Musik
… und dann hat’s Ping gemacht
Zurück in die Zukunft: iTunes bekommt noch einen drauf. Bezahlter Konsum wird wieder zum Statussymbol
Amerika ist nur der Ort, wo es passiert
Das Solo-Album von Vijay Iyver ist Jazz auf der Höhe der Zeit
Klotzen statt Kleckern
Berlin gegen Köln heißt seit ein Jahren die Konkurrenz im Musik-Business. Köln hat im Frühjahr gut vorgelegt, nun versucht es die "Berlin Music Week" mit neuen Superlativen
Der schöne Zwischenfall
Ein Komponist zwischen den Stühlen: Zwei Einspielungen räumen Missverständnisse aus und zeigen, wie sich ein Mendelssohn-Stil anhören könnte
Rock’n’Roll Art School
Das Album als unteilbares Gesamtkunstwerk: Aus Klassikern wird Klassik, die Popmusik bildet ihren eigenen Hochkultur-Kanon aus
Das Ende von Flimm
Wie Markus Hinterhäuser bei den Festspielen mit seiner Rihm-Reihe triumphiert und warum man dem Intendanten, der nach Berlin wechselt, nicht hinterher weinen muss
Please please us
50 Jahre Beatles – irgendwie jedenfalls. Vom Hamburger Kiezbeat zum Pop-Rolemodel für die Ewigkeit
Orakeln im Trüben
Alle Jahre wieder zitiert sich die Musik selbst und macht daraus einen Hype. Für Journalisten und Produzenten bleibt die Herausforderung, die Strömungen zu erkennen
In fremden Hosen
Nirgendwo trifft so viel Äußerlichkeit auf so viel Innerlichkeit wie in Bayreuth. Und bei den Wagner-Festspielen aus der Rolle fallen – das will wirklich niemand
Hallelujah
Kennt weder Sommerloch noch Krise der Musikindustrie – der Erlöser geht immer. Es ist, pardon, ein Kreuz mit dem Christlichen in der Popkultur
Kein Ende der Angst
The Screamers waren eine interessante, aber wenig bekannte Band des L.A.-Punk. Nun verhilft Youtube ihnen zu mehr Zuhörern als sie je hatten. Eine Erinnerung
Meeresbezwinger am kleinen Weiher
Der Pianist Marc-André Hamelin spielt so virtuos, dass man nicht nur glaubt, ihn "schnell spielen gesehen", sondern auch gehört zu haben. Nun hat er Haydn eingespielt
An Martin Luther und Joan denken
Heute ist Popmusik ein netter Zeitvertreib. Vor fünfzig Jahren war sie eine geistige Befreiung
Piraten mit Lizenz
Underground von Londons Dächern: Mit "Rinse FM" wird die größte und einflussreichste Pirate Station der letzten anderthalb Dekaden legalisiert
Das erste Beatles-Mashup
Die Sechziger Jahre als Goldenes Zeitalter und als Pop-Gefängnis: Die Cut-and-Paste-Collage der Residents ist ein düsterer Liebesbrief an die Fab Four
Köln gegen Berlin: das Hinspiel
Wer ist die Hippste im ganzen Land? Die c/o Pop eröffnet den diesjährigen Wettbewerb um den Status "Musikhauptstadt". Dabei hat das Netz längst alle besiegt
Rammstein für alle
Ein Klaps auf den Po und „Stacheldraht im Harnkanal“? Die Texte und Anspielungen der Neuen Deutschen Härte sind wohl doch nicht jugendgefährdend
Welcome To The Errordome
Vorschuss ohne Plattenvertrag: Crowdfunding-Portale sollen eine Alternative zum herkömmlichen Label sein
Exile on Gestern
Re-Releases, Re-Issues, Re-Masters: die Musikindustrie lebt noch ein bisschen länger – von der eigenen Vergangenheit
Die Erfolgsschablone für Oslo
Ist nett und tut niemandem weh: Das "Fräuleinwunder" Lena Meyer-Landrut ist die für Deutschland nochmal heruntergerechnete Kopie eines Popmodells der freundlichen Beliebigkeit
Popmusik im Turbomodus
Neue Technologien, neuer Umgang, neue Paradigmen – und alles wird immer schneller. Die Folge: Konsumierbarkeit geht vor Auseinandersetzung, Bands verbrennen schneller
Ausgeschüttet
Jeder braucht sie, aber keiner will sie. Die GEMA ist derzeit wieder in aller Munde
Stairway To … 15
Merzhad schlägt Blümchen und Led Zeppelin. Der Abwehrkampf gegen die neue DSDS-Siegersingle erwies sich als chancenlos. Oben thront wie immer der Bohlen-Song
Es gibt ihn noch: den Plattenladen
Zurück in die Zukunft: Am 17. April feiert der Record Store Day die technologische Unvollkommenheit, das Beharren auf der Nische und die Kultur des Liebhabertums