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Die ideale Zelle

Um die Gefängnisse machen Architekten einen Bogen. Ein Fehler, sagt Andrea Seelich: "Vernünftige Gefängnis­architektur ist potenzieller Opferschutz"

Was ist im Boden verborgen?

Diese Woche spricht der Gärtner mit Hölderlin, sinniert über einen suizidalen Fisch und empfiehlt, den Boden fruchtbar zu machen

Deutschland im Herbst

Vier Tage lang dokumentierte die Fotokünstlerin Regina Schmeken die Atmosphäre nach dem Mauerfall. Die Bilder sind derzeit in einer Berliner Ausstellung zu sehen

Die große Liebe? Pah!

Auch David Nicholls kümmert sich in seinem neuen Roman "Zwei an einem Tag" um die unerfüllte Sehnsucht nach der großen Liebe. Ist gut geschrieben. Nervt trotzdem

Der Kampf um die Commons

Eine neue Internationale haben die Globalisierungskritiker nicht gegründet, aber der Kultur der Linken demokratische Impulse gegeben

Plötzlich ohne Kriegsbeil

Im Verhältnis zwischen der EU und Russland gibt es Streicheleinheiten, auch wenn die nächsten Krisen schon programmiert sind

Sekundärtugenden gratis

Der Name Antonio Negri steht für eine unorthodoxe Linke. Dieses Wochenende sprach Negri in der Berliner Volksbühne. Wofür steht die eigentlich? fragte sich unser Autor

Sarkozys Kabinettsstückchen

Klatsch, Vetternwirtschaft und Verschwendung – die Bilanz von Frankreichs Präsident ist niederschmetternd und beschert ihm eher bescheidene Umfragewerte

Wand in den Köpfen zementiert

20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer feierte die Bundesrepublik sich selbst. Eine Systemdiskussion fand auch am Gedenktag nicht statt

Der Geruch von Freiheit und Nivea

Nach dem Fall der Mauer ziehen mächtige Demonstrationen durch Prag und Bratislava. Eine slowakische Emigrantin reist zurück in die samtene Revolution

Das Qualitätsversprechen

Der neue Eigentümer Matthias Koch ­setzt auf die Kreativwirtschaft und entwickelt ein neues Ethos des Verlegens

Das Bürger-Heer sitzt auf

Sarrazin und Sloterdijk als Bannerträger: Die gehobenen Stände machen der „Unterschicht“ das Leben schwer und die Existenz prekär

Wenn Geschichte nur stört

Wer den 9. November 1989, die Mauer und den Mauerfall aus ihren historischen Verankerungen reißt, springt leider entschieden zu kurz

Lutz Herden

Auferstanden aus Musikclips

In Brandenburg sollten junge Franzosen und Deutsche DDR-Rockkultur kennenlernen. Dabei zeigte sich eine Gemeinsamkeit: Die Jungen wissen praktisch nichts über die DDR

Ein Tag, der in die Zukunft weist

Der 9. November hat gezeigt: Ein Tag ist zu kurz, um aller Ereignisse der Menschheit zu gedenken – unser Autor fordert deshalb einen Tag des Kalenders

Ich dachte: Ist der verrückt?

Passkontrollen eingestellt – Wie Oberstleutnant Harald Jäger am 9. November 1989 in Berlin mit der Öffnung der Grenze Weltgeschichte schrieb

Ich hab‘s verpasst!

Die Anthologie "Die Nacht, in der die Mauer fiel", beweist, dass Schriftsteller manchmal auch nur ahnungslose Menschen sind

Liebe Brüder und Schwestern von drüben!

Statt des 13-Uhr-Kommentars: Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es. Wenn wir in Ost und West fleißig Stein auf Stein setzen und "Bau auf" singen, kann viel passieren

Lutz Herden

Hüben wie drüben

Die Erinnerung an die Berliner Mauer ist auch eine Altersfrage, wie zwei ­Comics und eine illustrierte Anthologie zeigen

Immer wieder Sonnenuntergang

Zwischen Spurensuche und Utopie. Wie haben Künstler die zwanzig Jahre nach dem Mauerfall verarbeitet? Eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie

SED-Opposition und 4. November 89

In der Ausgabe vom 19. 11. 89 dokumentiert der "Sonntag" Alexanderplatz-Reden vom 4. November. Zur Vorgeschichte dieser Kundgebung gehört nicht nur der Herbst 1989

Lutz Herden

Kuba gibt es gratis

Christiane Pohle inszeniert am Hamburger Thalia Theater eine "Marx-Saga". Der Abend predigt keine Renaissance des Marxismus, bringt aber dessen Thesen zu Gehör