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Ein Tag, der in die Zukunft weist
Der 9. November hat gezeigt: Ein Tag ist zu kurz, um aller Ereignisse der Menschheit zu gedenken – unser Autor fordert deshalb einen Tag des Kalenders
Ich dachte: Ist der verrückt?
Passkontrollen eingestellt – Wie Oberstleutnant Harald Jäger am 9. November 1989 in Berlin mit der Öffnung der Grenze Weltgeschichte schrieb
Ich hab‘s verpasst!
Die Anthologie "Die Nacht, in der die Mauer fiel", beweist, dass Schriftsteller manchmal auch nur ahnungslose Menschen sind
Liebe Brüder und Schwestern von drüben!
Statt des 13-Uhr-Kommentars: Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es. Wenn wir in Ost und West fleißig Stein auf Stein setzen und "Bau auf" singen, kann viel passieren
Hüben wie drüben
Die Erinnerung an die Berliner Mauer ist auch eine Altersfrage, wie zwei Comics und eine illustrierte Anthologie zeigen
Immer wieder Sonnenuntergang
Zwischen Spurensuche und Utopie. Wie haben Künstler die zwanzig Jahre nach dem Mauerfall verarbeitet? Eine Ausstellung in der Berlinischen Galerie
Eine Sonntag-Redakteurin zeigt Arbeitshaltung
Ironie der Geschichte – der "Sonntag" veröffentlicht die erste Reportage vom Mauerfall in der gleichen Ausgabe wie die Reden von der Kundgebung am 4. November 1989
SED-Opposition und 4. November 89
In der Ausgabe vom 19. 11. 89 dokumentiert der "Sonntag" Alexanderplatz-Reden vom 4. November. Zur Vorgeschichte dieser Kundgebung gehört nicht nur der Herbst 1989
Kuba gibt es gratis
Christiane Pohle inszeniert am Hamburger Thalia Theater eine "Marx-Saga". Der Abend predigt keine Renaissance des Marxismus, bringt aber dessen Thesen zu Gehör
Unser Mauerfall
Sechs Geschichten in Bild und Ton
"Ich war dann so ein bisschen der Vorzeigeossi"
Heike Matthées träumte schon als Kind davon, Illustratorin zu werden. 1988 wäre es fast so weit gewesen. Doch dann fiel die Mauer.
Ansichten einer Revolution
Wenn vom Mauerfall gesprochen wird, sind oft allerhand schablonenhafte Bilder im Spiel. Doch das Erleben der Einzelnen entzieht sich eindeutigen Zuordnungen
Zwischen Vergolden und Einschwärzen
Immer wieder werden ganze Epochen im Rückblick vergoldet: Es war also nicht alles schlecht in der DDR – aber was war eigentlich gut?
Von alten und neuen Mauern
Beim Mauerfall war das Fernsehen das dominierende Medium, mittlerweile hat das Internet es abgelöst. Aber was kann das neue Medium zum kollektiven Erinnern beitragen?
An der Zeitenwende
Der ehemalige Vorsitzende der Linken beschrieb einst für den "Freitag", wie er den Mauerfall erlebte. Gestern ist er im Alter von 71 Jahren verstorben
In anderen Welten
In ihren Debütromanen schicken Peter Richter und Andreas Platthaus ihre Helden in die Fremde
War was?
Jana Hensel wurde mit "Zonenkinder" bekannt und wird seitdem immer nach der DDR gefragt. Mit Vorliebe an Jahrestagen. Dabei würde sie gern mal über etwas anderes sprechen
Die müden Empörer
Vom revolutionären Schwung zum restaurativen Schwank: Wie der Wandel immer wieder verhindert wird
Das Gefühl haben, alles sei möglich
Annett Gröschner hat Erinnerungen an die größte, unabhängige Demonstration vor der Wende gesammelt, die am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz stattfand
Verbirg dein Anderssein
Eine Frau aus dem Osten ist Kanzlerin und ihr Vize schwul: das scheint vielen Deutschen egal. Gut so, aber die Akzeptanz hat ihren Preis
Die wiedergefundene Sprache
Die legendäre, vielfach verklärte Demonstration vom 4. November 1989 war die letzte, in der es um einer Erneuerung der DDR ging – fünf Tage später fiel die Mauer
Rolf Schneider nimmt sich das Thema Einheit vor
Drei Tage nach dem Mauerfall, im "Sonntag" vom 12. November 1989, schreibt der Schriftsteller Rolf Schneider über DDR-Sozialismus und Wiedervereinigung
Meine Berliner Mauer
Für einen sowjetischen Auslandskorrespondenten der Agentur "Nowosti" in Berlin war die Ost-West-Grenze ein Ort der Gratwanderung, die schon mit der Kindheit begann
Krach im Kaffeehaus
Claudio Magris, der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, warnt in einer fulminanten Rede Europa vor der Gewöhnung an den Krieg und dem Hochziehen neuer Grenzen
Ich, Du und alle, die wir kannten
Fotografin Nan Goldin zeigt wieder Bilder in Berlin. Ihr Stil ist durch das Internet heute demokratisiert, an emotionaler Kraft haben die Fotos deswegen nichts verloren