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Wette auf die Zukunft
In „Der Kampf um die zweite Welt“ zeigt der US-Autor Parag Khanna, wie drei Imperien die Welt unter sich aufteilen. China wird sich langfristig fast überall durchsetzen
Honeckers Sturz
Mitte Oktober 1989 wird im SED-Politbüro der Sturz des Parteichefs vorbereitet. Etwa zur gleichen Zeit interviewt der "Sonntag" eine Leipziger Bürgerrechtlerin
Der Sozi als Jakobiner
Nicht nah am Menschen, sondern nah an seinen Ideen: Rolf Hosfelds neue Karl-Marx-Biografie ist eine kritische und gut belegte Interpretation des Marxschen Denkens
Sand zwischen den Zähnen
Eine innere Kompassnadel nach Osten und der früh ausgebildete Instinkt, dass Gefühle nicht verlässlich sind. Ilma Rakusas Erinnerungsbuch „Mehr Meer“
Das unterbrochene Experiment
In seinem Roman „Peking Koma“ inszeniert der Exil-Literat Ma Jian das nationale Drama vom Tiananmen-Platz.Ein großartiges Buch von kunstvoller Einfachheit
Tausend Sandkörner ergeben einen Turm
Die 1972 geborene Autorin Yiyun Li lebt in Amerika. Üer den Umweg der fremden englischen Sprache von den verrenkten Seelen im China der siebziger Jahre
Tiger im Großstadtdschungel
Mit seinen Bildern dokumentiert der Fotograf Ferit Kuyas das Leben in den chinesischen Metropolen. Es sind Bilder, auf den man die Großstadt nicht sehen, aber spüren kann
Der andere Blick
Sanbine Dabringhaus interpretiert die Geschichte Chinas einmal ganz anders. Sie lehnt die Einteilung in Epochen ab. Das öffnet den Blick für neue Perspektiven
Fußspuren des Jahrhunderts
Im Exil ist der Dichter Yang Lian zwar von der eigenen Sprache abgeschnitten. Aber mit seinen Gedichten und Essays überschreitet er spielend alle Grenzen der Sprache
Ich will mein Leben leben
Arbeiten im Thälmann-Park, wohnen in Hohenschönhausen. Gesprächsprotokoll mit Uwe und Carola Reuter, geführt in Ostberlin durch die Zeitung "Sonntag" im Herbst 1989
Nichts ist, wie es scheint
SBXIII, die Eule der Illuminaten und politische Theologie: Wie Dan Browns Roman "Das Verlorene Symbol" das moderne Verschwörungsdenken weiterschreibt
Am laufenden Band
Wolf Haas' neuer Simon-Brenner-Krimi hat es in sich. Eine Überredung
Ein glücklicher Zufall
Norbert Zähringers Roman „Einer von vielen“ ist Literatur der Glocalization
Mehr als mein Leben
Todesarten Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Paul Celan gibt einen Begriff davon, wie dichterische Sprache eine rettende Kraft entwickeln kann
Schrebergärtners verlorene Ruhe
An der Berliner Kiefholzstraße trennte die Mauer 40 Jahre lang Kleingartenkolonien. Als die Mauer gefallen war, blieb die Grenze zwischen den Gärten trotzdem bestehen
Kap Werde
Zum 100. Geburtstag von Alfred Matusche werden dessen Dramen neu aufgelegt. Alfred wer? Eine Wiederentdeckungsreise in das Karl-Marx-Stadt der 1970er Jahre
Im Vorgarten steht ein Reh aus Ton
Fast 500.000 Israelis leben in der Westbank und in Ost-Jerusalem. Sie beharren auf dem Recht des „natürlichen Wachstums“ und wollen das Land behalten
Das Blatt wenden – oder abziehen
Der US-Oberkommandierende in Afghanistan macht seinem Oberbefehlshaber Barack Obama in Washington das Leben schwer und geht offen auf Konfrontationskurs
Im Licht des Relativen
In seinen Essays warnt der politische Philosoph Isaiah Berlin vor dem Streben nach absoluten politischen Idealen
Es kam der Morgen
Vom Wahnsinnsbuch bis zur Dutzendware: In seiner Kruzezensionskolumne Dreirat stellt Erhard Schütz Neuerscheinungen vor
Eine richtige Familie
Burkhard Spinnens burlesker Jugendroman aus unserer Patchworkfamilienzeit heißt "Müller hoch Drei" und ist ironisch uns hat genug doppelten Boden für erwachsene Leser
Bis zum letzten Moment
An der Berliner Akademie der Künste wurde das Wolfgang-Hilbig-Archiv eröffnet.
I am a Woman
In den USA hat die Moderatorin Tyra Banks eine alte Debatte wieder angestoßen: Verleugnen sich Afro-Amerikanerinnen, wenn sie ihr natürlich krauses Haar glätten?
Loft und Luxus
Immobilienkrise? Von wegen. In Berlin verwandelt man die ehemaligen Telefunken-Werke in Luxuslofts – und präsentiert sie bei einem prätentiösen Sektempfang
Arbeiter des Rock
Revoluzzer und Patriot: Louis Masurs Buch “Bruce Springsteens Vision für Amerika”. Der amerikanische Musiker wurde vor kurzem 60 Jahre alt