Reaktionen in der Welt
Wie in anderen Staaten über die Atomkatastrophe in Japan diskutiert wird
Brief aus dem Kerker
Zeugnis der Demütigung: Der vollständige Beschwerdebrief des Militär-Häftlings und vermeintlichen Wikileaks-Zuträgers Bradley Manning
Eine erstaunliche Metamorphose
Die tibetische Theokratie bewegt sich im indischen Refugium in Richtung einer säkularen Demokratie: Erstmals wird das politische Oberhaupt der Exilregierung gewählt
Demokratie in Aktion
Auch außerhalb von Libyen gehen die Umbrüche weiter: Syrien ist erfasst, und die Jemeniten haben Präsident Saleh dazu gebracht, seinen Rücktritt anzukündigen
Gundremmingen abschalten, jetzt!
Block A zerstörte die schwerste Reaktorpanne der BRD. B und C sind die letzten Siedewasser-AKW am Netz. Bleiben sie, ist das Moratorium wirklich nur ein Ablenkmanöver
Flüchtlinge in Libyen
Gestrandet mit letzten Habseligkeiten: In Ras Jdir warten viele Flüchtlinge aus Libyen darauf, die Region verlassen zu können. Dan Kitwood hat einige dort porträtiert
Japans Atom-Samurai
Um die Fukushima 50 ranken sich immer abgründigere Mythen. Suzanne Goldenberg traf in Yonezawa Angehörige eines Zeitarbeiters, der zurückging, um den GAU zu bekämpfen
Den Gouverneur packt das Entsetzen
Die US-Armee setzt in Helmand auf „Partnering“ mit Anti-Taliban-Milizen. Doch die Regierung von Hamid Karzai schießt quer
Anbeter des Erfolgs
Kommt jetzt die Zeit der „Pragmatiker“ in der SPD? Nein, denn sie haben ja auch bisher den Ton vorgegeben: über die Verachtung der Fantasie und überzeugungslose Leere
Weisheit ist wie eine Kamelleine
Kein arabisches Land hat sich so in Demokratie geübt wie der Jemen. Trotzdem steht Ali Abdullah Saleh vor dem Sturz. Woran misst man die Legitimität einer Regierung?
Das Pendel schlägt zurück
Katastrophen verändern die Risikokalkulation einer Gesellschaft. Fukushima leistet dem Sicherheitsbedürfnis Vorschub. Dabei wird es nicht bleiben
Merkels Verhältnisse
Die Bundesregierung kompensiert ihre militärische Enthaltsamkeit bei der Libyen-Intervention durch ihren politischen Beistand für die Interventen
Monarchie der 8.000 Prinzen
Das saudische Königshaus glaubt fest, jedem Ungehorsam gewachsen zu sein und einer möglichen Opposition nicht mit Reformen, sondern Geld den Schneid abkaufen zu können
Anti-Atom-Demos
Die Anti-Atom-Bewegung könnte in den kommenden Tagen und Wochen ihren Höhepunkt erreichen. Ein Überblick über die nächsten Anti-Atom-Proteste
Haseloffs Sozialdemokraten
In Sachen-Anhalt entscheidet der Drittplatzierte, welche Koalition regieren darf. Bundespolitisch sendet das Votum nur wenige Signale
Wisconsin könnte Schule machen
Gewerkschafter und Progressive demonstrieren seit Wochen gegen die Schock-Doktrin ihres republikanischen Gouverneurs. Die Kundgebungen der Tea Party sehen dagegen alt aus
Übermut der Übermacht
Gerade erst tasten sich arabische Gesellschaften zu mehr Selbstbestimmung voran, da kommt es mit den Luftangriffen auf Libyen zu einem Kraftakt der Fremdbestimmung
Wer A sagt ...
Frankreich übernimmt die Führung eines Angriffs auf Libyen, dessen Fortgang ungewiss ist: Werden am Ende doch Bodentruppen gebraucht, um Gaddafis Macht zu brechen?
Atomausstieg – übermorgen
Die Alt-Meiler, die Schwarz-Gelb vorerst stilllegen will, werden sowieso nicht gebraucht. Und was ist mit den anderen?
Kumpel in Konkurrenz
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Wulf Gallert und Jens Bullerjahn wollen das Bundesland regieren. Über eine schwierige rot-rote Beziehung
Den Schaden zahlt die Bevölkerung
Bei einer Kernschmelze haftet der Kraftwerksbetreiber - auf dem Papier unbegrenzt, de facto mit 2,5 Milliarden. Die erwarteten Schäden übertreffen dies um das 2.000fache
Die Folgen des Bebens
Beben, Tsunami, GAU: Die Präfektur Miyagi ist von den Folgen der Katastrophen am schwersten betroffen. Eine Bildergalerie
Erweiterte Verantwortung
Westerwelle wird für seine Enthaltung zu Libyen sogar von der Linksfraktion gelobt. Doch auch Interventionsgegner werden nun erleichtert sein, wenn die Waffenruhe hält
Simulation von Kontrolle
Statt die Integrationskurse tatsächlich zu verbessern, machen CDU/CSU und FDP symbolische Klientelpolitik