RE: Herr Krol aus Berlin | 18.06.2018 | 19:06

Wieder “gruppenbezogene Hetze im Freitag“, was?

RE: Lecken lernen! | 17.06.2018 | 20:01

Alles klar. Ich hoffe, auch Fr. Koester hat hier nur einen Lackmusstreifen ausgelegt.

RE: Lecken lernen! | 17.06.2018 | 18:29

Ja, hätte, hätte Fahrradkette. Wenn wir keine ausbeuterischen Verhältnisse hätten, wäre wohl vieles super. Solange das aber (noch) nicht so ist, gibt es vielleicht drängendere Probleme, als die Befindlichkeiten von super-super Minderheiten oder dass die Politik allen Ernstes Zeit auf Dr. Sommer-Pornos verschwendet, in denen wir allen Geschlechtern und Hautfarben beim fröhlichen Verhüten zuschauen dürfen.

Aber, wie gesagt, ich weiß eigentlich immer noch nicht, ob das hier nicht ein großer Satire-Aufschlag sein soll.

RE: Lecken lernen! | 16.06.2018 | 23:58

Der letzte Absatz, äh, ist Satire, ja? Sagt mir, bitte, dass das Satire ist! Ansonsten schlag' ich mir die Birne weich oder wechsel das Geschlechtern auf eines von den 60 ...

RE: Süddeutsche verklagt Blogger Uli Gellermann | 15.06.2018 | 22:49

Gellermann hätte einfach nur den Artikel Wetzels - der wirklich auf einem erschreckenden Niveau - kritisieren und zerreißen sollen. Keine Klage hätte hier irgendwelche Aussichten. Klagen wegen persönlicher Beleidigung dagegen schon eher. So sehr das “Arschloch“ auf der Zunge liegen mag - so etwas ist dann halt mindestens unprofessionell und v.a. nicht souverän.

RE: Unten ohne | 15.06.2018 | 22:07

Margritte-Reenactment

(“Das Ich ist eine Polonäse von Seinszuständen, die einander im Nacken spüren.“, Klaus Ungerer)

RE: Das innere Feuer | 15.06.2018 | 12:53

Bei uns kanzelt man solche Leute einfach als “Populisten“ ab. In Mexiko vermutlich auch. Jeder, der verändern will, ist verdächtig. Das Establishment Mexikos, wie auch andernorts, wird vermutlich auch auf Venezuela verweisen, um zu “zeigen“, wohin eine bolivarische Politik führe.

RE: Arroganz spricht | 14.06.2018 | 21:25

"In den Fällen, bei denen es sich um "sexual violence and harassment" handelt, es nicht um einen einfachen "complaint" handelt, lagen bisher immer persönliche Vorwürfe und Anzeigen gegen die gewaltübende Person vor."

Zunächst steht ein "complaint". Im besten Falle weiß man irgendwann, ob die Beschwerde/der Vorwurf/die Anzeige auf Tatsachen beruht resp. berechtigt ist. Was aber Ihr Satz sagen will, erschließt sich mir nicht.

"Die Article IX Verfahren sollen dazu dienen, das Studium und die Lehre antidiskriminatorisch zu gestalten [...]"

Ja. Und es wäre absurd, gerade sexuelle Belästigung und sexuellen Missbrauch im Kontext eines Abhängigkeitsverhältnisses, wie in Schule und Studium, nicht unter dem Artikel zu behandeln. Und ganz offensichtlich ist das ja auch nicht der Fall. Das im Einzelnen Verfahren umstritten sind, ändert ja an der Tatsache nichts. Und dass es keine abenteuerliche Herleitung ist, "sexuell harrassment" von Lehrenden an Schülern/Studierenden unter dem Diskriminierungsverbot zu verhandeln, lässt sich tatsächlich leicht und einleuchtend argumentieren. In einem Schüler-Lehrer-Verhältnis ist es ja überdies so, dass jedesVerhalten, dass auch nur den Verdacht der ungleichen Behandlung - unsachliche Bevorteilung wie Benachteiligung - zu vermeiden ist.

Wie die Dinge im konkreten Falle Ronells liegen, ja, ob es überhaupt einen konkreten "Fall Ronell" gibt, oder es vielleicht nur - Sie sagen es richtig - ein Fall des weitverbreiteten Narzissmus und Neides in der akademischen Welt ist, ist aber allein die Frage und Schuld oder Unschuld, wie sie in jedem Falle von Vorwürfen oder Anklagen geklärt werden muss.

RE: Arroganz spricht | 14.06.2018 | 19:05

"Title IX - Verfahren sind keine Prozesse wegen sexuellem Missbrauch oder anderer Sexualdelikte, die eine Lehrperson oder MitstudentInnen begangen haben könnten."

Wenn Studierende etwa sexuelle Avancen Lehrender abweisen und daraufhin Nachteile im weiteren Fortkommen an der Uni erleiden, so ist das nichts anderes als eine Diskriminierung wegen des Geschlechts. Eine Studentin, die einem Prof ihre körperlichen Reize zur Verfügung zu stellen habe, und daraufhin z. B. gut oder besser benotet wird, ist in diesem Moment diskriminiert, weil nicht ihre fachliche Kompetenz die Maßgabe bildet.

Aber, Columbus, Ihre Auslegung von Title IX kann Ihnen ja unbenommen bleiben und dass nach Ihrem Dafürhalten sexuelle Belästigung/ Missbrauch unter einem anderen Titel zu verhandeln wäre. Wenn aber, siehe das Zitat von Helge Bauer, der U.S. Supreme Court dreifach entschied, dass Title IX "sexual harassment and sexual violence against students" einschließe, wie auch das U.S. Department of Education zu der gleichen Einschätzung kommt (Fortsetzung hier), das Office for Civil Rights, der Kongress (auch der Supreme court hier noch einmal genannt) oder auch die Bürgerrechtsorganisation ACLU, so können Sie eben nicht mehr behaupten, sexueller Missbrauch werde nicht unter Title IX behandelt.