Bundeswehr

Guttenberg wechselt das Etikett

Der Verteidigungsminister bringt politisch zu Ende, was er seit Tagen rhetorisch vorantreibt. Er definiert den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr kurzerhand um

Lutz Herden

Umworben, verklärt, erhört

Die Taliban gelten plötzlich als regierungsfähig. Verhandelt wird mit ihnen bereits, wie die Treffen auf Einladung der saudischen Führung im vergangenen Jahr zeigen

Der Druck der Kirche

Bischöfin Käßmann hat mit ihrer Neujahrsbotschaft zum militärischen Engagement in Afghanistan viel Aufsehen erregt. Die Bundesregierung fühlt sich brüskiert

Kein deutscher Gaullismus

Der bisherige Kurs von Außenminister Westerwelle bietet nicht viel mehr als den Offenbarungseid eines durch die Gunst der Stunde ins Amt geratenen Traditionalisten

Lutz Herden

Ende der Verdrängung

Wie sehr beim Bombardement von Kunduz vernebelt und gelogen wurde, steht inzwischen außer Frage. Ob der Untersuchungsausschuss für Klarheit sorgt, bleibt zweifelhaft

Die Verräter sind unter uns

Der Wehrbeauftragte Robbe warnt vor Vertrauensverlust zwischen der Bundeswehr in Afghanistan und der Politik in Berlin. Es riecht nach einer neuen Dolchstoßlegende

Lutz Herden

Deutschlands Schattenkrieger

Der Luftschlag von Kunduz offenbart die verheerende Rolle, welche die nahezu unkontrollierte Spezialtruppe KSK im so genannten Krieg gegen den Terror spielt

Sternstunde der Demokratie

Die geheimen Operationen des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr am Hindukusch versetzen den Freiherrn im Verteidigungsministerium in erneute Erklärungsnot

Auf Adrenalin

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kann nur eins: Vorwärtsstrategie. Aber was, wenn er zur Ruhe kommt?

Ehrlich gesagt

In der Aufarbeitung des Bombardements von Kunduz verschwindet der Krieg am Hindukusch hinter dem Kommunikationsproblem einer Ministerialbürokratie. Das ist eine Falle

Michael Jäger

Fehlstart für Schwarz-Gelb

Verteidigungsminister Franz-Josef Jung ist zurückgetreten. Nun wird es Zeit, sich darüber klar zu werden, wann die Bundeswehr aus Afghanistan abziehen soll

Abteilungsleiter Niebel

Die Bundesregierung stockt die Hilfszahlungen für Afghanistan auf – und forciert gleichzeitig eine neue Strategie. NGOs haben Bedenken gegen den neuen Weg

Den eigenen Frieden verteidigen

Eine alte Frage in Sachen Geschlechtergerechtigkeit stellt sich neu: Diskriminiert die einseitige Wehrpflicht Männer? Wenn ja, wollen wir mehr Frauen in der Bundeswehr?

"Wir brauchen einen Neuanfang"

Die Juso-Vorsitzende Franziska Drohsel übt scharfe Kritik an der Regierungs-SPD und den autoritären Führungsstrukturen der Vergangenheit. Damit müsse endlich Schluss sein

Schule der Männlichkeit

Die FDP drängt auf Abschaffung, Sozialverbände fürchten um die Zivis. Und was ist mit den jungen Soldaten in einem Berufsheer?

Ulrike Baureithel

Die wahren Bürger in Uniform

Wer als Soldat riskiert, Missstände anzuprangern oder die Sicherheitspolitik zu kritisieren, muss mit harten Sanktionen rechnen

Verhandelt jetzt!

Die Entscheidung über einen Abzug der Bundeswehr muss schnell fallen. Regionale Waffenstillstände können den Weg ebnen – die Chance darf nicht länger ignoriert werden

Kanzlerin im Krieg

Das Grauen von Kundus beleuchtet das Scheitern der deutschen Afghanistanpolitik. Der Krieg am Hindukusch ist jetzt der Krieg der Kanzlerin Angela Merkel

„Ein Wiederaufbau ist so nicht möglich“

Jürgen Heiducoff, früherer militärpolitischer Berater der deutschen Botschaft in Kabul, fordert einen Strategiewechsel in Afghanistan und einen Teilrückzug der Truppen

Die Front der instabilen Meinung

Die Debatte um den von der Bundeswehr befohlenen Luftangriff auf von Taliban enführten Tanklaster hat die ursprünglichen Fragen hinter sich gelassen. Eine Medienlese

Schnell, schneidig, tödlich

Die Bundeswehr versinkt im Morast des Afghanistan-Krieges. Die Bombardierung der Tanklaster offenbart, dass es eine "Entmilitarisierung des Militärischen" nicht gibt

Für einen Abzug

25 Künstler und Intellektuelle rufen im Freitag auf: In Afghanistan müssen zivile Aufbauorganisationen innerhalb von zwei Jahren an die Stelle der Bundeswehr treten

Exit ist ein Fremdwort

Es ist kaum das Wort Afghanistan-Strategie wert, was in den Wahlprogrammen der Parteien zum Einsatz am Hindukusch steht. Von Abzug ganz zu schweigen. Eine Übersicht

Bundeswehr im vordersten Graben

Durch einen von der Bundeswehr georderten Luftangriff auf zwei Tankzüge in Kundus sind fast 100 Menschen getötet worden. Kollateralschaden oder Kriegsverbrechen?

Lutz Herden

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