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Federleichte Fingerübung

Kerstin Hensel präsentiert eine Novellensammlung über verwirrte Liebesverhältnisse und erzählt mit Lust an den Geschichten und den Figuren die sie tragen

Ulrike Baureithel

Ein moderner Zauber

Der Literaturwissenschaftler Heinz Schlaffer zeigt in seinem jüngsten Band schlicht und ergreifend, wozu Gedichte auch heute noch gut sind

Des Schrecklichen Anfang

Mit „Planet Wermut“ hat Oksana Sabuschko einen ­Essayband geschrieben, aus dem die Gedanken davonfliegen. Immer wieder wandelt sich das Eindringliche ins Penetrante

Magda

Werktags Romane, sonntags Fußball

„Als die Bücher noch geholfen haben“ – F. C. Delius erzählt von der heroischen Phase der deutschen Nachkriegsliteratur

Sklaven des Milieus

Fünf Romane waren für den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 nominiert. Katrin Schuster hat sich mit ihnen im Vorfeld der Verleihung befasst

Der Händler war ein Mäzen

„Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst“: Ottfried Dascher hat die erste umfassende Biografie des von den Nazis verfolgten Kunsthändlers Alfred Flechtheim geschrieben

Kokain und Radiowellen

Tom McCarthys Romanepos „K“ ist eine so voluminöse wie eindringliche Mentalitäts­geschichte der technologie­begeisterten Moderne

Pennys Wert

Der Discounter verpasst sich ein neues Image und wirbt mit roten Gratis-Körben. Ab März gibt es mehr Bio und weniger Kartongewühl. Will man jetzt Upperclass-Markt werden?

Maxi Leinkauf

Durch die Blume

David LaChapelle prägte mit seinen Modefotos und Porträts die Bildsprache großer Magazine. Dann zog er sich zurück, um Kunst zu machen. Warum fotografiert er nun Blumen?

Schlecht versorgt

Soll sich der Staat um alles kümmern? Unser Kolumnist fühlt sich jedenfalls bedroht von der Schrift auf seinem Bildschirm, die ihn zum Kauf digitaler Technik animiert

Mut für Occupy

Ein Blick in die Geschichte der Demokratiebewegung zeigt: Nicht alles, was wie ein Scheitern ausschaut, ist es dann auch

Bedrängte Minderheit

Alain Kelers inhaltlich wie formal herausragender Reportageband "Reisen zu den Roma" ist Comic, Dokumen­tation und Sachbuch in einem

Entlang der klaren Linie

Tim-und-Struppi-Comics sind längst zum Gut der Popkultur geworden. Vertiefende Analysen findet der Fan ebenfalls leicht

Utopischer Charme

„Stresstest Deutschland“: Jens Berger seziert ein Land, das sich vom Versprechen sozialer Gerechtigkeit entfernt hat – und fordert den gesellschaftlichen Protest ein

Krawall und Diskurs

Moritz Altenrieds kulturtheoretische Analyse befasst sich mit dem Rassismus in der Deutung der britischen Aufstände 2011

Jubiläumsgewinnler, tiefer gehängt

Von Karl May, Preußenseligkeit, Kantinengerüchten und Nostalgie: Literaturprofessor Erhard Schütz befasst sich dieses Mal mit Varianten des Biografischen

„Der Inka“ in den Köpfen

Präsident Humala bleibt große Reformen schuldig. Immerhin lässt er die Zwangssterilisationen untersuchen, zu denen zwischen 1996 und 2001 Tausende Frauen gezwungen wurden

Im Küchenkabinett der Macht

Egon Bahr erklärt, weshalb die Welt von einer Handvoll Menschen regiert wird, er die Politik von Angela Merkel falsch findet und Deutschland kein normales Land ist

Das Freizeichen hören

Marion Brasch hat ein mitreißendes Buch über ihre erste Lebenshälfte geschrieben. Hauptfigur ist nicht der berühmte Bruder Thomas, sondern der linientreue Vater

Der Zellkämpfer

Beinahe jeder zweite Mensch erkrankt in seinem Leben an Krebs. Warum? Antworten des zur Zeit gefragtesten Onkologen der Welt: Siddhartha Mukherjee

Ein Abbild unseres Selbst

Siddhartha Mukherjee erzählt die Kulturgeschichte des Krebses. Unglaublich, aber wahr: man liest es gern

Tröstende Sinnfreiheit

Im neuen Roman von Frank Schulz lässt sich ein Hartz-IV-Empfänger von nichts irritieren – auch nicht von einer St.-Pauli-Unterweltsgröße

Meister des Überflüssigen

Seine Texte haben keine Botschaft, keine Theorie, keine Quellen: Helmut Schödel ist ein Reporter in Reinform