RE: Schwanger und nicht schwanger im Kapitalismus | 24.09.2018 | 22:26

"Diese "Beantwortung" ist ganz im Gegenteil in der (frühen) Renaissance (sic!) absichtlich vernichtet worden."

?? Können Sie vielleicht erläutern, was Sie meinen.

RE: Die Schlacht ist vermeidbar | 24.09.2018 | 22:25

"Sind sie verwandt oder verschwägert mit der Autorin?"

Was soll die Frage??

"Vielleicht geht es Ihnen jetzt wieder besser!"

Nee, da müssen Sie sich schon mehr einfallen lassen, damit es mir schlecht geht.

:-)

RE: Schwanger und nicht schwanger im Kapitalismus | 24.09.2018 | 22:11

Es ist nicht ganz einfach mit dem Begriff der Ethik. Richtiges, ethisches Handeln kann aber nicht allein nach persönlicher Lebenslage bzw. sozialen und/oder wirtschaftlichen Voraussetzungen Einzelner definiert werden. Das von Dir angeführte Gegensatzpaar beschreibt ja gerade, worin die Problemlage besteht.

RE: Maaßlose Rechthaberei | 24.09.2018 | 20:31

Sicher, Taktieren ist immer Risiko. Das erschwerende Problem war und ist im vorliegenden Fall, dass da überdies drei Koalierende sind, die sich überhaupt nicht grün.

Was fiele mir zu den Motiven ein:

1. Seehofer: Es läuft schlecht für die CSU und er suchte womöglich, der AfD kein Futter zu geben. Falsch gedacht, dass er die AfD so leicht kriegt. Und das hätte er doch wissen können!?

2. Nahles: Hatte Angst um die Koalition und Neuwahlen. Dabei haben sie und die SPD dieses Szenarion selbst erst aufgebaut. Am Ende also wieder einmal eine große Nahles-Klappe gehabt und dann nichts als Einknicken.

3. Merkel? Wie immer - keiner weiß, was die Frau will.

RE: Maaßlose Rechthaberei | 23.09.2018 | 22:32

"Die Ernennung von Staatsekretären sowie deren Versetzung in den einstweiligen Ruhestand liegt im Ermessen des Ministers. Seehofer hat damit seine Kompetenzen nicht überschritten, obwohl es angesichts der angeheizten Situation politisch schlauer gewesen wäre [...]"

Nun wissen wir nicht, was es mit dem Staatssekretär mit SPD-Parteibuch (Name ist mir gerade entfallen) auf sich hat, was also Seehofer zu "ermessen" hatte - aber es sieht, sah, doch so aus, als wollte er eine Stelle für Maaßen freiräumen. Und kann dieser Staatssekretär nun bleiben? Krumm war und ist die ganze Sache so oder so. Warum hat Seehofer denn nicht darauf gepocht, Maaßen im Amt zu belassen? Denn nur das würde seiner Argumentation entsprechen. Um "Ermessen" und Dienstvergehen, oder nicht, usw. ging und geht es doch gar nicht. Wir haben nichts als Postenschacherei und politisches Taktieren gesehen. Und gerade im politischen Taktieren haben alle Beteiligten wieder einmal erheblich daneben gegriffen.

RE: Die Schlacht ist vermeidbar | 22.09.2018 | 13:15

“und ich glaube, da ist die Autorin der westlichen Propagandasprache auf den Leim gegangen.“

S. Kebir schreibt stets sehr kenntnisreich über den Nahen Osten und Nordafrika. Wenn Sie noch einmal nachlesen, was sie über die “Rebellen“ schreibt, sehen Sie, dass die Autorin alles andere tut, als in den westlichen Propagandaton zu verfallen.

Überhaupt muss man sich fragen, wie Sie den Artikel gelesen haben. Nahezu alles, was Sie schlaumeiernd meinen ergänzen zu müssen, erfahren wir bereits aus dem Text von Frau Kebir.

RE: Schwanger und nicht schwanger im Kapitalismus | 22.09.2018 | 11:27

“Wenn der Abwehrkampf gegen Rechts im Vordergrund steht, droht der progressive Diskurs über Frauenrechte zu verkümmern.“

Ich weiß nicht, ob Sie das selbst über den Text gesetzt haben. Wenn nicht, dann tut es mir leid, dass man Ihnen so ein blöden Teaser über den Artikel gesetzt hat.

Zum Inhalt: Auch “mein Körper, meine Entscheidung“ wirft im Falle Schwangerschaft eine ethische Frage auf. Wie auch bereits die Schwangerschaftsverhütung. Da Ethik ja nicht naturgegeben ist, sondern kulturell bestimmt wird, ist es doch eigentlich erstaunlich, dass wir in der Organisation des gesellschaftlichen Lebens im 21. Jh. noch keine abschließende Beantwortung in puncto absichtlicher Verhinderung von Geburt gefunden haben. Wie auch in so vielen anderen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens werden die Kämpfe darum uns wohl als ständige Begleiter erhalten bleiben.

RE: Auch wenn‘s schwerfällt | 21.09.2018 | 23:08

"Von außen kann ich die Streitentwicklung nicht ganz nachvollziehen..."

Ich auch nicht. Aber ich bin im Recht.

:-)

Ernst beiseite: Nun, im Netz geht das doch schnell. Bis jetzt ist doch noch alles ziemlich im grünen Bereich.

RE: Hic Salta | 21.09.2018 | 22:58

"Wenn ich manche Kommentare lese, frage ich mich, ob die SPD vielleicht so zum Reinhauen einlädt [...]"

Ja, das tut sie.

"[...] weil sie sich anstrengt und abstrampelt. Das sieht so aus, als fiele sie, und was eh schon fällt, das tritt man gern."

Also, man kann sich abstrampeln und doch nicht erfolgreich sein und vielleicht auch ulkig dabei aussehen. Vielleicht tut man in dem Falle einfach nicht das Richtige, vielleicht sind aber auch die äußeren Umstände einfach zu unmöglich. Wo hier die SPD zu verorten wäre, wofür sie sich anstrengt ... ich weiß es nicht wirklich. Aber ich sehe, ehrlich gesagt, auch nicht die Not, die sie zwingen würde, seit Jahren und verlässlich derart das Falsche zu tun.