Frankreich

Globaler Open Space

Die Bewegung, die für eine andere Welt eintritt, hat sich ihrer Existenz versichert. Übergreifende Theorien zu einer unabhängigen Zivilgesellschaft bleibt sie schuldig

Der Witz der Vorstädte

In Frankreich ist Humor für die Schwachen ein Mittel, sich Aufmerksamkeit und Respekt zu verschaffen. Das Ergebnis ist nicht immer komisch

Maxi Leinkauf

Nun empören sich die Ökonomen!

Schluss mit den neoliberalen Glaubenssätzen. Ein neues Manifest aus Frankreich räumt mit falschen Gemeinplätzen über die Finanzmärkte auf

Vom Propheten zum Mitstreiter

Die Intellektuellen sind nicht verschwunden. Sie haben nur etwas Autorität abgegeben – und damit ihre Rolle demokratisiert

Der Einfluss des Lebens

Was die Biologie vorgibt, ist nicht Schicksal. ­Weder Mütter noch Gene sind allein verantwortlich für das Werden eines Menschen. Eine Antwort auf Hans-Peter Waldrich

Nichts, worüber zu verhandeln wäre

Die Wahlkommission der OAS schätzt Demokratie nach Kolonialherrenart, indem sie die Präsidentschaftskandidaten nicht nach Prozenten, sondern nach Präferenzen sortiert

Eine wahre und treue Tochter

Die neue Vorsitzende will den "Front National" vom Rand in die Mitte lotsen und für die Extremisten-Partei Wähler erschließen, die sich ihrem Vater bisher verweigerten

Nichts mehr zu verlieren

Obwohl das Land seit 2000 über 600 Milliarden Dollar durch seine Öl- und Gas-Exporte eingenommen hat, leben ganze Landesteile und fast eine Generation in Armut

Effektvolle Plünderung

Bénédicte Savoys großartiges Buch über den Beutezug Napoleons ist jetzt endlich auf Deutsch erschienen

Die Trommeln werden gerührt

Noch weiß niemand, wer bei der Präsidentschaftswahl 2012 für die Sozialisten und Grünen kandidiert, um Amtsinhaber Nicolas Sarkozy zu schlagen. Bewerber gibt es einige

Die Vermessung des Glücks

Kritik am verhängnisvollen Wachstumszwang ist nicht neu. Dass ein steigendes Bruttoinlandsprodukt nicht alles sein kann, beschäftigt nun sogar eine Bundestagskommission

Schmach der Rettung

Es herrschen harte Zeiten in Dublin. Die Regierung muss einräumen, das Land ist dem Bankrott nahe, in die Knie gezwungen vom fahrlässigen Handeln seiner Banken

Rebellische Zeiten

Sollte es wirtschaftlich boomen, wird es gesellschaftlich unruhig: Gedanken über die Voraussetzungen von Kritik und Revolten

Dezente Dissidenten

Versuche der Obama-Regierung, den Nordatlantikpakt für ihre Raketenabwehr-Pläne zu gewinnen, lassen bestehende Spannungen über die europäische Sicherheit zutage treten

„Global Zero“ hin oder her

Die Bundesregierung kann den Wunsch nach Abzug der US-Atomraketen aus Europa abschreiben, wenn das neue NATO-Konzept zum Aufbau strategischer Abwehrsysteme führt

Lutz Herden

Verblasste Erinnerung

Abdelkader Benali, einer der erfolgreichsten niederländischen Schriftsteller über die Veränderungen in einem Land, an das er einmal all seine Hoffnungen geknüpft hatte

Eine Schlappe sieht anders aus

Die Parlamentswahlen als Misstrauensvotum gegen Chávez zu werten, geht zu weit. Seien Popularität war schon immer ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Situation Venezuelas

Der Kampf um die Kultur

Tzvetan Todorov erklärt, warum der Westen Angst hat und wie er trotzdem seine Würde bewahren kann

Schande eines Kontinents

Es wäre bittere Ironie, wenn es den Europäern nicht gelingen sollte, das von ihnen hoch geschätzte Recht auf Bewegungsfreiheit mit den Roma in Einklang zu bringen

Mit extrem scharfer Kante

Der verstorbene Claude Cabrol sezierte die französische Mittelklasse. Der Suspense seiner Filme übertraf selbst noch Vorbild Alfred Hitchcock

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