Happy-End als Beginn
Vladimir Zarevs "Verfall" beschreibt den Untergang - nicht im alten, sondern im neuen System
Langeweile und Scheitern
Lisa St Aubin de Terán erzählt in "Deckname Otto" die Geschichte des venezolanischen Revolutionärs Oswaldo Barreto Milani
Ideologische Himmelsrichtungen
In seiner Studie "Die Deutschen und der Osten" untersucht Wolfgang Wippermann Geostereotype
Aller Anfang
Der Aufbau-Verlag hat Werner Bräunigs fulminanten Roman "Rummelplatz" aus dem Jahr 1965 herausgebracht
Ansichtssachen
In Luo Lingyuans Unterhaltungsroman "Die Chinesische Delegation" kann man China mit anderen Augen sehen. Europa sowieso
Verbranntes Herz
In Vladimir Tasics Roman in drei Sätzen "Abschiedsgeschenk" ist alles ganz einfach
Vom Terroristen zum Gastwirt
Massimo Carlottos Roman " Arrivederci amore, ciao" ist ärgerlich
Mit der Seele suchen
Ein Plädoyer für Europa als kulturelles Projekt
Das Schwerste ist es zu warten
Ein literarisches Porträt des Ost-West-Reisenden Karl-Markus Gauß
Helden
Arkadi Babtschenkos erschütternder Kriegsbericht aus Tschetschenien "Die Farbe des Krieges"
Ausgebaut
Kolumne
Der Schmerz der Anmut
Unser Autor wollte im Winter in die Wärme. Und stieß in Malaysia auf ein altes, grausames Schönheitsideal: Gebundene Füße
Vanitas frisst Tigerhai
In Bregenz will man mit Marcel Duchamp die experimentelle Wahrnehmung erproben - und landet doch nur bei Jeff-Koons-Kitsch und Event-Kultur
Wenn das Rattern fehlt, ist es kein Film mehr
Überlebensstrategien eines Einzelkämpfers
Der Mensch will leben, aber auch lachen
Was sagt uns Nikolai Erdmanns alte politische Satire heute?
Zwölf Apostel
Kolumne
Weiter, weiter, weiter!
Das Zappen als Kunstform der Vermeidung: Was man sieht, ist, was man nicht sieht
Geschichte einer Blendung
"Der letzte König von Schottland" von Kevin Macdonald führt den Zuschauer an den Hof des berüchtigten Tyrannen Idi Amin
Wunderland
Kolumne
Verpuffter Elan
Dem Buckligen standen am neuen Wohnort viele Wege offen. Allerdings führten sie wer weiß wohin. Das heißt - er wusste, wohin, aber nicht, was er dort ...
Das Vergängliche ist ohne Zweifel
Das Leben und Sterben der Wörter nach dem Tode Jean Baudrillards (1929-2007)
Der brutalstmögliche Beförderer des Unbequemen
Heinz Rudolf Kunze nervt. Und tarnt seine rechtskonservativen und kulturpessimistischen Töne als "zynisches Querdenkertum"
Lieber Freund!
Vor 25 Jahren formierte sich in den Kirchen und auf den Straßen der Protest gegen die Aufrüstung in der DDR
In einem anderen Licht
In seine Werken versteckt Wilhelm Genazino "Botschaften des Unscheinbaren". Soeben ist sein neuer Roman "Mittelmäßiges Heimweh" erschienen