SUVs im Ruhrpott
In Joner Storesangs rasentem Ruhrpottthriller „Perfect World“ scheint nichts, wie es ist
Nietzsche, Kierkegaard und das „Problem Jesus“
Norwegens literarischer Superstar Karl Ove Knausgard kehrt zurück zu seinen Wurzeln. Wie ist sein neuer Roman „Der Morgenstern“?
Was ihnen passiert
Was Schwestern, Töchter und Mütter in Epoche und Gesellschaft prägt, davon erzählt „Die andere Mrs Walker“
Der Orbán-Stil
Warum wollen die Ungarn ihr Land nicht verändern? Lacy Kornitzer versucht eine Erklärung
Dem Sonderling ist alles zuzutrauen
Patrick McGuinness analysiert Englands Klassengesellschaft im Krimiformat. Ein realer Justizskandal über einen vermeintlichen Mörder bildete die Vorlage
Jedes Detail muss stimmen
Wie eine perfekt geölte Erzählmaschine schnurren kann, beweist Elisabeth George mit „Was im Verborgenen ruht“
Labyrinth aus Büchern
Fabio Stassis Detektiv hat einen seltsamen Beruf: Bibliotherapeut
Fotografien aus der Ukraine: Brutale Kräfte
Der Fotograf Robin Hinsch fuhr drei Wochen durch die Ukraine und erlebte, wie verloren das Land ist, in dem er seit über zehn Jahren der Zerrissenheit zwischen Osten und Westen nachgeht
Vollmond: Von Ostern bis Grönemeyer
Aus Morgenröte, Warten und Frühlingsfest wurde Ostern, Grönemeyer besang seinen Liebeskummer und in der Schweiz macht Vollmond super Bier
Postpubertäre Fans
Warum wimmelt es nur so von Retro-Krimis und Neuauflagen von Klassikern? Unser Autor hat da einen Verdacht
Männer mit Gefühlen
Sie sind wie Nick Nolte und Eddie Murphy: S. A., Cosbys „Die Rache der Väter“ ist macho und woke
Person und Psyche
Graeme Macrae Burnets „Fallstudie“ ist ein cleveres Verwirrspiel über das Ich und die anderen
„Nicht immer nur funktionieren müssen“
Susann Brückner und Caroline Kraft reden im Podcast „endlich“ über den Tod. Daraus entstand nun ein Buch über Trauer
Harte Schatten
Carrie Mae Weems ist eine der einflussreichsten Künstlerinnen der USA. Ihr Werk ist nun erstmals in Deutschland in einer umfassenden Ausstellung zu sehen
„Ich will dir helfen, Laura“
Tanguy Viels „Das Mädchen, das man ruft“ war für Frankreichs höchsten Literaturpreis nominiert
François Ozons Film „Alles ist gut gegangen“: Zum Sterben in die Schweiz
François Ozon hat mit „Alles ist gut gegangen“ einen Film über Sterbehilfe gedreht. Es ist sein persönlichster bislang
Kaminfeuer auch für Kassenpatienten
„Vier Sterne plus“ porträtiert Waldkliniken-Chef David-Ruben Thies und seine Ideen zur Reform des Gesundheitssystems
Der American Dream ist ausgeträumt
Sean Bakers neuer Film „Red Rocket“ über einen abgehalfterten Pornostar funktioniert als böses Gegenstück zu seinem erfolgreichen „Florida Project“
Ein Mann kommt nach Deutschland – wirklich?
Michael Thalheimer inszeniert Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ am Berliner Ensemble als düstere Traumwelt
Das Höllenhamsterrad
Zehn biedere Jahre lang leitete Dominique Meyer das einst so renommierte Haus. Mit Bogdan Roščić schlägt die Staatsoper in Wien endlich einen neuen Kurs ein
Was den letzten Garzweiler-Bauern in die Knie zwang
Eckardt Heukamp wurde als letzter Bauer am Tagebau Garzweiler zu einer Symbolfigur der Klimabewegung. Jetzt hat er seinen Hof an RWE verkauft – weil ihn Politik und Justiz im Stich ließ
„Solange der Krieg wütet, scheint kein Dialog möglich“
Wie geht es Theaterschaffenden in der Ukraine und in Russland? Birgit Lengers, Kuratorin des Festivals Radar Ost, kann Auskunft geben
Gegen Identitätspolitik an Universitäten
Helen Pluckrose und James Lindsay wettern gegen den Einfluss von Identitätspolitik und postmoderner Theorie an den Universitäten. Wem soll das nützen?
Frankreichs Rechte: Mein Sohn, der Neonazi
Weshalb haben in Frankreich die Rechtsextremen so viel Zuspruch? Im Bestseller „Was es braucht in der Nacht“ gibt Laurent Petitmangin eine literarische Antwort