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Wolf Wondratschek kommt pünktlich ...
... und bringt Mathieu Carrière mit. Bald schon muss man fürchten, dass eine Buchmesse kein guter Ort ist, um über Romaninhalte zu sprechen. Oder etwa doch?
Das Dilemma der Kreativen
Der Band „Geistiges Eigentum und Originalität“ versucht, die verfahrene Diskussion um das Urheberrecht in Zeiten des "Prosumers" neu zu beleben
Graswurzeln aus Plastik
Die Glaubwürdigkeit von Bürgerinitiativen ist für Unternehmen eine große Verlockung. Im eigenen Interesse hängen sie sich das Mäntelchen sozialer Bewegungen um
Senkgruben der Konformität
Wer „Mad Men“ mag, muss John Cheever lieben. In „Die Lichter von Bullet Park“ demontiert er das Glücksversprechen der bürgerlichen US-Vorstädte
Und wie wird nun die Küche grün?
Aus dem fleischlosen Essen ist längst ein ideologisches Monstrum geworden. Das muss nicht sein, sagt der Koch. Und gibt ein paar Tipps für die vegetarische Küche
Sterben müsste man, um es perfekt zu machen
Der polnische Lyriker Tadeusz Dąbrowski zitiert sowohl Heidegger als auch Frank Black und sinniert über jene Quadratur des Kreises, mit der die Poesie seit jeher ringt
Zanon oder Heimweh nach der Zukunft
Seit gut einem Jahrzehnt trotzt in Patagonien eine selbst verwaltete Keramikfabrik dem globalisierten Zeitgeist. Inzwischen wurde die Belegschaft zum Eigentümer
Wo Stille verdammt laut ist
Mit seiner Roadnovel „Liebe Isländer“ misst Huldar Breiðfjörð die Identität des Landes neu aus. Porträt eines Nonchalanten
Nachdenken in Nişantaşı
Die Buddenbrooks vom Bosporus: Orhan Pamuks Debütroman „Cevdet und seine Söhne“ erscheint endlich in deutscher Übersetzung
Die Alleingelassenen
Der deutsche Kriegseinsatz in Afghanistan findet langsam, aber nachdrücklich seine Verarbeitung in der Literatur
Der Bond für Akademiker
Eine neue Dissertation geht der Zusammenarbeit der frühen Frankfurter Schule mit dem amerikanischen Geheimdienst nach
Sitten verlottern? Gut!
Rainer Erlinger erklärt, wie man sich richtig verhält – im Biomarkt, im Zug und in der Energiefrage. Ein Gespräch über die moralischen Tücken des Alltags
Wie Tom und Jerry
In seinem neuen Roman "Karte und Gebiet" entwickelt Michel Houellebecq ein zuvor ungekanntes Maß an Selbstironie. Ansonsten ist alles wie immer
Kein einfacher Mensch
Der Dichter Adalbert Spichtig muss dringend entdeckt werden. Ein Gespräch mit seinem Verleger Walter Helbrecht
Anbeter des Erfolgs
Kommt jetzt die Zeit der „Pragmatiker“ in der SPD? Nein, denn sie haben ja auch bisher den Ton vorgegeben: über die Verachtung der Fantasie und überzeugungslose Leere
A-Z Berlin, literarisch
Berlin führt abseits der Straßen und Plätze noch ein weiteres öffentliches Leben: Zwischen Buchdeckeln. Erhard Schütz unternimmt einen literarischen Rundgang von A bis Z
Die Soko-Leipzig-Literatur
Manche groß angekündigten Debüts wären dieses Jahr besser in der Schublade geblieben. Ein paar haben wir dann doch gefunden, die ein Gewinn für den Leser sind
Sei kein Troll!
Sjón hat früher Gedichte bei Rock-Konzerten vorgetragen. Heute schreibt er Romane, die Islands Traditionen mit Popkultur verbinden. Und ab und zu einen Song für Björk
Ein Lämpchen reicht
Das Restrisiko der Atomenergie unterliegt weder Naturgewalt noch göttlichem Schicksal. Es ist Teil der Technologie. Und allgegenwärtig
Ich ist ein Ausgezeichneter
Clemens Setz hat am Donnerstagabend den Leipziger Buchpreis in der Kategorie Belletristik verliehen bekommen. Katrin Schuster stellt alle Nominierten vor
Supergau in Fukushima: Protokoll einer Katastrophe
Am Bett liegen schon die Mangas, der Impfpass und das Ticket nach Japan. Dann meldet ihr Computer: Ein Reaktor brennt. Lucy Fricke soll als Goethe-Stipendiatin nach Tokio
Krank = genial = Künstler
Aus den Tiefen des Unbewussten: Mit der Rückkehr der Biografie erlebt auch die Legende vom kranken Genie eine Renaissance
Das Ende vom Anfang
Der vergangenen Oktober gestorbene Thomas Harlan findet in dem nachgelassenem Buch „Veit“ zum Thema seines Lebens zurück – und so etwas Ähnliches wie Versöhnung
Der Flirt mit der Gülle
Von der „Landlust“ zum „Landfrust“. Der Mensch sehnt sich nach einem naturnahen Leben, aber wie schwer das ist, zeigen neue Sachbücher zum Thema
Die Gipfelstürmerinnen
13 „Bergsteigerinnen über siebzig“ erzählen aus einer Zeit, in der man als Alpinistin noch anarchistisch war