bkhdk

Ich finde es wird von Tag zu Tag schlimmer...
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RE: Ding-Dong! The Witch Is Dead | 09.04.2013 | 14:18

Es gibt noch einige heftigere Songs gegen Thatcher. In dem Maß habe ich das noch nicht bei einem Politiker gesehen.

http://louderthanwar.com/top-13-anti-margaret-thatcher-songs/

dort kann man sich auch die Lieder anhören.

Unübertroffen dürfte vermutlich von Exploited "Maggie (you’re fucking cunt)" sein. Allein der Titel ist schon tonangebend.

"They want to see you suffer, they want to see you dead" ---> Ich würde sagen fast 30 Jahre nach der Veröffentlichung: eingelocht.

RE: Winnetou für Cowboys | 17.01.2013 | 12:43

Sehr interessant ist, dass die Kritiker die Anspielungen oft nicht verstehen, genau wie hier, auch in der SZ. Der Charakter von Waltz ist eine Anspielung auf den immer rechtlich korrekt handelnden Kopfgeldjäger aus "Leichen pflastern seinen Weg", dargestellt von Klaus Kinski, ebenfalls ein Corbucci-Film, wie der Ur-Django. Nur kämpft dieser hier auf der richtigen Seite, während Kinskis Charakter immer der Böse ist. "Leichen pflastern seinen Weg" spielt übrigens auch im Schnee.

Die Frage, die über den ganzen Film allerdings nur auf zweiter Ebene gestellt wird, ist die, warum sind die Sklaven in der Mehrheit und warum machen sie keinen Aufstand? Überall sind die Farmen voll mit "Niggern", zum Teil ist der Sklavenhalter umgeben von Schwarzen und der Zuschauer fragt sich, warum ergreifen sie nicht die Initiative. Auch bei Calvin Candie, dem von Leonardo DiCaprio dargestellten leicht irren Sklavenhalter ist das Esszimmer voll mit Sklaven. Jeder Gast hat mindestens einen Sklaven als Kellner und in der Küche sind auch noch jede Menge Sklaven, aber keiner haut dem Irren einfach den Schädel ein. Die einzige Szene der Auflehnung kommt gleich am Anfang, auf Initiative von King Shultz.

Der Film ist aber sehr gut, da er den vermutlich heute noch herrschenden Rassismus in Teilen der Südstaaten sehr schön darstellt. Die Weißen Südstaatler sind dumm, primitiv und rassistisch, sie sind Unsympathen. Wenn man sich die Tea-Party anschaut, dann bekommt man Angst ob der Parallelen.

RE: Dschungelcamp - Ich ignoriere es nicht mehr! | 16.01.2013 | 15:28

Danke für den Tipp, aber da er ja anscheinend ganz zivilisiert war, kann ich mirs auch schenken.

RE: Kritik an RTL | 16.01.2013 | 15:25

Und Helmut Berger hat alles richtig gemacht. Er hat 150.000 gefordert, da RTL überhaupt nichts zur Gage sagt, kann es nicht sooo viel weniger gewesen sein. Dazu kommt jetzt der Bildband über ihn. Dazu bezahlt ihm jetzt noch RTL zwei Wochen Australienurlaub im Luxusressort. Gebt mal auf der google-Seite nur "Helmut" ein und wartet auf die Vorschläge. Berger kommt an erster Stelle noch vor Schmidt und Kohl. Ich denke die nächsten paar Jahre wird er nicht von 450 Euro/Monat leben müssen. Schließlich kommen ja noch Talkshowgagen dazu. Vielleicht bekommt er ja noch ein Rollenangebot...

Der Spiegel-TV-Bericht wirkt deshalb so lieblos, weil es dem Reporter nicht gelungen ist, ein Interview mit Berger zu führen und er dann halt irgendwas zusammengeschnitten hat.

RE: Dschungelcamp - Ich ignoriere es nicht mehr! | 14.01.2013 | 18:09

In was für einer Scheiße der früher mitgespielt hat, da ist so eine Rolle bei RTL jetzt nicht das Allerschlimmste. Er sollte halt nur nicht so sang- und klanglos untergehen. Intellektuell hast du recht, aber ich will ja nicht zuviel fordern.

Zu meinem Verhältnis zu RTL muss ich sagen, dass ich gerade mal überlegt habe, welche Sendernummer RTL bei uns auf der Fernbedienung hat. Ich bin mir nicht sicher, sie ist einstellig, ich glaube die 6, aber ich weiß die von 3sat-HD, Arte-HD, phoenix, zdf-xyz und ARD-xyz auswendig und die sind wesentlich höher, selbst die von KIKA-HD kenne ich (29). Also - dieser Sender findet bei mir nicht statt. Aber für Berger war ich bereit meinen inneren Widerstand, wider besseres Wissen zu überwinden und es zu schauen. Leider war er schneller draußen, als ich es mir ansehen konnte.

RE: Dschungelcamp - Ich ignoriere es nicht mehr! | 14.01.2013 | 14:01

Recht hat er wohl, doch nehme ich ihm das nicht ganz so ab. Ich bin sicher, dass das ein abgesprochenes Spiel war. Außerdem war es das Intelligenteste was er machen konnte. Der einzige Promi dieser Staffel geht als Erstes raus. Die gesamte mediale Berichterstattung wird sich jetzt trotzdem noch um ihn drehen, bis zum Ende der Staffel. Selbst wenn der Doktor ihn tatsächlich aus gesundheitlichen Gründen rausgeholt hat, bekommt er die volle Gage.

Wie sagte Olivia Jones zur BAMS, wenn die Kameras aus sind ist er klar und ganz normal.

Ich hoffe nur für ihn, dass ihm RTL wenigstens noch ne kleine Nebenrolle oder sowas in einem TV-Film spendiert. Das hätte er schon verdient, für den Medienpopanz den er erzeugt hat.

RE: Dschungelcamp - Ich ignoriere es nicht mehr! | 10.01.2013 | 20:36

Helmut Berger hat mit Romy Schneider und Alain Delon gedreht, in irgendeinem Paten und in Denver-Clan mitgespielt. Also, der war definitiv mal ein Star, vor meiner Geburt, die jetzt auch schon ein paar Jahr(zehnt)e zurückliegt.

RE: Ein amtlicher Trojaner | 09.10.2011 | 08:55

einfach Linux statt Windows für die "kriminellen Handlungen" verwenden, ist kein Problem, sich beides zu installieren und je nach Bedarf zu starten. Und Ubuntu sieht gut aus und kommt aus Südafrika...

RE: Klub 27 | 05.07.2011 | 15:42

das Resümee und letzte Ausfahrt 42 ist vermutlich richtig. Wer hat denn davon Notiz genommen, dass der begnadete Bassist von "The Who" mit 57 einen echten Rockstartod hingelegt hat und vollgekokst im Hotelzimmer lag. Man könnte sagen, er hat gerade noch seinen Ruf als genialer Musiker retten können, während für Townshend und Daltrey gilt, viel Spaß auf Revivaltouren und bei Las-Vegas-Auftritten. Allerdings bleibt hier Keith Moon unerwähnt, der aber (leider) ganze 32 wurde, somit den Klub 27 um fünf Jahre verpasst hat. Aber der hat sich nur zuviel von seinem Medikament eingeworfen, dass er gegen die Alkoholsucht nahm, also kein echter Rockstartod.
Ein (irgendwie) genialistischer Rockstar -Sid Vicious- ist sogar nur 22 geworden. Er war eigentlich der Prototyp dessen, dem Kurt Cobain nur hinterherhecheln konnte. Ein Rockstar, der auch ohne Musiktalent als Rockstar fungierte. Auf den Liedern, die offiziell mit Vicious eingespielt wurden, spielte Steve Jones den Baß und live wurde er leise geregelt. Dafür war er dann auch nach einer Mordanklage mit 22 hinüber, angeblich hat ihm seine Mutter den tödlichen Schuss verpasst, die selbst 1996 an einer Überdosis starb. Kurz: der Prototyp des Rockstars.
Und sowas soll ein Vorbild für unsere Jugend sein?
Ich trage seit Jahren schon ein T-Shirt mit seinem Konterfei.

RE: „Krieg ums Liebig-Haus“: die Räumung, die Propaganda, die Debatte | 03.02.2011 | 08:53

Sehr bemerkenswert ist, dass man nicht einmal bei bild.de die Besetzung an sich so recht kritisieren will. Auch in den Zitaten der Anwohner ist nicht einer der sagt, dass die endlich weg sollen. Es wird sogar ein Zitat veröffentlicht, dass von einem stammen dürfte, der zur Gentrifizierung Friedrichhains beigetragen haben könnte.

LUTZ HAASE (30), Chef einer Kreativagentur: „Das Problem, das ich sehe, ist, dass Investoren zwar das kreative Berlin verkaufen, es aber selbst plattmachen."

Diesen Satz auf bild.de zu lesen hat mich sehr überrascht, bringt er doch die Problematik auf den Punkt und zwar genau so, wie sie auch die meisten Linken sehen dürften.