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Generalverriss auf dem Hause S&P

Es verletzt die geltende Marktlogik, eine Rating-Agentur als Sündenbock zu geißeln und die politischen Umstände ihrer Entscheidungen außer Acht zu lassen

Lutz Herden

Kommt die Märzrevolution?

Ein Blick in die Frühjahrsvorschauen zeigt: Die linken Verlage haben die Zeichen erkannt und bringen viel Kapitalismuskritik und Krisenanalyse

Mit der Ruhe hat es ein Ende

Jahrelang hielten die Rumänen trotz Einschnitten in ihren Lebensstandard still. Nun entlädt sich die Wut im Streit über eine Gesundheitsreform

Peter Knobloch

Das Herz vergiftet

Die US-Rating-Agentur S&P handelt nur logisch, wenn sie auch dem Euro-Rettungsschirm die höchste Bonitätsnote aberkennt und dessen künftige Funktion in Frage stellt

Das hat gesessen

Mit dem Down-Rating für neun Euro-Staaten schürt die US-Agentur Standard & Poor's das Misstrauen gegenüber der Eurozone und dem Krisenmanagement der EU-Regierungen

Lutz Herden

Die Angstkassen laufen über

Eine im Prinzip richtige expansive Kreditpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird durch deutsche Spardogmen auf teure Ab- und Umwege gedrängt

Raus aus den Hinterzimmern

Die Linke verhält sich häufig konservativer und patriachalischer als andere Parteien – sie muss sich ändern, findet Vorsitzende Gesine Lötzsch. Ein Gastbeitrag

Bad Bank auf Staatskosten

Die Bundesregierung reanimiert den nationalen Bankenrettungsfonds von 2008 und hilft damit Geldhäusern wie der Commerzbank nicht in Bankrottnähe zu geraten

Lutz Herden

Vertrauen wächst nur langsam

Vor zehn Jahren erlebte Argentinien den Staatsbankrott. Was passiert mit einer Gesellschaft, die kein Geld mehr hat? Drei Menschen erzählen

Warum nicht absagen?

Die Eurokrise lässt Dänemark kaum Spielräume. Mehr als eine Moderation deutscher Dominanz scheint die Regierung in Kopenhagen auch nicht anzustreben

Lutz Herden

Schön wird's vielleicht trotzdem

Kein Frieden, kein Aufschwung, kein Fortschritt: Das neue Jahr gibt nicht wirklich Anlass zu Optimismus. Ein Ausblick auf 2012

Euro-Requiem

An der Schwelle zum Neuen Jahr ist offen, wie viel am 31. Dezember 2012 von der Eurozone übrig sein wird. Sicher ist nur: der Rettungsfonds braucht den nächsten Schub

Lutz Herden

Befragung im Hexenhaus

Interview mit einer weisen Frau über die Machtfrage in Hellabrunn: Wie man die Befragung der Hexe in Engelbert Humperdincks Oper "Königskinder" heute auch hören kann

Michael Jäger

Befragen wir unser Gemüt

Der französische Schriftsteller Stéphane Hessel bewundert an der arabischen Revolution, dass sie versucht, eine Brücke zwischen Islam und Demokratie zu schlagen

Schockstrategie für Europa

Die Kanzlerin ist keine „Getriebene“ der Finanzmärkte – sie folgt ihrem Kalkül: per Eskalation der Krise ganz Europa eine Politik der Entsolidarisierung aufzuzwingen

Ende mit Schrecken, Schrecken ohne Ende?

Auch hierzulande wird mitunter die Rückkehr zur eigenen Währung gefordert. Geht das überhaupt? Und welche Folgen hätte das? Fünf Fragen, fünf Antworten

Das Ende der Politik

Nach zwei Jahren Euro-Dauerrettung hat die Regierung Merkel offenkundig jeden Gestaltungswillen verloren. Dabei gäbe es auch in der Innenpolitik einiges zu tun

Die bunt angepinselte Bombe

Euro-Rebell Frank Schäffler sagt: Mit seinem Mitglieder­entscheid wird alles gut. Dabei steht die Zukunft der Partei und der Regierung auf dem Spiel

Wir können auch anders

Das Projekt Europa ist zum Schreckgespenst geworden. Aber die Krise bietet die Chance für einen neuen Gründungsmythos

Hinter den Fassaden tut sich was

Brüssel ist die Stadt der Bürokraten und Wirtschaftslobbyisten. Wer aber genau hinschaut, sieht auch: Es entwickelt sich zur Wiege der europäischen Bürgergesellschaft

Es brechen die Dämme

Das ist mehr als ein Schuss vor den Bug. Die US-Rating-Agentur Standard & Poor's stellt die gesamte Eurozone unter den Verdacht schwindender Kreditwürdigkeit

Lutz Herden

Super-Maastricht

Wenn Merkel und Sarkozy ihre Vertragsreformen präsentieren, darf sich die Finanzwelt in einer neuen Art von Kriegsführung gegen Staaten bestätigt fühlen

Lutz Herden