Von der Schlacht in die Schule

Yussef Bazzis Roman „Yassir Arafat sah mich an und lächelte“ erzählt von einer ­Jugend im libanesischen ­Bürgerkrieg zwischen Töten und Saufen und Die-Schulbank-drücken

An der Küste des Lichts

Wer an der spanischen Costa de la Luz entlangwandert, stößt auf Thunfischjäger, einen nach Altnazis benannten Strand und allerlei Treibgut. Und lernt am Ende Demut

Der Ich-Agent

Marc Kayser gab sein Leben als erfolgreicher Journalist auf, um etwas Unmögliches zu schaffen - einen fesselnden linken Thriller. Sein Trick: Er schreibt über sich selbst

Sei kein Frosch, mein Prinz

Seine Geschichte ist die Geschichte einer Ambiguität, die wahrhaft zum Gesichtsverlust führte. Vom Sterben eines Popstars, der sich nicht entscheiden konnte

Der Sänger als junger Held

Futuristisch-technologische Pantomine: DJ-Legende John Peel besuchte 1988 in London ein Konzert von Michael Jackson. Erst war er gelangweilt - dann begeistert

Nicht bloß ein König des Kitschs

Jeff Koons wird unterschätzt als fantastischer Chronist der modernen Welt. Ein Gespräch mit dem Mega-Künstler aus Anlass seiner neuen Ausstellung in London

Zappen durch Happen

Porno als Auffangbecken für gesellschaftliche Außenseiter und permanentes Kriegsgebiet für jeden Einzelnen: "9 to 5" wirft einen nüchternen Blick auf die Sexfilmbranche

Klick mich!

Einkäufe, Videos, Downloads − im Internet ­hinterlassen wir Spuren. Dass andere diese lesen können, wollen wir nicht immer. Aber dazu werden wir nicht gefragt

Kiffen fürs Gemeinwohl

In der Staatskasse von Kalifornien klafft ein riesiges Loch. Nun wollen einige Abgeordnete die Haushaltskrise überwinden, indem sie Marihuana legalisieren

Wer ist Markus Croy?

Der Held von Marc Kaysers Romanen "Trias" und "Hexagon" ist kein gewöhnlicher Agent. Er ist nach dem Bilde des Autors geschaffen. Kayser beschreibt seine Arbeit so

Eine gefährliche Zauberin

Pina Bausch war eine Pionierin. Sie hat den modernen Tanz weltweit verändert. Nun ist Deutschlands bekannteste Choreografin an ihrem Wirkungsort Wuppertal gestorben

Lieber nackt

Früher war er mal Stricher und modelte für eine italienische Autofirma, jetzt ist Dan ­Mathews der Kopf hinter den provozierenden Kampagnen der Tierschutzgruppe PETA

Wenn's beim Kauen plötzlich knistert

Bei einem Workshop in Berlin lernen Jungkreative, warum Kaugummis heute alle Sinne ansprechen sollen und wie Werbestrategen versuchen, in den Menschen hineinzukommen

Kölngezwitscher

Das Café mit den Papageien gibts leider nicht mehr, aber dafür Curry de luxe mit Kölsch. Hier alle Nachrichten, mit denen sich Susanne Lang durch Köln lotsen ließ

Scheitern als Fixpunkt

Wie kein anderer erkundete er die menschliche Verzweiflung: Juan Carlos Onetti. Zum 100. Geburtstag des uruguayischen Schrifstellers sind zwei neue Bücher erschienen

"Ich habe nur Fakten dargestellt"

Nur ein Detail im Lebenslauf einer Politikerin oder eine Grundsatzfrage? Blogger David Schraven erklärt, warum er im Streit mit SPD-Frau Hannelore Kraft nicht klein beigeben wird

Der Enthüllungsblogger

Die Grimme-Online-Preise gehen dieses Jahr auch an investigative Blogger: Marvin Oppong und Jens Weinreich bieten Qualitätsjournalismus. Geachtet wird das bisher kaum

Freies Wissen oder Leben?

Um die Entführung eines Journalisten zu verheimlichen, wurde sein Wikipedia-Eintrag monatelang manipuliert. Hat Jimmy Wales gegen die eigenen Prinzipien verstoßen?

Der bühnenlose Dramatiker

In der DDR wollte er Realitäten abbilden, die nicht abgebildet werden sollten, und flüchtete sich in die Antike: zum Tod des Dramatikers Jochen Berg (1948 bis 2009)

Unser Scheusal

Geopolitik und toughe Agentinnen: In der neuesten Folge seiner Krimi-Kolumne bespricht Thomas Wörtche Greg Ruckas bemerkenswerten Polit-Thriller "Ein Job in Taschkent".

Oh wie schön ist ... Köln

Kann man Twitter als Reiseführer verwenden? Man kann. Und wie! Zum Beispiel für eine Städtetour in Köln. Susanne Lang über ihren Twittertrip am vergangenen Freitag

Wie ich lernte, ein Fahrradkauz zu sein

Radfahrer sind gern unabhängig, vertrauen nur auf ihre Muskelkraft. Doch um wirklich unabhängig zu sein, muss man selbst reparieren, findet Guardian-Autor Rick Williams

Kein Sex, viel Gebell

Auffallend viel Hunde bevölkerten die Texte beim 33. Ingeborg-Bachmann-Preis im österreichischen Klagenfurt. Und auch die Jury musste sich erst zusammenraufen

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Hardcover, gebunden

341 Seiten

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