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Aufbegehren gegen Gewalt an Frauen
Der Mord an einer Frau in Berlin bewegt ihren Kiez. Aber Sprechen über Gewalt in der Ehe ist nur ein Teil der Lösung. Migrantinnen brauchen auch ein eigenes Bleiberecht
Der Alltag des Bösen
Die tägliche Beschäftigung mit "Bild" ist nichts, was man sich über einen längeren Zeitraum antun sollte. Lukas Heinser hat Gründe, es für das BILDblog dennoch zu tun
Vertrauen Sie Ihren eigenen Formulierungen!
Literaturprofessor Erhard Schütz stellt diesmal Bücher über gefährliche, gelesene und zu schreibende Bücher vor
Gangstertum und Familiensinn
Noch so ein Angebot, das man nicht ablehnen kann: Edward Falco hat das Drehbuch von Mario Puzo zum Roman umgeschrieben: „Die Corleones“
Wo Volksbanken scherzen
Der Bargfelder Literaturfrühling lud auch in diesem Jahr zahlreiche Arno-Schmidt-Leser in die Südheide ein
You never walk alone
Längst lernt der Wissensbetrieb vom Prinzip der offenen Software: Neue Karten werden von Tausenden Freiwilliger erstellt
Innerlich gekündigt
Wo Bürokratie war, ist nun Controlling, Screening, Signalling – wer Christoph Bartmanns Studie „Leben im Büro“ liest, könnte Sehnsucht nach Ärmelschonern kriegen
Nichts vorhaben, schlendern
Wer Franz Hessels neu aufgelegtes Buch „Spazieren in Berlin“ liest, macht nicht nur eine Zeitreise ins Berlin der 1920er. Er bekommt auch Lust, selbst Flaneur zu werden
Klarheit schaffen
Der Philosoph Byung-Chul Han plädiert gegen die „Transparenzgesellschaft“ und für die Rückkehr zu einer Kultur des Vertrauens
Nicht immer bösartig
Die Gefahr durch Radioaktivität wird zu oft mit Krebs begründet. Ein russisches Archiv soll nun helfen, andere Risiken zu klären
Wie Santa Claus
Vor 65 Jahren begann das US-Projekt Marshallplan mit der Rede eines frisch gebackenen Ehrendoktors. Niemand ahnte, wie sehr diese Finanzhilfen Europa spalten würden
Auftritt der Zyniker
In seinem Buch „Der deutsche Goldrausch“ zeigt Dirk Laabs, dass das Räuberdrama um die Treuhand internationale Dimensionen erreichte
Bewusst unkorrekt
Jan Off hat einen Poproman über die Szene der autonomen Linken geschrieben. Man sollte bloß nicht jedes Wort von "Happy Endstadium" auf die Goldwaage legen
Was wusste Andreas T.?
Ein Verfassungsschützer hielt im Umfeld der Morde immer wieder Kontakt zur rechten Szene. Die Polizei erfuhr davon nichts
Die Notwendigkeit des Schreibens
Zweimal erhielt Louis Paul Boon den belgischen Staatspreis, in Deutschland blieb er unbekannt. Der Alexander Verlag legt nun zwei Werke des Antifaschisten und Modernisten vor
In der Hölle
"Schrei nach Freiheit": Samar Yazbek zeichnet ein schwer erträgliches Bild von der Gewalt des Assad-Regimes
Die schwarzen Messen sind gelesen
Musikalische Aufreger gibt es in der Gothik-Szene kaum mehr. Trotzdem pilgert sie alljährlich zu Pfingsten zum Wave und Gotik Treffen nach Leipzig
Schein und Sein
Als die BR Deutschland am 23. Mai 1949 gegründet wurde, trat auch das Grundgesetz in Kraft. Die darin verankerte Totalitarismus-Theorie stieg auf zur Staatsdoktrin
Hauptsache, es knallt!
Krieg war ihm nicht alles: Ernst Jünger experimentierte auch mit Drogen – zusammen mit dem LSD-Erfinder Albert Hofmann
Langsam bröckelt die Front
Eigentlich ist der amerikanische Bestsellerautor David Graeber ein Linksradikaler. Nun aber liebt ihn sogar die FAZ. Warum bloß?
Anschreiben lassen ohne Ende
In seiner spektakulären Studie „Schulden“ untersucht der Anthropologe David Graeber den Zusammenhang von Geld, Kredit und Kapitalismus - und plädiert für ein Ablassjahr
Ein Blick in die Hölle
In dem Roman „Die toten Frauen von Juarez“ erzählt Sam Hawken eine fiktive Kriminalgeschichte und beschreibt dabei das soziokulturelle Bild Nordmexikos
Bush, der Dritte
Barack Obama mag als liberaler Präsident gelten. Doch im Anti-Terrorkampf setzt er die autoritäre Politik seines Vorgängers absolut nahtlos fort
Blutiger Kampf der Kartelle
Die mexikanische Regierung will den Drogenkrieg in ihrem Land bekämpfen. Ein Sammelband schlüsselt den gewaltsamen Konflikt um die organisierte Kriminalität in Mexiko auf
Die Gelegenheit sich zu wundern
Literaturprofessor Erhard Schütz begibt sich auf Zeitreise von den 20er Jahren in Wien und Berlin über die Märchenwelt und das Atomzeitalter bis zur roten Zukunft