Kolonialismus

Prunkvolle Holztreppe mit goldenem Geländer und Kronleuchtern in einem luxuriösen Interieur.

Die Lotsen gehen von Bord

Hinter der neuen Konfrontation zwischen West und Ost steht das alte Muster imperialer Politik. Wie lässt es sich überwinden?

Michael Jäger

Das vermaledeite N-Wort

Leider ratlos hinterlässt einen die „Kritik der schwarzen Vernunft“ des kamerunischen Politikwissenschaftlers Achille Mbembe

Bett eines Forschungsreisenden

Im Zentrum von Bianca Baldis Installation „Zero Latitude“ steht ein Koffer von Louis Vuitton – als Symbol für die Kolonialisierung

A–Z Bauern

Einst waren die Bauern Vorkämpfer für die Freiheit, heute gelten sie als konservativ und mitunter auch als weltfremd. Unser Lexikon zur Grünen Woche

Viel Prozess, wenig Frieden

US-Außenminister John Kerry wollte den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern in neun Monaten gelöst haben. Jetzt läuft ihm erwartungsgemäß die Zeit davon

Lutz Herden
Jérôme Ferrari raucht eine Zigarette vor Bäumen.

Ohne Gruß und Anrede

Der korsische Autor Jérôme Ferrari, Prix-Goncourt-Preisträger, schreibt über die verdrängte Geschichte Frankreichs

Ein Mann hält zwei gelbe Fähnchen mit Porträts und Slogans. Er trägt eine Pappkappe.

Geht! Wählen! Jetzt!

Auch Demokratie kann eine Form des Kolonialismus sein. Frankreich hat die Bürger des Landes nach der Intervention vom Januar zu schnell an die Urnen gezwungen

Drei Männer sitzen vor Fahnen. Evo Morales spricht.

Veto aus Südamerika

Die erzwungene Landung des bolivianischen Präsidenten in Wien hat zum kollektiven Protest eines Subkontinents geführt, der nicht wie eine Kolonie behandelt werden will

Lutz Herden
Mann mit Keffiyeh und blau gestreiftem Hemd steht vor Raketen und Granaten.

Syriens falsche Freunde

Das Waffenembargo gegenüber den Rebellen läuft aus, das Wirtschaftsembargo gegen Assad bleibt. Ein fatales Signal kurz vor einer internationalen Syrien-Konferenz

Lutz Herden
Barack Obama spricht vor dem Weißen Haus.

Getrampel vor der roten Linie

Der US-Präsident findet Gefallen an einer Syrien-Intervention, auch ohne UN-Mandat. Vom Völkerrecht bliebe dann bestenfalls eine Vogelscheuche übrig

Lutz Herden

Himmelfahrtskommando

Der kenianischen Schriftstellers Ngũgĩ wa Thiong'o hat mit "Herr der Krähen" den großen afrikanischen Gesellschaftsroman geschrieben

Früher hieß das Kolonialismus

Spekulatives ­Kapital kontrolliert zusehends die Welternährung und zieht Bauern in Afrika, Asien und Osteuropa den Boden immer mehr ­unter den Füßen weg

Auf Leben und Tod

Auf den ersten Blick verbindet den Philosophen nichts mit der Karibikinsel. Doch der Sklavenaufstand von Haiti 1791 prägte Hegels Dialektik von Herr und Knecht

Gärstoffe der Revolte

Es ist kein Zufall, dass der Aufstand ausgerechnet in Tunesien begann. Eine kleine Archäologie der Revolution

Feilschen um Afrika

Vor 125 Jahren teilten die europäischen Großmächte in Berlin einen ganzen Kontinent unter sich auf. Die Folgen dieser imperialen Willkür sind bis heute zu spüren

Polykratie der Wälzer

Die Bücher über das Dritte Reich werden immer dicker. Aber auch besser? Die Beispiele Richard Evans und Mark Mazower

Die unglücklichen Feinde

Um den nahöstlichen Friedensprozess zu reanimieren, sollte die EU Israelis und Palästinensern einen Beitritt anbieten, falls sie zur Zwei-Staaten-Lösung finden

Michael Jäger

Staat muss nicht sein

Die erzwungene Verschmelzung tribalistischer Funktionalität mit dem Exportprodukt Staat hat versagt. Europäische Machtorganisationen haben Teile der Welt unregierbar gemacht

Im Laufrad der Korruption

Kolonialismus und Neokolonialismus sind oft bequeme Ausreden, um von einer Ursache abzulenken, die große Teile Afrikas weiter in die Armutsfalle geraten lässt

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