RE: Das autonome Auto | 08.08.2016 | 15:46

Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Interessanterweise gibt es auch bei der Opposition die einhellige Meinung, dass die Autofirmen haften sollten. Die Argumentation, die ich während meiner Recherche gehört habe, lautet wie folgt: Der Autofahrer kann nichts dafür, wenn das automatisierte System versagt. Wenn heutzutage eine Schraube locker ist (was dem Fehler im automatisierten System entspricht), kann er das von außen sehen oder die Werkstatt entdeckt das.

Wenn Fahrzeugfahrer immer haften, müssten deren Versicherungen immer nach dem Autotyp fragen und dann (auch im Voraus, also bevor es Zahlen zum Unfallaufkommen dieses Autotyps gibt) einschätzen können, wie gefährlich dieses Fahrzeug ist.

Außerdem hat man immer noch das Problem, dass dann Versicherungen vielleicht auch nicht zahlen wollen, wenn sich ein Fahrer zum Beispiel zum Schlafen auf die Rückbank gelegt hat (wozu er bei teilautomatisierten Systemen nicht berechtigt ist). Das heißt, da wird es wahrscheinlich auch jede Menge Rechtsstreitigkeiten zwischen Versicherungen und Versicherten geben.

Das sind so meine Gedanken dazu...

RE: Auf dem Weg zur Fremdenlegion | 03.08.2016 | 13:53

Die Wortwohl hat einfach damit zu tun, dass der Begriff "Fremdenlegion" etwas gebräuchlicher ist als "Multi-Kulti-Wehr". Und "Wehr" ist ja auch schon wertend, es kommt von Abwehr – als ob die Bundeswehr nur zur Landesverteidigung eingesetzt würde.

RE: „Es braucht ein Gesetz“ | 25.04.2016 | 16:30

Es wird ja schon heute vor Gerichten abgewogen, ob das öffentliche Interesse an Missständen überwiegt. Insofern soll nicht der Verstoß gegen Regeln per se legalisiert werden, sondern präziser formuliert werden, unter welchen Bedingungen die Weitergabe von Geheimnissen erlaubt ist.

Da gibt es verschiedene Entwürfe von verschiedenen Parteien, was ja auch zeigt, dass der Vorschlag nicht so absurd ist.

RE: Auf rechten Abwegen | 06.04.2016 | 10:15

Ja, dann lesen Sie nochmal in Ruhe den Artikel, Absätze 2-4. Da werden Sie schon eine Antwort finden.

Kleines Beispiel: Das Instrumentalisieren der berechtigten Kritik an der Sozialpolitik für eine restriktivere Migrationspolitik ist meiner Meinung nach rechts.

Die anderen Sachen werden Sie schon selbst rausfinden.

RE: Auf rechten Abwegen | 05.04.2016 | 09:46

Lesen Sie doch mal den offenen Brief, der auf der Seite der Antikapitalistischen Linken veröffentlicht wurde. Da wird an einigen Beispielgen durchgegangen, was Sahra Wagenknecht geantwortet hat in Interviews und wie sie linke Antworten hätte geben können: http://www.antikapitalistische-linke.de/?p=1247

RE: Mit Zahlen gegen Rassismus? | 30.03.2016 | 19:59

Das mit den Fischgräten hatte mich auch stutzig gemacht, ich war allerdings davon ausgegangen, dass die Zahl korrekt recherchiert wurde. Jetzt ist sie ja auch geändert.

Bei meinem Tweet ging es aber auch nicht um die konkrete Zahl, sondern um die generelle Stoßrichtung des Textes. Die halte ich für richtig. Und sie funktioniert ja auch mit der korrekten Zahl der verschluckten Fremdkörper.

RE: "Als ob man selbst neben dem Schwein stünde" | 29.03.2016 | 17:11

Öko muss man sich leisten können? Naja, wer auf Fleisch verzichtet, spart in der Regel Geld.

Und auch im Sozialismus muss die Erderwärmung gestoppt werden, wenn nicht enorme gesamtwirtschaftliche Verluste riskiert werden sollen. Und wenn die Erderwärmung gestoppt werden soll, muss auch der immense Fleischkonsum aufhören. Von den ethischen Aspekten mal ganz abgesehen...

RE: „Maulkorb für die WHO“ | 14.03.2016 | 12:17

Die Kausalität wäre ja nur für den Einzelfall notwendig, wenn davon z.B. abhängt, ob eine Person eine Entschädigung bekommt oder nicht. Für die politische Bewertung der Atomkraft reicht es aus, zu wissen, dass vermutlich X Personen zusätzlich an Krebs erkranken werden. Welche konkreten Menschen das sind, ist für die politische Bewertung irrelevant.

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 08.03.2016 | 10:47

Über die "Sperr-Mechanismen" müssen Sie sich mit der Online-Redaktion unterhalten.

RE: Das wahre Problem von Volker Beck | 07.03.2016 | 16:08

Ich lese die Kommentare unter meinen Artikeln. Wenn dann nachträglich Leute gesperrt werden, bekomme ich das nicht mit.