miauxx

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miauxx
RE: Kapelle | 20.07.2021 | 22:23

Ich glaube, Calvin führt die Kollekte.

RE: Kapelle | 20.07.2021 | 22:16

Dann warten wir mal, ob sich jemand aus dem Publikum meldet. 5, 4, 3, 2, 1 ...

RE: Kapelle | 20.07.2021 | 21:55

In der Nachbarschaft ist Opferfest. Da werden die Hammelbeine lang ... herausgezogen.

RE: Kapelle | 20.07.2021 | 21:52

"Wenn er Sie nach 30 Seiten nicht gepackt hat, können Sie ihn weg legen."

Bei der Stärke wird's schwer, passenden Anschluss anzufugen.

RE: Der Empath | 20.07.2021 | 20:20

So denke ich auch. Und wer glaubt schon Phrasen wie "unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen". Aber natürlich ist, was Laschet mit Begleitung da abzog, gerade für Politiker der größte anzunehmende Fauxpas. Selbst wenn der Anlass nicht ein so tragischer gewesen wäre, kann er nicht hinter dem Bundespräsidenten stehen und Faxen machen während der redet.

RE: Kapelle | 20.07.2021 | 19:52

Die ganze Community-Timeline ist zu mit "Kapelle". Ihr seid schlimmer als der "Wachtturm".

RE: Wir waren mal weiter | 19.07.2021 | 23:03

"Was auf jeden Fall schon da ist: Aufruhr, Abgrenzung von der etablierten Erwachsenenwelt und ihren Institutionen wie Familie, Schule, Kirche, bgl. Recht usw.. und die Suche nach einem Freiraum außerhalb etablierter sozialer Kontrolle."

Das gab es, folgen wir auch Platons Klage über die Jugend, schon immer. Der Begriff "Popkultur" ist aber ein kulturindustrieller der Zeit nach 1945. Jöricke belegt ihn allerdings ebenso unklar, wie Du ihn willkürlich zuordnen willst. Zum Vergleich: Auch vor der Konstruktion der ersten elektronischen Computer hatten die Menschen schon Geräte, die beim Rechnen halfen - aber es wäre falsch, einen Abakus "Computer" zu nennen. Es geht also darum, Dingen oder Zuständen einen verbindlichen Namen zu geben. Das Gegenteil davon ist, Namen zu erfinden, um damit Dinge oder Zustände in die Welt zu schaffen. Das funktioniert außerhalb überreicher kindlicher Fantasiewelten oder außerhalb animistischer Kulturen nicht.

Du kannst die Verzweiflungs- und Todesromantik, die Goethes "Werther" fast postwendend auslöste, aus heutiger Sicht "Popkultur" nennen. Oder auch den Shimmy der Zwanziger, diese äußersten Anstoß nehmende Wiederentdeckung der Körperlichkeit im Tanzen "wie die Wilden". Aber es trifft eben nicht den Begriff "Popkultur". Aber, richtig, auch Jöricke geht willkürlich bis völlig unklar mit der Bezeichnung um.

Abseits davon neige ich der freilich subjektiv empfunden Einschätzung Jörickes schon auch zu. Wie auch der von Zietz. Und ja, freilich ist es immer wieder das gleiche: Die Alten oder Älteren halten möglichst wenig von den jeweils Jungen. Aber den Eindruck der Spießigkeit und auch, abseits von social media, Uninspiriertheit habe ich genauso (Ausnahmen bestätigen freilich, wie immer, die Regel).

RE: Wir waren mal weiter | 18.07.2021 | 21:37

"Die Welt der 1940er/50er Jahre eine Welt VOR der Popkultur zu nennen, ist (...) doch eine überraschende Dummheit."

Widerspruch: Unser Autor hat da schon recht. Ja, freilich hat schon Leopold Mozart seinen Spross ermahnt, "das Populäre nicht zu vergessen" was diesem ja auch nicht passiert ist und sicher waren die Tanzböden von Dorf-Schenken bis zum Barlokal in Berlin-Mitte der 20er Jahre eine "andere", eine "populäre" Kultur. "Popkultur", als so benannte kultursoziologische Kategorie, hat aber tatsächlich erst in den 50er Jahren der kapitalistischen Welt ihren Anfang genommen. Nicht zufällig hängt das damit zusammen, dass in den 50ern die Jugend als Konsument entdeckt wurde. Auch das Rebellische der Popkultur war doch von Anbeginn vom Kapital eingehegt.