Christian Füller

Blog von Christian Füller

Artikel

Politik | 21.07.2010 | 13:15 Christian Füller
Putsch der Eliten
In Deutschland fehlt der Wille zu einer demokratischen Schule. So wird die Ungleichheit der ­Bürger zementiert >> mehr
Positionen | 27.08.2009 | 05:00 Christian Füller
Lasst die Schulen los!
Bildung ist das bestimmende Thema im Wahlkampf. Doch der Föderalismus-Streit ist nur noch bizarr. Ein Plädoyer für eine Bildungsstiftung, freie Schulen und neues Lehren >> mehr
Politik | 26.01.2009 | 11:50 Christian Füller
Die Multikulti-Empör-Industrie
Wieder wird eine Studie über misslungene Integration zum medialen Gassenhauer. Dabei sind die Probleme längst bekannt. Aber die Politik handelt nicht >> mehr
Politik | 07.06.2002 | 02:00 Christian Füller
Welche Kleider trugen die Inkas?
Seit dem glanzvollen Abschneiden der finnischen Schüler in der Pisa-Studie, wollen Bildungsreformer dem pädagogischen Geheimnis des skandinavischen Landes auf die Spur kommen >> mehr
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Blogbeiträge

04.09.2009 | 23:17 Christian Füller

Das Potenzial einer demokratischen Selbstreformschule

Wer frei-öffentliche Schulen mit Bertelsmännern verwechselt, hat wenig von der älteren und neueren Reformpädagogik verstanden VON CHRISTIAN FÜLLER Ich habe ein paar Tage in diesem Leserblog geschwiegen, wiewohl ich überwält... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Putsch der Eliten

Politik | 21.07.2010 | 13:15 Christian Füller
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16.08.2010 | 15:21 Ex-GAL-Wähler
Herr Füller hat sich njicht damit befasst, wo überall die Primarschule abgelehnt wurde. In allen Stadtteilen und insbesondere auch in den Arbeiter- und Migrantenwohngegenden. Was treibt Herrn Füller...
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16.08.2010 | 16:08 Christian Füller
1) Erstens habe ich das bei "Hart aber fair" nicht etwa kleinlaut zugegeben, sondern im Vorgespräch mit Frank Plasberg das Thema selbst aufgebracht. Ich stehe dazu, sonst hätte ich es nicht vor 2,4 Millionen Zuschauern im TV diskutiert, Sie Superenthüller. 2) Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass SIE die Auflösung und Verbesserung von Ghettoschulen POLITISCH verhindern, und ich dann meine Kinder in 100prozentige Zuwandererklassen schicken soll! Gehts noch? Mein Satz lautet: "Ich möchte nicht, dass mein Kind der einzige native speaker in seiner Klasse ist". Zu diesem Satz stehe so uneingeschränkt wie dazu, dass wir die Unterschichtsfabriken unter unseren Schulen endlich auflösen müssen. 3) Ich bin übrigens nicht deswegen aus dem Wedding weggezogen, sondern aus privaten Gründen, die nichts mit Schule, Migration oder Bildungsarmut zu tun haben.
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07.09.2009 | 14:42 micha74
@ h.yuren Wie meinen? Die staatlichen Schulen SIND Abbild der sozialen Schichten, oder was glauben Sie, wer mehrheitlich seine Zeit in Hauptschulen und Realschulen verplempert? Nochmal: Der Bes...
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09.09.2009 | 17:18 Christian Füller
@walkie @yuren leute, ihr diskutiert unfair. es ist EUER modell, die kinder weiter still(stehen)sitzen zu lassen und von vorne vollzuladen. dass walkie und yuren das nun dem "obristen füller" rüberschieben, also das hat stil! yuren wrote: vom frotzelwort "frontbeladung" ausgehend bietet sich ein anderes vorbild oder muster an: die brigade oder militärische einheit beliebiger größe. der hauptmann oder die hauptfrau kommandiert den haufen zu lernzielen. das vorgehen ist akribisch ausgearbeitet und wird fortlaufend überarbeitet. walkie wrote: Fördereinheiten ins Gemeinschaftsbataillon, dafür Auflösung anderer Gefechtsgruppen. Das kann ganz schön chaotisch werden - es sei denn, Führungsoffiziere kommandieren ihre Einheiten mit eiserner Hand, wie es Obrist Füller vorschwebt.
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05.09.2009 | 13:16 wwalkie
Rien de nouveau, die alten Füllerschen Denkmuster (die übrigens auch bildungshistorisch schon recht alt sind, nur wie jede Ware "neu" daher kommen müssen)- weniger offensiv formuliert. Und wieder fäll...
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09.09.2009 | 16:47 Christian Füller
@chryselers #frontalvergottung wollte mal nen spot leifern von der zukunftsdebatte, die hl und josef kraus hier mit ihrer frontalvergoittung verstopfen - lernen2.0. schon mal gehört? "Vor wenigen Wochen hat die amtierende Ministerin Annette Schavan es wiederholt, [dass jeder schüler einen laptop bekommen sollte]. FRAGE: Meint sie es ernst? OLAF KLEINSCHMIDT: Ich habe meine Zweifel, ob das bei der Politik eine wirkliche substanzielle Strategie ist - oder nur ein Werbegag, mit dem man sich in die Presse beamt. Es gibt Indizien, dass Laptops für alle nicht gewollt sind, weil es ein paar starre bildungspolitische Haltungen infrage stellen würde. Welche Haltungen meinen Sie damit? Erstens würde es auch in Deutschland geradezu eine Provokation für den herrschenden Frontalstil sein, wenn wir plötzlich jedem Schüler ein Netbook in die Hand drücken. Frontal und Netbook - das beißt sich. Zweitens würde die verkrustete Schulstruktur infrage gestellt. Durch Netbooks? Wie das? Frau Schavans Bildungsministerium hat eine Studie gefördert. Darin ist en détail ausgeführt, dass selbst HauptschülerInnen in Netbookklassen selbstständig grundlegende Medienkenntnisse und Fertigkeiten erwerben, die sie im Unterricht motivieren. Das Netbook als Messias! Sie übertreiben … … nein ich zitiere aus der Studie "Medienhandeln in Hauptschulmilieus" von 2009. Darin steht: Die Tatsache, dass sich die Schüler untereinander unterstützen, bietet gerade für HauptschülerInnen gute Möglichkeiten, sich selbst Fähigkeiten zu erarbeiten und das eigene Wissen zu erweitern. Es ist für sie ein selbstverständlicher Weg, um weiterzukommen. In der pädagogischen Arbeit sind es daher die Methoden der Gruppenarbeit, die das Lernen von Peer-to-Peer ermöglichen. Der besondere Wert dieser Arbeitsformen liegt darin, dass die Heranwachsenden selbst als ExpertInnen zu Wort kommen, sich also als kompetent erleben. Die Gruppenarbeit bietet auch die Chance, die Fähigkeiten in der weiteren Sozialwelt einzusetzen. www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/schule-und-computer-sind-sich-fremd/ grüße pisaversteher
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06.09.2009 | 19:07 micha74
Sehr gern: Ich arbeite an einer Freien Schule.(Montessori) Frei heißt, es gibt keine finanziellen Interessen. Verdienen kann man mit unserer Schule definitiv nichts Wo kommt das Geld her? Für Fr...
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06.09.2009 | 20:21 Christian Füller
@micha74 @achtermann @kalla bei aller fairness, aber dass man hier allen ernstes erklären muss, was eine freie und eine private schule ist, das hat schon was groteskes. private schulen zu errichten ist ein grundrecht der deutschen - mit gutem grund. es gab da nämlich mal ein regime, liebe freitagsblogger, das schulen gleichschaltete. you remember? so, jetzt kommt gleich der einwand: private schulen dürfen aber nicht zur sonderung der schüler nach den einkommensverhältnissen der eltern führen. (so stehts im gg, recht so.) das wird hier den leuten wieder eingehämmert: die private schule macht das system ungerecht. ja, das ist eine gefahr. anber darf ich mal drauf hinweisen: die deutsche staatsschule hat es fertiggebracht, die mit abstand ungerechteste schule der oecd zu erschaffen. und zwar, das ist wichtig, mit einer äußerst dünnen marge von privaten schulen. ein kind von ärzten hat eine siebenmal so hohe wahrschenlichkeit zu chryselers&co zu kommen als ein arbeiterkind - bei gleichem iQ! der hammer. d.h. die kmk müsste ihren eigenen schulen die zulassung verweigern - wegen verstoß gegen das sonderungsverbot. wieso fordert das hier keiner? ja, meine herren, wie kömmts? wieso ist die staatsschule schon so ungerecht, wie sie es jetzt als teufelchen der privatschule an die wand malen? weil sie strukturell noch an der preußischen zwei-/bzw. dreiklassenschule leidet. liebe karl-heinz, hier liegt, bei allem wissen, das du hier vorträgst, das tiefe loch in deiner argumentation: die schule IST SCHON UNGERECHT! du hast ja jüngst im freitag so eine wackelpuddinghafte pisa-kritik formuliert. aber ohne pisa wüssten wir das leider gar nicht. deswegen: wir brauchen diese empirischen daten, um etwas zu unternehmen. und zwar müssen wir alle stellschrauben auf einmal bewegen: andere schulstruktur (heinemann, füller), anderes lernen (micha74, füller, bildungswirt) und autonome schulen (füller, micha74 etc.) und d.h. automatisch weg mit der kmk-hoheit. wir können diese freien schulen oder charterschools ja so stricken wie wir wollen. wir müssen nicht die nachteile aus den usa miteinschleppen! aber dazu müssen wir in den offenen diskurs - und die scheuklappen abnehmen, dass die neolibbe schule (mir gruselts bei dem wort) angeblich ungerechter ist als die staatliche. das wissen wir nämlich nicht. aber wir können sicherungen einbauen - wenn wir selbstbewusst sind. aber nur dann. pisaversteher
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05.09.2009 | 18:28 Bildungswirt
@alle Ich teile einige Skepsis gegenüber neoliberalen Umbauversuchen des Bildungssystems, ja ich könnte sogar im Detail aus Innen- und Außensicht sicher einiges zu Diskussion beitragen.Dennoch kann ic...
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06.09.2009 | 17:28 Christian Füller
@walkie: zur kenntnis: "ich spreche von einer freien bzw-. fei-öffentlichen schule, die einen rektor mit kompetenzen hat und der kein büttel der schulräte ist." und ich kann gerne ergänzen: es geht darum, dass der schulleiter in der lage ist, teams zu bilden, sich also die geeigneten lehrer zu suchen und einzustellen. das ist in 90 prozent der schulen NICHT der fall. ok. und sich dann ein schulprogramm gibt - ZUSAMMEN mit lehrern und der schulcommunity. und dann versucht, visionen zu formulieren. das wird natürlich nicht die bildungsarmut von heute auf morgen beenden. aber es kann gelingen, wenn wir selbstreformschulen fit machen für die reform von unten (ach sorry, "fit machen" darf man hier nicht) sagen wir: empowern UND gleichzeitig eine schulstruktur sachte, aber entschieden von oben verändern. aber das geht nur, wenn man andere lernarrangements des individuellen lernens bildet. ich kenne die sehr gut aus vielen vielen schulbesuchen, etwa kommenden mittwoch an der wartburgschule münster (falls sie mit wollen, ich lade sie herzlich ein). ist übrigens - siehe lernen2.0 oder schwarmintelligenz oder alle-an-alle - DIE METHODE der zukunft, die heute in vielen ausbildungsbetrieben angewendet wird. so, das soll es sein. eins noch: ich bin kein lehrer und bin, ehrlich gesagt, glücklich damit. es ist ja kein problem, wenn man als nicht-betroffener etwas formuliert. jedenfalls darf man das - in aufgeklärten diskurszusammenhängen. alles gute christian füller, pisaversteher
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Christian Füller
Pisaversteher
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Logbuch
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Wir begrüßen Was mich nervt. als neues Community-Mitglied
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ideefix hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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ich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
20:41
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