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Und der Zukunft zugewandt

Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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25.05.2012 | 00:08 marvinius
"Dietmar Bartsch mutig genug, von Anfang an den Kampf gegen Lafontaine* durchzustehen." Da ich den rhetorischen (und den im unangetasteten Stand des kapitalistischen Eigners gern verspielt versteckte...
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25.05.2012 | 09:15 Red Bavarian
@marvinius: der Freitag - Das Meinungsmedium Jana Hensel und Jakob Augstein haben ihre Meinung geäußert. Aber wir - die Community - können hier ebenfalls unsere Meinung äußern, in Blog-Artikeln und Kommentaren. Das ist das offene Geheimnis des Freitags.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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25.05.2012 | 09:06 Red Bavarian
Worum es jetzt vor allem geht bei Der Linken: 1. um die Inhalte 2. um die innerparteiliche Konsolidierung 3. um die Verankerung insbesondere im Westen Material in Bezug auf die Inhalte: Programm der Partei DIE LINKE, Publikationen der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, weitere Folder und Broschüren, u.v.m. von den verschiedenen Unterstrukturen.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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24.05.2012 | 00:18 mcmac
Dass der saarländische Dachdecker herhalten muss im Beitrag, drängte sich schon länger auf angesichts des Rosen-(oder sollte man besser sagen: -Nelken) Kriegs. Das geschieht diesem Pseudo-Partei-Homun...
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24.05.2012 | 13:04 Red Bavarian
Zweite Korrektur: Alle mit "Tja." beginnenden Absätze sind keine Zitate.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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24.05.2012 | 00:18 mcmac
Dass der saarländische Dachdecker herhalten muss im Beitrag, drängte sich schon länger auf angesichts des Rosen-(oder sollte man besser sagen: -Nelken) Kriegs. Das geschieht diesem Pseudo-Partei-Homun...
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24.05.2012 | 12:45 Red Bavarian
Betonen muss ich: Die Einschätzungen erstens von Parteimitgliedern von innen heraus, zweitens von außerhalb der Partei, und drittens von den Mainstream-Medien sind drei verschiedene Sachen.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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24.05.2012 | 00:18 mcmac
Dass der saarländische Dachdecker herhalten muss im Beitrag, drängte sich schon länger auf angesichts des Rosen-(oder sollte man besser sagen: -Nelken) Kriegs. Das geschieht diesem Pseudo-Partei-Homun...
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24.05.2012 | 12:41 Red Bavarian
Korrektur, Folgender Absatz im vorigen Kommentar ist kein Zitat: Tja. Seine Anhänger haben offensichtlich von ihm gelernt. Das Maß läuft dann über, wenn die Genossen mit dem Gegner verwechselt werden, was auch mich baff zurückgelassen hat und mein Maß mitgefüllt hat.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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24.05.2012 | 00:18 mcmac
Dass der saarländische Dachdecker herhalten muss im Beitrag, drängte sich schon länger auf angesichts des Rosen-(oder sollte man besser sagen: -Nelken) Kriegs. Das geschieht diesem Pseudo-Partei-Homun...
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24.05.2012 | 12:38 Red Bavarian
Ich habe gerade den interessanten TAZ-Artikel 'Der linke Rechthaber'. Daraus zitiert: "Die überraschende Volte, mit der der Gegner nicht rechnet, das ist seine Stärke. Lafontaine wird auch mal nachdenklich und setzt leise Töne, aber nur um am Ende umso glanzvoller über seine Gegner zu triumphieren." - und: "Was Lafontaine fehlt, ist der Sinn für das rechte Maß." Tja. Seine Anhänger haben offensichtlich von ihm gelernt. Das Maß läuft dann über, wenn die Genossen mit dem Gegner verwechselt werden, was auch mich baff zurückgelassen hat und mein Maß mitgefüllt hat. Weiter zitiert, den Schluss: "Der Politiker Oskar Lafontaine hat viele fasziniert, viele abgestoßen, egal war er niemandem. Ist er gescheitert? Unvollendet auf jeden Fall." Tja. Die Vollendung ist, dass Oskar Lafontaine - verbrannt - nun zum Denkmal gemacht wird; so wie die Vollendung von Dietmar Bartsch sein wird, dass er - assimiliert - zum Borg gemacht werden wird, wenn er Vorsitzender werden sollte. Siehe dazu 'Die Linke: Zwischen Denkmal und Assimilation'. Der Ausweg für Die Linke ist, sich phoenixmäßig zu erneuern, 'Weil das Wünschen nicht geholfen hat'. Ebenfalls gerade gelesen, den Artikel auf Lafontaines Linke 'Ein Aufbruch?', der Ticker zitiert: "6 Uhr: Die Sozialistische Linke hat sich zur Personaldiskussion vor dem Göttinger Parteitag erklärt – mit einer Absage sowohl an Dietmar Bartsch als auch an den “dritten Weg”" Tja. Das Maß ... das Maß ... Ich wünsche, dass das Mehr-als-Wünschen von Katja Kipping, Katharina Schwabedissen, Caren Lay, Brigitte Ostmeyer, Thomas Nord, Jan van Aken, und mein Drittweg-Wünschen hilft.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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24.05.2012 | 00:18 mcmac
Dass der saarländische Dachdecker herhalten muss im Beitrag, drängte sich schon länger auf angesichts des Rosen-(oder sollte man besser sagen: -Nelken) Kriegs. Das geschieht diesem Pseudo-Partei-Homun...
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24.05.2012 | 07:59 Red Bavarian
@macmac: Noch schlimmer, kommen aus dieser Ecke auch immer wieder einmal blöde Bemerkungen gegen Hartz4-Bezieher. Das ist übrigens der Punkt, der mein großes Maß der Toleranz in Der Linken zum Überlaufen gebracht hat, und aus meiner Enttäuschung nun einen Vertrauensverlust hat werden lassen.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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24.05.2012 | 00:18 mcmac
Dass der saarländische Dachdecker herhalten muss im Beitrag, drängte sich schon länger auf angesichts des Rosen-(oder sollte man besser sagen: -Nelken) Kriegs. Das geschieht diesem Pseudo-Partei-Homun...
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24.05.2012 | 07:53 Red Bavarian
@mcmac, apropos BGE: Ja, die Piraten gründen ihr BGE wie ich leider sehen muss, mehr auf Milton Friedman - auf neoliberalen und neokonservativen Mogelpackungen, statt auf Erich Fromm (dem Gegenspieler von Milton Friedman dergestalt) - auf links- und sozialemanzipatorischen und gesellschaftstransformatorischen BGE-Modellen. Auf der anderen Seite gibt es in Der Linken leider vehemente Gegner, die auch mit herber Polemik arbeiten, dieses BGEs, wie ich auch aus eigener Erfahrung erleben muss. Insbesondere von seiten der Sozialdemokraten und Gewerkschafter in Der Linken gibt es diese Widerstände.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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23.05.2012 | 23:52 Red Bavarian
Zu den Nachdenkseiten-Artikeln 'Ein Rat an Lafontaine: Nicht antreten. Wenn sich selbst Gysi der Kampagne gegen die Linke beugt, dann ist der Kampf um eine selbst bestimmte Linie nur schwer zu gewinne...
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24.05.2012 | 07:43 Red Bavarian
"Es kann sein, dass die Linkspartei darüber zerbricht. Die Verbindung von Kadern und Chaoten, von staatstragenden Realos im Osten und Fundis im Westen war von Anfang an heikel." Ja, wir Chaoten, Spinner, Fundis, Freaks, Nerds, Geeks, Nasche, Meschuggene, Utopisten, Mystiker, Regenbogenmenschen, Hippies, Punks, Alternative, Piraten, Linke, Bunte, Leidenschaftliche, Revolutionäre, Anarchos, Freigeister - kurz: wir Kreative - sind heikel. Aber ohne uns wäre die Welt lau, grau, flau. "Aber aller Schwierigkeiten zum Trotz: Das Land braucht die Linken. ..." "Aber es hat nichts geholfen: An den Wählern geht das vorüber. ..." Da drückt sich schon die Schwierigkeit aus, die uns Linken konkret begegnet. Jedenfalls wir im antilinken Bayern gelten praktisch als Chaoten und Spinner, weil wir klare linke Positionsbündel haben. Das Maximale, was von der breiten Bevölkerung akzeptiert wird, ist eine sozialdemokratische Partei. Viele sozialdemokratisch oder grün eingestellte Menschen sind in der Agenda 2010-Ära im Limbo zwischen SPD oder den Grünen und Der Linken (oder Wahlbündnissen wie der Linken Liste in meiner Stadt) gelandet. In dem Sinne wäre es besser gewesen, der neuen Partei ein demokratisches und soziales Profil zu geben und sie 'Demokratische und Soziale Partei Deutschlands' oder so ähnlich zu benennen. Meine konkrete Erfahrung ist, dass, wenn ich mit 'links' oder 'sozialistisch' anfange, oft die mentalen Jalousien runtergehen, während das ohne diese Verortung nicht der Fall ist, selbst wenn ich danach das Gleiche sage, oder wenn beispielsweise nicht-linke oder nicht-sozialistische Citoyens ganz Ähnliches sagen. Na gut, ich habe auch meine radikal linken Einstellungen, aber mit mir kann man kompromissmäßig reden. Ich bewege mich ja auch im grünen, piratigen, direktdemokratischen und kirchlichen Bereich, und komme da als Mensch und Citoyen meist an, trotzdem dass ich zu meinem Linkssein stehe.
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Politik | 23.05.2012 | 14:00 Jakob Augstein
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23.05.2012 | 23:52 Red Bavarian
Zu den Nachdenkseiten-Artikeln 'Ein Rat an Lafontaine: Nicht antreten. Wenn sich selbst Gysi der Kampagne gegen die Linke beugt, dann ist der Kampf um eine selbst bestimmte Linie nur schwer zu gewinnen. (Notwendiger Nachtrag siehe am Textende)' und 'Ergänzung zum Beitrag zur Linken und zum Rat an Lafontaine: Ein historisch bedeutsamer Tag'. Albrecht Müller hat schon recht damit, dass die Mainstream-Medien Meinungsmache veranstalten. Nur dass er das Projekt gestern für gescheitert hält, diese Meinung teile ich als Linker und Basismitglied Der Linken nicht. Die Linke soll nicht nur ein klares Profil als linke, demokratische und sozialistische Partei haben, sondern soll auch eine plurale, offene und moderne Partei sein. Dazu braucht es Vorsitzende, die diese Ausrichtung, die übrigens so zwischen 2007 und 2011 erarbeitet wurde, solide nach außen und integrativ nach innen vertreten. Das sehe ich weder mit Oskar Lafontaine, noch mit Dietmar Bartsch als Vorsitzende gewährleistet. Meine persönliche Einschätzung ist, dass beide profilmäßig vielmehr Sozialdemokraten sind; im Unterschied zur jetzt schröderianisch-kapitalistischen SPD gut gemeint, aber Die Linke ist keine sozialdemokratische Partei. Sowohl Oskar Lafontaine, wie auch Dietmar Bartsch haben ihre Verdienste für Die Linke, und beide sind in anderen Funktionen weiterhin willkommen, aber es gibt halt für Linke-Vorsitzende die genannten Kriterien. Siehe auch meine Kommentare im Thread zum Freitags-Artikel 'Der Rückzug eines Alpha-Tiers'.
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