Wirtschaftskrise

Mitarbeiter in einer Autofabrik montiert weiße Karosserien.

Der Irrtum der Wachstumskritiker

Nicht das Wirtschaftswachstum ist das Problem, sondern der Zwang dazu. Kurzfristig ist gar ein Wachstum nötig – nicht trotz, sondern wegen der Endlichkeit der Ressourcen

Ist das "noch" normal?

Normen und Normalverteilung sind nicht dasselbe, werden aber systematisch verwechselt. Was passiert, wenn die Normalität einer Gesellschaft zerbricht?

Michael Jäger

Is there no alternative?

Drei Essays beschreiben nicht nur die neoliberale Ideologie, sondern suchen auch nach neuen Wegen

„Staatsschulden sind kein Problem“

In Davos tagt das Weltwirtschaftsforum. Der US-Ökonom Paul Davidson beklagt eine Politik, die nichts produziert als Arbeitslosigkeit und Finanzlöcher

Gut 2.500 Alphamänner

Die Bereitschaft, über einen tiefen Wandel des Kapitalismus nachzudenken, wird es in Davos kaum geben. Das gibt die Besetzung dieser Eliten-Messe einfach nicht her

Eine Person in roter Jacke beugt sich über einen grünen Mülleimer auf einem Pariser Gehweg.

Heilige Kuh beim Schlachter

Die sozialistische Regierung muss den Staatshaushalt sanieren und zugleich die Konjunktur ankurbeln. Dabei könnte sich die 35-Stunden-Woche in Wohlgefallen auflösen

Nur noch eine Mahlzeit am Tag

Enteignung von Supermarkt-Lebensmitteln, Landbesetzung: Der Koordinator der andalusischen SAT in Sevilla erklärt, wie die Gewerkschaft gegen die Folgen der Krise kämpft

Bange machen gilt nicht

Die EU-Integration war ja schön und gut, aber jetzt brauchen wir wieder stärkere Nationalstaaten - diese Meinung hört man immer öfter. Doch das wäre ein fataler Irrweg

Porträt eines Mannes mit grauem Haar und Bart, der einen Anzug trägt.

Einer muss die Kassandra sein

Der US-Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman ist davon überzeugt – es wäre unglaublich einfach, die Depression schnell zu beenden

Raus aus den Hinterzimmern

Die Linke verhält sich häufig konservativer und patriachalischer als andere Parteien – sie muss sich ändern, findet Vorsitzende Gesine Lötzsch. Ein Gastbeitrag

Näher an den alten Werten

Für Islands Außenminister Skarphéðinsson ist die Eurokrise kein Grund, den Wunsch nach der EU-Mitgliedschaft aufzugeben. Spätestens in 20 Jahren soll es soweit sein

Besiegt die zweite Natur!

Unser System beruht auf dem „Lachsprinzip“: Der Schweizer Bankierssohn, Künstler und "Yello"-Gründer Dieter Meier über das Wesen des Hyper-Kapitalismus

Irgendwann sind die Gläubiger dran

Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit des US-Staates durch die Rating-Agentur S&P wirkt zwar demütigend, ist aber berechtigt, und hat vor allem politische Gründe

Den Spieß einfach umdrehen

Die Regierungen der EU sind zu Gefangenen der Finanzmärkte geworden. Der 2005 vollzogene kategorische Schuldenschnitt Argentiniens zeigt, dass es auch anders geht

Eins, zwei, drei, vier – viele Rettungspakete

EU und Währungsfonds (IWF) dürften einer möglichen Umschuldung Griechenlands nicht tatenlos zusehen. Es drohen Folgen wie beim Crash von Lehman Brothers im Herbst 2008

Störung im Betriebsablauf

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Strauss-Kahn sollte der IWF nach China oder Indien schauen und so der Veränderung der weltwirtschaftlichen Balance Rechnung tragen

Instabile Reformblase

Der Green New Deal verspricht die Lösung der Dreifachkrise. Doch mit den bisherigen Konzepten lässt sich keine sozial-ökologische Zukunft gestalten

Es lebe die europäische Republik!

Der Euro steckt in seiner tiefsten Krise seit Beginn der Währungsunion. Das hat politische Gründe – aber es gibt Alternativen: eine demokratische Wirtschaftsregierung

Die nervösen Beschwichtiger

Europas Regierungen behaupten zwar immerzu, die Krise sei bewältigt. Die Debatte um die Stresstests zeigt aber, wie groß die Angst noch ist

Michael Jäger

Gut für China, gut für die Welt

Etwas regt sich in der „Werkstatt der Welt“. Seit Wochen brechen in den Küstenregionen, den Brennpunkten des chinesischen Aufstiegs, Streiks und Proteste aus

Anti-Marktfundamentalismus

"Im freien Fall": In seinem neuen Buch deckt Nobelpreisträger Joseph Stiglitz die Fehlfunktionen des herrschenden Wirtschaftssystems auf

Kein linkes Projekt

Der Green New Deal verspricht zwar allen alles – am Ende geht es aber darum, Widersprüche des Kapitalismus zu bearbeiten und subalternen Klassen zu integrieren

Jeder wird sparen, bis es kracht

Bei der Unterhauswahl am 6. Mai könnte die Dominanz der beiden großen Parteien gebrochen, aber nicht die Haushalts- und Finanzkrise beendet werden

Griechenland ist überall

In Europa floriert im Schatten der Finanzkrise das Geschäft mit Staatsanleihen vorzüglich. Denn Staaten sind die besten Schuldner, die ein Gläubiger sich wünschen kann

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