C. Juliane Vieregge

Autorin, Bloggerin. Am 13. März 2019 ist ihr neues erzählendes Sachbuch "Lass uns über den Tod reden" im Ch. Links Verlag, Berlin, erschienen.
C. Juliane Vieregge
RE: Babylonisches Deutsch | 11.09.2018 | 17:13

Ist der Unterschied zwischen Ihrem Satz ("Zur gegenwärtigen Situation wäre meine Hypothese, daß die Demokratisierung, besonders im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit der elektronischen Kommunikationskanäle, einen sprachlichen Aneignungsprozeß breitester Schichten ausgelöst hat, durch den die Sprache insgesamt durch ausdrucksarmes Material „bereichert“ wurde, aber insgesamt die Sprachfähigkeit sich erhöht hat.") und meinem ( Wo Sprachvielfalt herrscht, herrscht mehr spielerische Kreativität im Sinne der gegenseitigen Anpassung.) nicht zu marginal, um daraus so eine große Gegenposition aufzubauen?

Natürlich dient Sprache in erster Linie der Verständigung/Integration, ist also nützlich, und wenn mehrere Sprachen aufeinanderprallen, ist diese nützliche Funktion noch schwerer aufrecht zu erhalten, als es schon unter Gleichsprachigen der Fall ist. Anders ausgedrückt: Wer sich auf die Vokabeln konzetrieren muss, vergisst schnell mal die Syntax. Da bleibt der Kunstaspekt von Sprache doch wohl erstmal auf der Strecke ... bis wieder andere Zeiten anbrechen.

RE: Auf schmalem Grat | 07.09.2018 | 07:44

Danke für den informativen, sachlichen Beitrag!

RE: Direktsaft | 27.07.2018 | 14:54

Jep. H.-datum 09.11.19. Nur nach dem Öffnen gekühlt lagern.

RE: Am Anfang war Siri | 10.07.2018 | 23:37

Siehe den Bildhauer Pymalion aus der gr. Mythologie, der sich in eine von ihm geschaffene Elfenbeinstatue verliebt, die wie eine lebendige Frau aussieht. Sie erwacht zu Leben und die beiden zeugen ein Kind ...

RE: Am Anfang war Siri | 10.07.2018 | 13:50

Mann kann auch einfach mal gar nichts verstehen ... macht ja nüscht ... ist eine seltsame Eigenart dieses Freitag-Forums

RE: I bims | 26.11.2017 | 04:14

Nee. Da wäre ich jetzt nie drauf gekommen. Echt? Die verdienen daran Geld? Scheiß Verlage. Boa, nee ej!

RE: Cinema - Jugend ohne Gott | 04.09.2017 | 10:45

Die Tatsache, dass Horvaths Roman sich auf die Nazizeit bezog, habe ich als bekannt vorausgesetzt, ist aber für meine Filmbesprechung auch gar nicht so von Bedeutung.

Ich habe über einen aktuellen FILM geschrieben. Nichts hält Sie davon ab, nun über das BUCH von Ö.v. Horvath zu schreiben.

Die Kommentare auf freitag.de sind im Vergleich zu denen anderer online-Medien sehr oft sehr abwertend und aggressiv. Das halte ich für unangemessen, zumal ich dahinter stets das befremdliche Bedürfnis verspüre, einen höheren Wissensstand zum Ausdruck zu bringen. Ich lasse meinen Wissensstand gerne ergänzen, aber nicht in Form einer Abwertung. Insofern empfinde ich meine Reaktion auf den intelligenten/interaktiven/internet-Hund als absolut richtig. Ich war gereizt, und das war ja wohl auch die Absicht des intelligenten/interaktiven, internet- Hundes.