RE: Einladung zu Deiner Vernissage & Uraufführung | 01.02.2015 | 08:44

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Musik You-Tube-Link:

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 31.01.2015 | 04:13

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Jeder Blick, jede Geste, jedes Wort verändert die Welt. Deine Texte tun es nur nicht so drängend und aufdringlich wie meine. Und das ist vielleicht besser so, weil Du niemanden nervst mit Deinen Texten.

Du willst nichts verändern, das macht alles leicht für Veränderung.

Yakusan wurde einst um ein Wort gebeten. „Gerne“ antwortete er. Der Gong ertönte, das Zendo füllte sich, Yakusan verließ schweigend seinen Platz und ging in sein Zimmer zurück.

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 31.01.2015 | 04:01

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ich möchte Dir danken – für all das Gute, das Deine Worte schenken.

love

dw

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 31.01.2015 | 03:53

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Lieber Jill,

„Wir haben schon reale Projekte gemacht, in denen jeder ein Mindesteinkommen bekam und jede Arbeit unter der Freiwilligkeit zu leisten war. Maximal nach 24 Monaten war trotz finanzieller Sorgenfreiheit der Konsens zwischen den Menschen aufgebraucht, eine Erfahrung, die Sie im kleinen in einer WG machen könnten.

Wir hatten schon nur die Charaktere aufgenommen, die sich diese Welt (so wie Sie es tun) wünschten. Selbst mit diesen Menschen klappt es nicht.“ Jill

Was waren das für Projekte?

Es gibt auch viele Beispiele für Projekte, die klappen und die Hoffnung machen.

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 31.01.2015 | 03:52

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soon, but open.

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 25.01.2015 | 08:41

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Lieber Poor,

wichtig ist nicht wie lang ein Text ist, sondern wichtig ist nur, dass er von Herzen geschrieben ist. Deine Texte sind alle von Herzen geschrieben. Sie schenken viel Nähe und Wärme, lassen an Deinem Leben und Deiner Sicht auf die Welt teilhaben, und öffnen Fenster im Alltag für die Liebe.

Die Geschichte mit dem kleinen Vogel, den Du in die Freiheit getragen hast – zum Beispiel öffnet das Herz.

Vielleicht fangen durch Deine Geschichten viele Menschen an, einen Blick zu entwickeln für die Schmetterlinge, Vögel und Blumen und mehr Mitgefühl zu leben.

Außerdem sind Deine Geschichten zudem oft gleichnishaft. Zum Beispiel, wenn ich mich manchmal ganz gelähmt fühle, einen Tunnelblick bekomme und mich so fühle wie der kleine Vogel hinter den dunklen Betonmauern, denke ich mir, Poor wäre jetzt für Sonnenschein, Wind um die Nase und Weite. Allein der Gedanke verändert den Blick und der Tunnelblick weitet sich und man/frau kann wieder Flügel ausbreiten.

Danke, lieber Poor – für alles.

Liebe Grüße

Daniela

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 25.01.2015 | 08:19

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Lieber Ludwig,

vielen lieben Dank für Deinen Kommentar, vor allem für die Hinweise auf die beiden Frauen.

Khalil Gibran spricht viel von der Fülle der Liebe, in der Natur liegt etwas Schöpferisches und sehr viel Leichtigkeit.

Epikurs Metaphysik ist materialistisch, seine Erkenntnistheorie sensualistisch, aber es ist wie Du schreibst, in seinem Hedonismus bedeutet Lust mehr, sehr viel mehr als Triebbefriedigung, es geht um eine tiefe Seelenruhe und um Glück bei ihm. Die Quelle des Schöpferischen schwingt in seiner Philosophie mit. Es ist auch bedeutend, dass er Lust zum Teil der Ethik macht, während Kants Ethik sich selbst negiert, weil sie die Bedeutung des Glücks leugnet, ist eine Ethik, die dem Moment des Glückes einbezieht eine Ethik für den Menschen und nicht gegen den Menschen (durch Selbstverleugnung und Negieren der Lust - wie z. B. bei Kant et al.).

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 25.01.2015 | 07:31

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John und Yoko Ono

https://www.youtube.com/watch?v=09oPUWPpOc4&list=RD09oPUWPpOc4&index=1

it‘s only love

I get high when I see you go by, my oh my

When you sigh my inside just flies, butterflies

why am I so shy when I'm beside you

It's only love and that is all

Why should I feel the way I do

It's only love and that is all

But it's so hard loving you

Is it right that you and I should fight, every night

just the sight of you makes nighttime bright, very bright

haven't I the right to make up girl

It's only love and that is all

Why should I feel the way I do

It's only love and that is all

But it's so hard loving you

Yes it's so hard loving you

Loving you

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RE: Lust statt Lohn- und Sklavenarbeit | 25.01.2015 | 06:56

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Lieber Jill,

Aber ich kann Sie beruhigen. Ich hatte nie das Leben einer Prinzessin, ich arbeite sehr viel, ich bevorzuge allerdings wie der kleine Prinz Arbeiten, die ich als sinnvoll erachte, z. B. fotografieren, Blumen pflanzen oder Arbeit im Krankenhaus und auf der Baustelle, Musik und Kunst und Sozialarbeit.

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Und ich habe einen Traum. Ich träume davon, dass Arbeit nicht mehr unter existentiellen Nöten stattfinden muss. Ich träume von einer Gesellschaft, in der es keinen Zwang mehr zur Arbeit gibt, Arbeit in Freiheit möglich ist. Das halte ich für die ehrlichste Form der Demokratie, jede/r engagiert sich in den Projekten, die er/sie für sinnvoll erachtet – seine/ihre Begabungen verwirklichend und in Liebe.

Solange Menschen z. B. in Ihrer Daseinssorge und Daseinsvorsorge von der Fließbandarbeit eines Autokonzerns abhängen, ist es unwahrscheinlich, dass Wähler/innen zum Beispiel so wählen wie es aus Sicht des Naturschutzes sinnvoll wäre, wenn aber Menschen unabhängig und frei sind, dann kann wirkliche Demokratie verwirklicht werden. Lobbyisten/innen können dann nicht länger die Politik erpressen, weil Politiker/innen nicht mehr über Arbeitsplätze erpressbar sind. Außerdem braucht es dann auch keine Politiker/innen mehr, weil in einer Gesellschaft, in der Arbeit in Freiheit verwirklicht wird, ist die unmittelbarste und direkteste Form von Demokratie gegeben: Jede/r verwirklicht seine/ihre Begabungen in Freiheit und Liebe -- in Projekte, die er / sie aussucht.

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