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Auf Leben und Tod
Auf den ersten Blick verbindet den Philosophen nichts mit der Karibikinsel. Doch der Sklavenaufstand von Haiti 1791 prägte Hegels Dialektik von Herr und Knecht
Die Welt als Hobbykeller
Im Kindergarten montiert der Nachwuchs herbstliche Objekte, Männer zimmern ihr Selbstbild und Nerds Collagen und Mashups: Sind Bastler die Figuren der Gegenwart?
Der Staatstheoretiker
In der Wirtschaftskrise neigt der Staat zu autoritären Reaktionen, wusste Nicos Poulantzas bereits vor dreißig Jahren. Der undogmatische Marxist wäre heute 75 geworden
Die Andere im Mann
Der Schriftsteller Blaise Cendrars stand fest auf der Seite der Außenseiter und Abenteurer. Nun wird sein rasanter Roman „Gold“ neu aufgelegt
Die nächste Station
Am Pariser Gare de l’Est trafen sich die verschiedenen Milieus der Stadt. Nun wurde er renoviert und könnte aus dem Zentrum verschwinden. Ist er noch ein sozialer Ort?
Sehnsucht nach dem VEB Treffmodelle
Ostalgie ist, wenn man trotzdem lacht: Das New Museum in New York zeigt "Ostalgia" - ohne zu verklären, aber auch etwas diffus
Der ewige Gärtner
Ein Jahr nach seiner Frau Sibylle Bergemann ist der Fotograf und Lehrmeister Arno Fischer gestorben. Thomas Knauf erinnert sich an den ersten und letzten Bohémien Ostberlins
Mahatma Gandhi in Ramallah
Die Palästinenser wollen kommende Woche von der UNO als Staat anerkannt werden. Martin Reeh war im Westjordanland und hat sich im Vorfeld des Entscheids umgehört
Karat kommt nicht bis Lichterfelde Ost
Für die im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien ist die Wahl schon vor dem Sonntag so gut wie gelaufen. Was ihr Endspurt dennoch erzählt: eine Ortsbegehung
Weg mit dem Packeis
Vor 30 Jahren gab es in Europa schon einmal Jugendkrawalle. Und auch sie wurden damals als unpoltisch betrachtet. Aufklärung eines Irrtums
Krrrawall-Mädchen
Sie schrien ihre Wut auf die Gesellschaft von der Bühne: Vor zwanzig Jahren mischten die Riot-Grrrls die Musikszene auf. Unsere Autorin ist erst jetzt eine von ihnen
Kein Leben nach dem Feuer
Selbstmordattentäter und illegale Emigranten wirken in ihrer rigorosen Todesverachtung wie Zwillinge. Doch ihre Rollen sind auf keinen Fall austauschbar
Vom Objekt zum Subjekt
Der Orient war lange der Spielball des Westens. Nach dem politischen Frühling 2011 will er endlich ein gleichwertiger Partner sein
Bin Laden auf dem Tahrir-Platz
Wenn den Betrogenen nichts anderes einfällt, als das Bild eines Terroristen hochzuhalten – die Geschichte meines Jugendfreundes Omar
Gegner im Geiste, Brüder im Kampf
Der Westen hat mit Hilfe der saudischen Autokraten die Araber unterjocht – und sich seine eigenen Feinde herangezüchtet. Dies gefährdet nun den Traum vom säkularen Ägypten
Der riesige Ballon platzte, als ihn eine Ameise anknabberte
Ein Glück, dass die ägyptische Revolution auch die Literatur der Moderne hinweggefegt hat. Die neuen Autoren wollen vor allem leicht und geerdet sein
Kultur kommt von Wollen
Deutschland braucht den Super-Muslim. Was genau soll es denn überhaupt bedeuten, wenn man sagt, Deutschland habe jüdisch-christliche Wurzeln?
Der Antennen-Dschungel auf dem Berg Asmaie
Nach dem Sturz der Taliban dürstete Afghanistan nach Bildern und Austausch. Doch der kommunikative Frühling birgt Gefahren
Der große Knall
Ein Jahrzehnt nach dem 11. September 2001 ist der Arabische Frühling um einiges wichtiger als die Tötung von Osama bin Laden durch ein Sonderkommando der US-Armee
Treibjagd nach dem Glück
Eine etablierte niederländische Autorin kokettiert mit dem lyrischen Schaffen Osama Bin Ladens. Warum tut sie das nur?
Am Beispiel eines Mantels
Anhand von Marcel Prousts fellgefüttertem Kleidungsstück erzählt Lorenza Foschini die Geschichte einer Verehrung
Der David Bowie der Literatur
Der Autor Christian Kracht und der Komponist David Woodard sind Brieffreunde. Nun ist der digitale Dialog der beiden in englischer Sprache erschienen
Diffusion, ohohoh
Zwanghaftes Händewaschen beseitig zwangsläufig auch echten Schmutz: Literaturprofessor Erhard Schütz befasst sich diesmal mit Aphorismen und Verschwörungstheorien
Was ein Leben wert sein kann
"Homicide": Endlich liegt David Simons Report über den Alltag eines Morddezernats in Baltimore auf Deutsch vor, der viel mehr als die Keimzelle der Serie "The Wire" ist
Elend und Kompensation
In seinem neuen Roman „Weiskerns Nachlass“ blickt Christoph Hein tief ins akademische Prekariat und findet einen betrogenen Betrüger