der Freitag
16.06.2017 | 16:22 2

Kein Zimmer frei

Daheim Die Mietpreisbremse wirkt nicht, Wohnungen werden immer teurer. Dabei gäbe es einen Ansatz zum Entlasten, der einst eine lange Tradition hatte, meint unser Autor im Video

Kein Zimmer frei

Spekulationsblasen treiben die Mieten vielerorts in absurde Höhen

Foto: Paul Langrock/Zenit/Laif

Ob in Hamburg, München, Stuttgart oder Berlin. Bezahlbare Wohnungen werden immer knapper. Dabei ist die Frage nach bezahlbarem Wohnraum letztlich auch eine soziale Frage nach Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in der Stadt.

Das hat auch die Politik erkannt. Doch Maßnahmen wie die Mietpreisbremse lösen das Problem in der Stadt nicht. Es braucht also Alternativen. Bei der Suche werden vor allem Linke und Grüne bei einem alten Modell fündig.

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Kommentare (2)

Hermann 16.06.2017 | 19:36

Die ganze Diskussion greift doch viel zu kurz. Es gibt in Deutschland keine Wohnungsnot. Die Wohnungen stehen nur an der falschen Stelle. Die Politik müsste an den Ursachen ansetzen, warum die Menschen die Dörfer und Kleinstädte verlassen, z.B. in dem gezielt Wirtschaftsansiedelungen in sogenannten strukturschwachen Regionen gefördert werden. (natürlich nicht, indem man ein Logistikzentrum o.ä. fördert sondern die aktuelle Hightech). Wem Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben oder Stalinstadt zu belastet vorkommen, könnte sich ja auch am Silicon Valley orientieren.

SigismundRuestig 17.06.2017 | 14:49

Obwohl im Koalitionsvertrag vereinbart, hatte die Union mit ihrer Beschränkung der Bremswirkung "auf die absolut notwendigen Bereiche" das Gesetz mit zahllosen Beschränkungen und Ausnahmen erheblich verwässert, so dass es nicht verwunderlich ist, wenn heute festgestellt wird, dass die Bremswirkung bei den Mieten nicht eingetreten ist. Die Ursache hierfür sieht auch der deutsche Mieterbund ausschließlich bei der bremsenden Union. Wir können festhalten, dass die Union alles unterlässt, um, insbesondere den bedürftigen Mietern (Alleinerziehende, etc.) bezahlbare Mieten zu garantieren. Insofern kann ich den betroffenen Mietern nur raten, Merkel und ihre Union nach 12 Jahren Nichtstun auf diesem Sektor endlich abzuwählen und stattdessen Martin Schulz und seine SPD zu wählen. Es sind Wahlkampfzeiten: https://youtu.be/dOa-fcp74uU Viel Spaß und neue Erkenntnisse. PS: Die Union kann nicht soziale Gerechtigkeit und sie will sie auch nicht!