Dad hat eine untergehende Welt abgebildet“
Mit „William Eggleston: Mystery of the Ordinary“ zeigt C/O Berlin die wohl spektakulärste Fotoausstellung des Frühjahrs. Kurz vor der Eröffnung traf unser Autor zwei seiner Kinder beim Aufbau an